Für der Tochter Geburtstag haben wir am Freitag Abend kurz mal eben noch ein paar Kuchen gebacken. Der eine war ein Käsekuchen, der auch super lecker war, aber der klare Gewinner bei den Kids war der hier:
Der ging weg wie wie die sprichwörtlichen warmen Weckle (Anm. d. Red.: wir sind hier ja in Hohenlohe-Franken), und so manches Kind hab ich mit vollem Mund irgendwas wie “boah is der geil” mampfen hören.
Natürlich nicht ganz grundlos, denn zum Einen hab ich den Kuchen höchstselbst gebacken und zum Anderen besteht der quasi aus nichts anderem als Butter, Schokolade und Zucker …
Wenn ihr den zwecks sensorischem Kreuzvergleich selber auch mal backen wollt, dann sucht beim Scheffkoch nach “Pornokuchen”.
Ernsthaft.
Der Name ist Programm.
Ein Profitipp für alle, die von ihrem Kabelnetzbetreiber ein “Technicolor TC 7200”-Dingenskirchen hingestellt bekommen: Wenn ihr die so genannte Firewall auf etwas anderes als “Niedrig” einstellt, bekommt ihr Probleme mit dem Hayday-zockenden Rest der Familie.
Ich habe mir eine kleine Bandsäge für zum Basteln bestellt (die ist noch nicht da, ich werde berichten!). Bei der Recherche habe ich gemerkt, dass es auf dem Markt Bandsägen für zwischen 75€ und deutlich fünfstelligen Beträgen gibt. Nachdem ich mal meinen persönlichen Rahmen abgesteckt hatte („ka Glump“ und „nix außergewöhnliches“), und weil ich sowieso ein paar Geräte von M€tabo habe, wollte ich eigentlich eine „BAS 260 Swift“. Leider ist die vom Hersteller inzwischen abgekündigt und wird im Frühsommer durch ein neues Model ersetzt, sodass ich da eigentlich einen Restposten hätte erstehen müssen. Aber der Dealer meines Vertrauens hat mir alternativ eine Holzstar HBS 251 empfohlen und angeboten. Die sah von den Daten her recht ähnlich aus. Und auch optisch …
Genau wie die günstigen Sägen von Einhell (TC-SB 200), Güde (GBS 200), Scheppach (HBS 20), Record Power (BS250), Holzmann (HBS 245Q), Bernardo (HBS 260), Atika (BS 205). Der interessierte Besucher möge die Bildersuche der Suchmaschine seiner Wahl bemühen.
Deshalb glaube ich inzwischen, dass da irgendwo in der Welt ein Bandsägenwerk sein muss, welches die Dinger en gros für alle so genannten Hersteller baut, und je nach Kunde kommt ein Motor mit 250W oder mit 350W oder dieser oder jener Schalter rein.
Mal gucken, was meine Säge taugt, ich bin schon gespannt …
Manchmal fragt man sich Dinge, die sich normale Menschen sicherlich (hoffentlich) nicht fragen.
Heute im Angebot: Gedanken zur Katze, die sich unter dem Infrarotheizstrahler räkelt.
Wie lange braucht eigentlich so eine Katze, bis sie durch ist?
Muss man die zwischendurch mal wenden?
Ist die dann Medium-Rare oder ganz durch?
Macht man da Soße oder Kartoffelpüree dazu?
Okay, okay - jetzt hör ich auf damit …
Auf jeden Fall scheinen Katzen schonmal keine Reptilien zu sein. Weil letztere werden ja schneller, je wärmer ihr Körper wird, Aber meine Katze von heute bewegt sich nur gaaaaanz langsam und kaum merklich …
Vielleicht liegt der Katze Bewegungsmuster ja auch am Wetter, denn hier in Kreßberg hat es seit Samstag Abend ein paar Mal ordentlich geschneit. Viel ist es noch nicht, aber es reicht, dass aus den Wiesen nur noch wenig Grün durchspickt.
Für den Fall, dass ihr das noch nicht wusstet:
um ein Kilo Kaffeebohnen unterzubringen, braucht man drei leere Illy-Kaffeedosen sowie einen nahezu leeren Bohnenbehälter einer Jura Impressa F50.
Kreßberg gehört ja zu den Gemeinden, in denen abends erst der Gehweg hochgeklappt und nachts dann das Licht ausgemacht wird. Ab 5:00 Uhr darf der Kreß-Bürger dann wieder, denn dann werden die kackorangenen Natriumdampflampen wieder eingeschaltet. Diese Woche hat einmal das mit dem wieder Einschalten nicht geklappt. Das war reichlich spooky, weil ungewohnt, morgens das Haus in kompletter Dunkelheit in Richtung Arbeit zu verlassen!
Apropos Arbeit: Was diese Woche leider nicht wirklich geklappt hat, war, mehr mit der Familie zu unternehmen. Da Herbstferien waren, musste ich die Kids morgens nicht mitnehmen und konnte so gut zwei Stunden früher mit Arbeiten anfangen. Aber es kommt, wie es kommt: statt dafür zwei Stunden früher heim zu fahren, war diese Woche gar Arbeit für nochmal zwei Stunden mehr als normal da. Mist.
Diese Woche musste ich auch zum ersten Mal wieder meine Scheiben am Auto frei kratzen. It’s that time of the year again.
Der Hobbymeteorologe schließt daraus treffsicher, dass der Himmel klar war (sonst wäre es nicht so kalt gewesen) und wir hier noch nicht wirklich Novembergrau hatten.
