Vorgestern habe ich eine richtig coole Wolke am Abendhimmel gesehen.
Die letzten beiden Tage konnte man in Kreßberg leider nicht so viel Himmel sehen … Grau, nass, blöd.
...nur... warum eigentlich?
Wahrscheinlich lag es daran, dass es keine Böller zu kaufen gab: ich habe es glatt verschwitzt, zum Jahresende 2021 meine persönliche Spendenaktion ordnungsgemäß weiterzuführen. Aufgeschoben ist indes nicht aufgehoben; dann hole ich das eben hiermit nach!
Das Motto bleibt freilich gleich: Statt viel Geld in ziemlich diskutable Einweg-Lärm-und-Leuchteffekte zu investieren, ist es allemal besser, noch viel mehr Geld dahin zu tun, wo es gebraucht wird: Brot statt Böller!
Seit 2010 mache ich das regelmäßig, dokumentiert habe ich das beispielsweise auch in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018 und 2019.
Ich wünsche allen meinen Besuchern ein gutes und gesundes neues Jahr 2022!
Wir haben Silvester brav allein zuhause verbracht; mit leckerem Gulasch und Spielen. Um Mitternacht haben wir uns in den Sprühregen vor’s Haus gestellt und die Kids haben ein paar Leucht-Dinger losgelassen (siehe oben). Insgesamt verlief Silvester in Kreßberg (nach dem, was man halt gesehen hat) recht ruhig. Wenn die Leute aber dieses Jahr tatsächlich nirgendwo Böller und Gedöns (also alles außer dem so genannten Jugendfeuerwerk) gekauft haben, dann muss all das, was dennoch in die Luft gejagt wurde, aus den eisernen Reserven gewesen sein. Und das macht mich dann doch nachdenklich und ich werde manche Menschen nun mit anderen Augen anschauen …
Ich wünsche allen für 2022:
Auf ein Neues!
Da war ich vorhin nochmal kurz mit den Wautzis vor der Tür - reißt doch glatt die Wolkendecke auf und ein paar Sterne blitzen hervor!
Wir schauen hier gen Osten, zur A7. Der helle Fleck links ist die Lampe auf dem Windkraftrad Larrieden, etwa in der Bildmitte sehen wir zwei von drei Sternen aus dem Gürtel des Orion sowie weiter rechts den Stern Rigel, gleichfalls aus dem Sternbild Orion.
Neulich hab ich eine Mandarine gevespert.
Eine Bio-Mandarine.
Die war so dermaßen Bio, dass man mit ihren Kernen einen halben Wald hätte pflanzen können, schaut selbst:
22 Kerne!
In einer Mandarine!
Das ist quasi eins mehr als die halbe Wahrheit!
Ja, ihr habt richtig gelesen. “Absonderlich”.
Wir haben derzeit als Familie, die in einem Haushalt zusammen lebt, Quarantäne und Absonderungspflicht, denn ein Familienmitglied hat es mit Corona erwischt.
Das bedeutet, Weihnachten findet für uns ohne weitere Verwandtschaft statt. Der Christbaum bleibt draußen auf dem Balkon und wir überwiegend drinnen in der Wohnung. Weil ich geimpft bin, muss ich nicht sitzen bleiben und darf auch offiziell raus, was zum Beispiel zum Gassi gehen und zum Einkaufen recht praktisch ist.
Gottseidank hat es unseren Positiv-Fall nur gestreift. Etwas Husten sowie Geschmacksverlust.
Nicht so viel Glück hatte erst letzte Woche eine Familie eine Ortschaft weiter.
Die Mutter von vier Kindern war so alt wie ich und hat es sehr schwer erwischt. Sie hat es nicht geschafft. Ihr Mann wird aktuell dem Vernehmen nach beatmet.
Und doch gibt es in dieser Zeit Menschen, die all ihre Energie verwenden, um gegen - ihrem Empfinden nach - Einschränkungen zu protestieren. Da werden auf einmal Paragraphen des Grundgesetzes rezitiert, die sie ihr ganzes Leben lang noch nicht interessiert haben. Ihre “Rechte” sind ihnen besonders wichtig; das auf freie Meinungsäußerung, das auf körperliche Unversehrtheit und alles mögliche andere. Dass die Freiheitsrechte eines Menschen dort aufhören, wo sie einen anderen Menschen einschränken, ist ihnen egal. Dass niemand die Pflicht hat, sich ihre Meinungsäußerung anzuhören, auch.
