Mittwoch, 2. Januar 2013
Übrigens wurde auf das Magazin Süd noch rechtzeitig letztes Jahr ein Deckel draufgemacht:
Deshalb steht auch kein Kran mehr auf der Baustelle, nur noch Gerüst. Das Bild zeigt die Ansicht von Osten her. Der ganz niedrige Teil links vorn im Bild wird die Werkstatt & Co. beherbergen, der mittelhohe Teil rechts im Bild ist die Fahrzeughalle mit den fünf Boxen und im Hintergrund ist das zweistöckige Nebengebäude sichtbar. Darin werden sich auch die Ankleiden und der Funkraum und die Gemeinschaftsräume und und und befinden.
Hier mal ein kleiner Haushaltstipp für euch!
Falls irgendjemand von euch da draußen mal eventuell vielleicht das Problem hat, dass der dreieinhalbjährige Spross das noch nichteinmal ein halbes Jahr alte Echtledersofa (glatt) der Großeltern mit einem Kugelschreiber bearbeitet hat:
Geht einkaufen.
Haarspray.
Viel Haarspray.
Das war nämlich unter allen Mitteln und Mittelchen, die ich probiert habe, das einzige, das tatsächlich (Reinigungs-)Wirkung zeigte. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an das Chefkoch-Forum.
Die Vorgehensweise ist schlicht folgendermaßen:
Man besorge sich zusätzlich zu dem Haarspray ein trockenes, sauberes Tuch (ein altes Geschirrtuch ist super), einen Eimer mit lauwarmem Wasser und einen Lappen.
Mit dem Haarspray leuchtet man nun großzügig und aus nächster Nähe die Strichführung des miesen kleinen Sausacks nach. Passt die Materialkombination “Leder - Kuli - Haarspray”, dann sieht man ziemlich schnell (innerhalb von wenigen Sekunden), dass die Striche anfangen zu verschwimmen. Der Effekt ist durchaus ähnlich zu dem Sichtverlust wegen der Tränen in den Augen, als Oma einem die freudige Nachricht verkündete.
Nun wischt man — noch bevor das Haarspray trocknet — mit dem Tuch in kleinen kreisförmigen Bewegungen nach. Die Männer unter euch kennen die Bewegung von einer manuellen Autopolitur. Die Intensität der Kuli-Tinte hat nun im Idealfall schon sichtbar nachgelassen, und das ist der Punkt, an dem der Lappen zusammen mit dem lauwarmen Wasser zum Einsatz kommt. Den nämlich (den Lappen! Nicht den Junior, auch wenn’s noch so sehr juckt) verwendet man, um die klebrige Haarsprayschicht wieder vom Ledersofa runterzuputzen.
Nun kann man mit dem Tuch trockenreiben und sieht direkt, ob man nochmal drüber muss (ich habe mich mehr als fünfmal dafür entschieden; also nicht aufgeben, dranbleiben!).
Die Menge des benötigten Materials richtet sich nach der von der antialtruistischen, missratenen Dumpfbacke bearbeiteten Fläche. Für kreisförmige Skizzen mit etwa einem halben Meter Durchmesser auf je einer Sitzfläche, einer Rückenlehne und einer etwa Frisbee-großen Zusatzdeko auf der Kopfstütze habe ich eine kleine und eine große Dose Haarspray sowie etwas über eine Stunde gebraucht.
Neben dem Materialeinsatz ist vor allem der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen.
Disclaimer: Ich liebe meine Kinder. Meistens.
Montag, 31. Dezember 2012
Die Leute von Unicef sagen mir “Danke”! Vielleicht sollte ich da mal gelegentlich meine Kids zur Nachhilfe hinschicken …
Spenden statt Böllerkauf - eine alljährliche Aktion von “Strempfer bloggt”
Samstag, 29. Dezember 2012
Hollahü, da kann das Polarlicht aber einpacken, gegen die Farben, die wir heute früh beim Sonnenaufgang hatten!