Mein erstes selbstgekochtes Quittengelee ist leider nicht ganz so toll geworden. Zum Einen hatte ich keinen Entsafter da, dann habe ich nur ein normales Sieb zum Abgießen verwendet und der dritte Grund dürfte sein, dass ich mich an die Untergrenze für die vorgeschlagene Gelierzuckerbeigabe orientiert habe. Nächstes Mal kommt mehr Zucker rein, dann wird’s besser …
Immer wieder ein leckeres (und schnelles) Vesper sind Couscousbratlinge. Man nehme eine Tasse (also eine richtige Tasse, die Viertellitervariante, nicht das kleine Spielzeug von Frau Spätlese!) Couscous und schütte eine Tasse heiße Gemüsebrühe dazu. Während das Zeugs quillt, mindestens 50g Käse, eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein machen. Dann das alles sowie ein bis zwei Eier zu dem gequollenen Couscous geben und kräftig vermengen. Mit Paprika (edelsüß), Curry, Pfeffer und Salz abschmecken, ein paar Kräuter dazu reinwerfen (Petersilie, Schnittlauch oder sowas).
Nun kann die Pampa löffelweise in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun werden. „An Guada!“
In Lollywood (so heißt der Freitagabendsfilm im KiKA) kam gestern „Löwenzahn - das Kinoabenteuer“. Wenn nicht so extrem üble Schnitzer drin gewesen wären, wäre der Film definitiv noch besser gewesen. Ein Beispiel ist die schlichte Umlenkung eines Seils zum Öffnen einer schwergängigen Klappe. Netter Versuch, aber für einen Flaschenzug (der die Arbeit tatsächlich erleichtert hätte) hat noch eine Rolle gefehlt. Oder, ein anderes Beispiel, die Szene, als Fritz zum Ende des Films hin von Laila mit dem Gleitschirm senkrecht aus einem Schacht gezogen wird.
Prädikat: Das geht besser!
Am Freitag habe ich für ein paar Lieder der SWR1-Top-1125 gelauscht. Es war gerade Platz 21 angesagt, Deep Purple mit ihrem epischen Song “April”. Da ich diesen Song nur auf Kassette hatte, bin ich kurz in den Äpple-Musikladen und hab nach dem Lied gesucht. Tatsächlich, zwei Treffer; einen in der Variante “2000 remastered, nur mit Album” und einmal auch einzeln zum Kauf.
Da ich kein ganzes Album für über 10 €uro kaufen wollte, habe ich bei dem einzelnen Song mit dem lilafarbenen Cover (hab ich in dem Screenshot mit Pfeil markiert) beherzt auf “Kaufen” geklickt.
Zugegeben, hätte ich ein besser aufgepasst, dann wäre mir vielleicht aufgefallen, dass ich hier nur knapp vier Minuten kriege statt der erwarteten epischen zwölf. Und dann hätte ich vielleicht lieber doch nicht geklickt. Hab ich aber.
Deshalb hier und jetzt und in mitteleuropäischer Winterzeit meine Empfehlung an euch: NICHT KAUFEN.
Kauft den lieber woanders. Weil die einzeln erhältliche Ausgabe im Ei-Tjuhns ist in 102 von 100 Fällen nicht das, was ihr eigentlich kaufen wolltet. Den €uro Neunundzwanzig könnt ihr euch sparen.
Und jetzt geh ich weiter Uhren umstellen. Die vom Bad kommt in die Küche, die aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer, …
:-)
Da wollte ich mich doch vergangenes Wochenende mokieren, dass auf meinem Farbeeimer eine Reichweite von 60qm versprochen wird, ich aber nur anderthalb mal rum gekommen bin. Ich hatte mir dazu auch schon einen schönen Rant vorbereitet, von wegen „Der Baumarkt mit dem Biber ist ja kein Autokonzern, deshalb sollte die Herstellerangabe ja eigentlich stimmen“ und „Innensilikatfarbe zum kostengünstigen Schaffen von Wohnraum“.
Aber dann habe ich gottseidank nochmal nachgerechnet …
Der Raum (übrigens der von dem Energiesparmärchen neulich), den ich gestrichen habe, ist grob 3,5 mal 3,5 Meter groß und 2,5 Meter hoch. Er hat an der einen Wand ein Fenster mit darunter platziertem Heizkörper und an der anderen Wand eine Eingangstür.
Die Decke ist 3,5m * 3,5m = 12,25 qm groß. Die beiden Wände ohne Tür beziehungsweise Fenster haben 3,5m * 2,5m = 8,75 qm. Die Seiten mit Tür beziehungsweise Fenster sind grob geschätzt 2qm kleiner, also 6,75 qm. Das sind dann alles zusammen 12,25qm + 8,75qm + 8,75qm + 6,75qm + 6,75qm = 43,25qm.
Nun hat mir der Eimer grade mal für die noch nicht gestrichene Hälfte sowie nocheinmal komplett rum gereicht. Und das wären ja … 43,25qm * 1,5 = 64,875qm …
Mist …
das passt ja ziemlich genau … eigentlich sogar mehr als versprochen …
Merke: Auch ein kleiner Raum kann viel Decken- und Wandfläche haben!
Mitten im September habe ich von meinem Mobilfunkabzockerprovider eine SMS bekommen, dass ich ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit surfen darf. Es ist ja durchaus nicht so, dass es hier auf dem Land tatsächlich auch Höchstgeschwindigkeits-Mobilfunk gäbe, insofern hat mich das nicht so arg getroffen.
Aber warum war das Volumen schon mitten im Monat weg?
Offenbar weil die Kids irgendwann mal irgendwo mit gutem Empfang mit der Mausapp gezockt haben …
In der neuesten Version hat die Maus-App übrigens einen Schalter, mit dem man das Abrufen von Videos nur bei WLAN erlauben kann …