Stattdessen ziehen sie “spazierend” mit Fackeln durch die Städte und behaupten, dass sie verfolgt werden wie jüdische Mitbürger im dritten Reich. Sie sollten vielleicht nochmal ihre Geschichtsbücher herausholen - es waren nicht Anne Frank und Sophie Scholl, die mit Fackeln durch die Städte zogen - es waren die mit den Ledermänteln und den Hakenkreuzen.
Ich verstehe den Unmut sehr gut: niemand will sich gerne irgendwelche Dinge vorschreiben lassen. Aber mit ihren Aktionen sorgen diese Menschen dafür, dass uns allen die Masken noch lange erhalten bleiben werden - mithin genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen möchten.
Ich wünsche euch allen frohe und gesunde Weihnachten!
Nein, werte Leserinnen und Leser, ich habe mich nicht verschrieben!
Es gibt nicht weit von hier eine Ortschaft mit dem Namen Beeghof. Eine Gruppe von Menschen dort hat sich sehr ins Zeug gelegt und hat einen leuchtenden Stern (und einen Tannenbaum) an den Hang hinter der Ortschaft gestellt. Schon von weit her sieht man die Lichter, und ich finde die ja sooooo schön!
😍
Und manche Menschen sprechen deshalb sogar vom “Stern über Beeglehem”.
Wenn man sich auf die Reise nach Beeghof macht und zum Stern hoch läuft, dann kommt man an einer Infotafel vorbei, die die Geschichte des Sterns erzählt:
Übrigens gibt es auch hier in Kreßberg - genauer auf dem Hohenkreßberg - einen Stern; aber von dem habe ich noch kein Foto gemacht … 🙈
Ein kurzes Theaterstück für eine ABB-Ladesäule etwas älteren Baujahres sowie zwei DC-ladewillige Fahrzeugen.
“Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Gegebenheiten sind komplett beabsichtigt”
Akt 1: Die Anfahrt
Auf der Anfahrt an die Ladesäule erkennt der Fahrer von Fahrzeug B, dass bereits Fahrzeug A angesteckt ist. Stört ja nicht, die Säule hat ja drei verschiedene Ladekabel dran. Und den Chademo-Stecker, den B gerne benutzen möchte, braucht eh kaum jemand sonst. Fahrer B parkt sein Auto.
Akt 2: Der Ladestart
Da die Batterie seines Mobils wirklich ziemlich leer ist, steckt Fahrer B sein Auto flugs an die Säule an und startet ganz modern per Äpp den Ladevorgang. Die Äpp sagt auch brav “Ladevorgang gestartet”, aber die Säule sagt “Nicht genug Leistung da. Laden wird gestartet, sobald Leistung vorhanden ist”. Da Fahrzeug A laut der Säule schon bei knapp 80% Ladung ist, sollte das kein Problem sein; schließlich will Fahrer B sowieso einkaufen gehen.
Akt 3: Einkauf erledigt
Fahrer B kommt nach getätigter Shoppingtour zu seinem Wagen zurück - aber Fahrzeug A lädt immer noch; es ist noch kein bisschen Strom in Wagen B geflossen. Naja, denkt sich B, dann stoppe ich den nicht angefangenen Ladevorgang und lade eben zuhause.
Er hat aber die Rechnung ohne ABB, den Chademo-Stecker und die moderne Technik gemacht:
B steht nun ratlos vor seinem Auto, in welchem ein Ladestecker steckt, der nichts lädt, der sich aber auch nicht abziehen lässt.
Die Äpp meldet munter Fehler beim Beenden des Ladevorgangs, behauptet aber gleichzeitig auch, dass der Chademo-Stecker der Ladesäule frei sei. Ein erneuter Ladevorgang lässt sich starten, aber wieder nicht beenden. B erkennt, dass sein Auto jetzt im wahrsten Wortsinne an der Leine hängt und überlegt angestrengt, wie er aus dieser Nummer wieder herauskommt.
Unterdessen tritt freudig der Fahrer von Fahrzeug A auf und stellt fest, dass die letzten 10% Kapazität nur sehr langsam befüllt werden. Im Gegensatz zu B hat er die Ruhe weg und freut sich über seine erste schnellere DC-Ladung per CSS.
Nach etwas E-Mobilisten-Fachsimpelei erkennt auch A die prekäre Lage von B. Da sein eigener Akku inzwischen zu 93% voll ist und er sowieso langsam heim möchte, beendet er seinen Ladevorgang.
Jetzt passieren mehrere Dinge auf einmal:
B kann nun endlich abstecken und - natürlich mit ungeladener Batterie - heim fahren
;-)
Anmerkung der Redaktion: ich habe es noch heim geschafft - ohne erkennbare Restreichweite.