Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde und sowieso sind alle Theorien genau so lange wahr, bis sie jemand widerlegt….
(das Bild habe ich von hier)
...nur... warum eigentlich?
Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde und sowieso sind alle Theorien genau so lange wahr, bis sie jemand widerlegt….
(das Bild habe ich von hier)
der 10. 10. ‘10 also.
Wenn man sich dieses Datum so als Informatiker beziehungsweise zumindest informatisch angehauchter anschaut, könnte man fast meinen, das ist eine Binärzahl.
Mal sehen… und schön brav von rechts her aufsummieren:
0 mal die 1 1 mal die 2 0 mal die 4 1 mal die 8 0 mal die 16 1 mal die 32.
Also 32 + 8 + 2.
Das gibt genau 42.
Moment…
42…
da war doch was?!? Genau!
An dieser Stelle noch einen herzlichen Glückwunsch an alle, die sich heute in die Ehe stürzen, und dazu ein kräftiges Ätschbätsch, denn wir sind euch 5 Jahre, 5 Monate und 5 Tage voraus!
:-)
Der Fefe hat gestern die These aufgestellt, dass wenn ein Politiker eine Schule besucht, dort die Durchschnittsbildung sinkt, um nicht zu sagen, sogar einbricht.
Vor allem das verlinkte Bild gefällt mir gut!
Und auf F!XMBR gibt es eine nette Sammlung von Stuttgart-21-Plakaten, auf denen der Kollege, den der Fefe meint, auch ein paar mal auftaucht.
:-)
Wie sagte noch die Oma gestern Abend:
“Beton ist ein Material, das nicht eher fest wird als bis der erste Kinderfuß draufgetreten ist.”
Das mit den Kinderfüßen konnten wir zwar noch verhindern, aber eine der Katzen hat sich offenbar über Nacht ausgetobt…
:-)
… und diesmal hab ich das sogar schon vor der Creezy im Blog …
:-)
(Youtube-Link, für iPad-User und so Leute)
Heute mal ein Beitrag aus Belgien.
Genauer gesagt, aus Ieper.
Ich bin ja echt nicht so der Geschichts-Freak, dafür aber Pazifist.
Deshalb hat mich mein erster Aufenthalt hier schon etwas kalt erwischt, denn Ieper ist im Prinzip ein einziges großes Kriegsmahnmal.
Hunderttausende Soldaten aus aller Herren Länder sind hier in den beiden Weltkriegen umgekommen, laut den allgegenwärtigen Prospekten wurde die Stadt komplett geschleift und nach dem ersten Weltkrieg wieder neu (!) aufgebaut(!). Insofern sind die Gebäude auf meinen zwei Fotos hier nicht wirklich so alt, wie sie aussehen:
Das hier ist das so genannte Gewandhaus oder auch Tuchhalle. Früher wurden dort (wer hätt’s gedacht?) Tücher gehandelt, was Ieper relativ reich gemacht hat. Das Gebäude ist wirklich RIESIG, wie man auch in Google-Maps gut sehen kann.
Heute werden darin freilich keine Textilien mehr gedealt, vielmehr ist nun das “In Flanders Fields Museum” drin (dessen Webseite leider komplett Flash-verseucht ist).
Und hier ein Foto von der Ost-Ecke der Sankt-Martinskirche, die sich nördlich vom Gewandhaus befindet.
Die Beleuchtung der Gebäude ist wirklich beeindruckend!
In Ieper gibt es auch eine für unwissende Besucher recht befremdliche Sitte: Seit 1928 wird jeden Abend um 20:00 Uhr am Menentor der Zapfenstreich geblasen. Jeden Abend. Und es gibt sogar eine eigene Webseite dazu. Wenn man sich das Menentor zum ersten Mal anschaut, meint man, die Erbauer hätten die Steine nicht richtig behauen. Beim Näherkommen merkt man, dass die Wände mit eingemeißelten Namen bedeckt sind. Von über 50000 gefallenen Soldaten. Breathtaking, würde der Brite sagen.
Ich habe freilich noch einige Fotos mehr gemacht, aber mein Viewty macht nachts nur ungern scharfe Bilder…
Zum Abschluss noch ein Futtertipp für alle, die auch mal hier hinkommen: In T’Kleinstadhuis. Direkt am großen Markt gelegen. Nicht sonderlich exquisit, was die Deko angeht (es gibt also nur ein Besteck und ein Glas auf dem Tisch), dafür aber günstig und superlecker.
Hier zeige ich den allerersten Einhebel-Mischer, der mir in England über den Weg gelaufen ist:
Und auch sonst scheint mein Hotel der englischen Zeit um gut 20 Jahre voraus zu sein, denn das Fenster ist schon doppelt verglast und aus Kunststoff.
Da passt gut dazu, dass bei der Anreise im obligatorischen Heftchen der Airline stand, dass das allererste Passivhaus in England erst kürzlich im August 2010 aufgerichtet wurde — von einer deutschen Firma…
Nachfolgende Bilder zeigen dasselbe Motiv, nämlich den rechten Propeller einer Bombardier Dash 8 - Q400.
Und sie zeigen sehr deutlich, dass mein Viewty seinen Sensorchip zeilenweise nacheinander ausliest. In alle billigen Consumergeräte wandert nämlich üblicherweise ein günstiger Rolling-Shutter-Sensor.
Wenigstens löst sich das Teil im Querformat nicht so auf, wie im Hochformat…
Der SWR will ja also öffentlich-rechtlicher Sender die Menschheit davor bewahren, giftige Pilze zu vespern (das geht ja direkt auf die GEZ-Einkünfte) und hat deshalb eine entsprechende Artikelserie ins Internet gestellt.
Unter anderem ist dabei ein Artikel vom Giftinformationszentrum Mainz, der mit “Vorsicht Giftpilz!” betitelt ist.
Stutzig bin ich beim dritten Bild geworden, weil ich da drauf irgendwie keinen Giftpilz erkennen konnte.
Und tatsächlich: da lässt der SWR (der immerhin einen öffentlichen Bildungsauftrag hat) offenbar jemand Bildunterschriften schreiben der selbst keinen Plan hat, wie man auf diesem Screenshot erkennen kann:
Oder sind neuerdings Pfifferlinge und Steinpilze wirklich dasselbe?!??
:-)
(Der Screenshot ist aus dem Originalartikel)
Die FAZ hat heute ein Interview mit Guy Deutscher parat.
Darin beschreibt der Linguist, wie unterschiedlich verschiedene Sprachen dasselbe ausdrücken können beziehungsweise wie unmöglich es zuweilen ist, Sachen zu übersetzen.
Besonders interessant fand ich, dass die Guugu Yimithirr in Australien kein rechts, links, vorne und hinten kennen sondern dass sie über eine Art eingebauten Kompass stets über die Angabe von Himmelsrichtungen kommunizieren. Dass also ihre Art, Richtungen anzugeben, statt egozentrisch geozentrisch ist.
Kann dann aber auch wohl zu Problemen führen: “Dein nördlicher Schuhbändel ist auf…”
Schon Ende August gab es einen ähnlich gelagerten aber deutlich längeren Artikel von Guy Deutscher in der New York Times, in dem er die These aufstellt, dass die Sprache und die Art zu denken zusammenhängen.
Recht interessant, das alles, und macht mich neugierig auf das Buch.