Aber schaut selber; heute werden die Bilder bei Klick-darauf ausnahmsweise sogar 1200 Pixel statt 800 Pixel breit …
Dieses hier und
dieses hier hab ich noch von daheim aus aufgenommen.
Das dritte Bild zeigt mal wieder die Rappetshalde.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Plätzchenmemory.
Wer zwei gleiche umdreht, muss sie essen.
Dienstag, 25. Dezember 2012
Da haben wir heute Mittag bei dem schönen Sonnenschein und den flauschigen Über-15-Grad einen kleinen Spaziergang gemacht und da hat uns doch glatt jemand den Weg versperrt:
Keine Ahnung wie der Kumpel hieß, aber wir haben ihn schön von der Straße weg, weil unvorsichtige Zeitgenossen solche Dreizentimeterraupen gerne mal übersehen.
Mooooment: Dezember? Fünfundzwanzigster? Sonnenschein? Flauschige 15 Grad?
Ja, war hier in Waldtann heut so! Aber ich glaube es wird schon noch richtig kalt werden in diesem Winter. Wenn nicht heuer, dann nächstes Jahr.
Nachtrag vom 29.12.2012: Der Wegelagerer müsste die Raupe eines Zimtbären sein. Danke Mum!
Montag, 24. Dezember 2012
Ja, ich weiß, das heißt normal anders, aber weil Weihnachten so gern zu Chaos ausartet, erlaube ich mir das einfach und mache aus “Merry Christmas” gern mal eine “Mary X-Mess”.
Die Engländer haben morgen um diese Zeit schon fast alles rum, inklusive des ersten Weihnachtsstreits. Weil die feiern im Gegensatz zu uns zwar erst am ersten Weihnachtsfeiertag - aber den fangen sie früh an, siehe den verlinkten Artikel in der Telepolis.
Wahrscheinlich liegt’s an meinem Alter dass ich der Hin- und Herschenkerei nicht mehr viel abgewinnen kann. Ich selbst schenke gern und schaue den Beschenkten auch gerne beim Auspacken zu, punktum.
Aber einen eigenen Wunschzettel habe ich schon seit Jahren nicht mehr. Was sollte ich mir wünschen? Ich hab doch alles: die liebste Frau der Welt, drei (meistens) gesunde Kinder, immer was zum Anziehen, warm und was zu Essen.
Und weil es viele Leute (Kinder!) in der Welt gibt, denen es vor allem an den letzten Punkten fehlt, werde ich auch dieses Jahr nach dem Weihnachtswahn wieder dem Unicef kräftig was zustecken, anstatt Böller zu kaufen.
Falls euch heute trotz Weihnachtstrubel langweilig sein sollte, hab ich hier was zum Rätseln für euch. Was ist das?
[Weiterlesen…]
Samstag, 22. Dezember 2012
Ich weiß, ich weiß, das ist schon steinalt, aber ich hab’s dieses Jahr zum ersten Mal gesehen, dass sich der VLC über Weihnachten eine Mütze aufsetzt.
Schön!
Freitag, 21. Dezember 2012
Die passende Begleitmusik zum nicht stattfindenden Weltuntergang gibt es heute bei SWR3. Wer irgendwie die Möglichkeit hat, sich heute von diesem Sender berieseln zu lassen, der sollte das auch tun. Zur Not auch über Webradio, wenn’s die Firmenfirewall zulässt.
Die spielen heute nämlich mal wieder verrückt — also ALLES, was sich die Hörer wünschen. Heino, Metallica, Guru Josh. Helene Fischer, Sepultura, Darude. Wildecker Herzbuam, Anthrax, Kitaro.
Und wer dazu auch was lesen will, schaut beim Heise vorbei, da gibt’seinen schönen Artikel zum Untergangs-Ausfall.
Donnerstag, 20. Dezember 2012