Das heute angebotene Update für’s OnePlus One rentiert sich:
Schon allein deswegen, weil man jetzt wieder Fotos per Bluetooth auf den Mac beamen kann.
...nur... warum eigentlich?
Die letzen paar Tage waren wir urlauben auf einer Insel im “Mittelmehr” - genauer gesagt, am “Dreimeereseck” zwischen dem Ligurischen, dem Thyrrenischen und dem Balearen-Meer.
Kurzfazit: Korsika ist echt schön!
;-)
Ich werde ob der schieren Menge der geschossenen Fotos sicherlich noch einige Zeit mit Sichten und Sortieren verbringen. Und dabei haben wir gar nicht sooo viel unternommen. Ein paar davon werde ich sicher auch hier im Blog zeigen.
Was ich an dieser Stelle auf jeden Fall noch loswerden wollte, ist ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an die Österreichische Bundespolizei!
Weil das war nämlich so:
Nachdem uns am Donnerstag Abend um 18.00 Uhr das Festland wieder hatte und wir durch die “Pöbene” (Po-Ebene, Anm. d. Red.) über Mailand, Lugano, Bellinzona und den San Bernardino (dank nächtlicher Tunnelsperrung sogar den echten San Bernardino!) gefahren waren, sind wir links an Liechtenstein vorbei. Von Deutschland trennt einen an dieser Stelle nur noch ein kurzes Stück Österreichische A14 mit Pfändertunnel bis Lindau. Und auf dem Parkplatz nach dem Pfändertunnel hat besagte Bundespolizei mitten in der Nacht eine Pickerlkontrolle gemacht. Und die nachtarbeitenden Beamten haben sich unser Pickerl angeschaut (es war zu diesem Zeitpunkt schon Freitag, der 5. Juni) und haben befunden, dass unser 10-Tages-Pickerl vom 24. Mai noch in Ordnung geht und haben uns weiterfahren lassen.
Sehr nett!
Wenn man die Knippse seiner Wahl nimmt, irgendein Automatikprogramm anschmeißt und sich neben einen Bachlauf stellt, dann könnte beispielsweise sowas dabei rauskommen:
Hier hat sich die Elektronik für 1/100 Sekunde Belichtungszeit und komplett offene Blende (bei diesem Objektiv war das f/2.8) entschieden, was man auch an dem relativ schmalen Schärfentiefebereich erkennen kann. Vorder- und Hintergrund saufen etwas in der Unschärfe ab. Das sieht zwar auch nicht ganz daneben aus, aber mit verträumt-weichem Wasser hat das nix zu tun.
Also habe ich für das nächste Foto zwar denselben Automatikmodus verwendet (ich mag ja den “P”), aber ich habe die Blende so weit wie möglich zugeschraubt (f/32). Die Automatik hat dafür eine Belichtungszeit von 1,3 Sekunden berechnet, und damit wird das Wasser auch schon deutlich weicher:
Auf diesem Foto sieht man auch schön den Effekt der geschlossenen Blende. Obwohl ich sonst nichts weiter verstellt habe, ist nun auch das Gras im Vordergrund noch “schön scharf” geworden.
Nicht vergessen darf man dabei, dass ich für diese Fotos in der Dämmerung unterwegs war. In der Mittagssonne wäre da nicht viel weich geworden, weil die Belichtungszeit dann trotz geschlossener Blende immer noch wasweißich 1/250tel oder so gewesen wäre.
So richtig weich wird’s auf jeden Fall erst, wenn man noch länger belichtet. Und an dieser Stelle sind dann typischerweise die Grenzen des Equipments erreicht, denn die Blende noch weiter als “ganz zu” zu machen, geht halt net. Freilich könnte man nun auch noch die ISO so weit wie möglich runterdrehen, und damit würde die Belichtungszeit wahrscheinlich auch noch ein bissel länger. Aber so richtig lang kann man auch dann nur belichten, wenn’s draußen duster wird.
Des Fotografen Lösung für dieses Dilemma heißt “Graufilter” oder “ND-Filter”. Das sind (im Idealfall) ungefärbte (deshalb “Grau-” beziehungsweise “Neutraldichte”) Filter, die man sich aufs Objektiv vorne drauf schraubt und die je nach Ausführung mal weniger und mal mehr abdunkeln.
Ich hab mir vor längerem schon mal einen “ND-8”-Filter zugelegt. Der tut (je nach Interpretation) so, als wäre die Blende nochmal 8 Stufen weiter zugedreht oder als könne man 8x länger belichten. Das ist zwar schonmal nicht schlecht für Langzeitbelichtungen, bringt aber keine dramatischen Unterschiede.
Richtig gut ist für den Zweck aber mein “Variable ND”-Filter. Das ist technisch gesehen eine Kombination aus zwei linearen Polfiltern, die ich gegeneinander verdrehen kann. Ist die Filterrichtung parallel, wirkt das Dingens wie eine Sonnenbrille (und verdoppelt die Belichtungszeit), wenn ich aber die Filterrichtung überkreuze, dann kommt kaum mehr Licht durch. Mit diesem Filter habe ich auch die Sofi neulich geknippst.
Meine ND-Filter passen leider nicht auf meine 90mm-Festbrennweite, deshalb musste ich an dieser Stelle kurz das Objektiv wechseln, was dazu führt, dass die Fotos leider nicht direkt vergleichbar sind.
Für das Bächlein bin ich nun so vorgegangen:
Und damit sah das Ergebnis so aus:
So gefällt mir das!
Wobei damit auch direkt schon das nächste Ziel klar ist: Offenblende und ND-Filter kombinieren! Damit müsste dann das Gras leicht unscharf werden, was den Blick eher auf den Bachlauf lenkt.
Lieber Wolfram,
wenn du das nächste Mal ein Ereignis mit mehreren Kameras aufnimmst (zum Beispiel mit der Kompaktknippse, der Spiegelreflexkamera und dem Handy), dann stelle bitte vorher sicher, dass die Uhren der Geräte auch schön synchron ticken!
Insbesondere kurz nach einer Zeitumstellung und wenn du die Fotos anschließend in einem gemeinsamen Album zusammen fassen willst …
Zu diesem “Merke” gibt’s einen sehr realen Hintergrund:
Denn meine liebe Frau wurde am Donnerstag in den (BallonFAHRER-) Adelsstand erhoben!Zusammen mit meinem Junior habe ich den Ballon verfolgt und das Ereignis mit allen möglichen Geräten fotografisch festgehalten. Als da waren unsere Mobiltelefonkamerasmartdingsgeräte, unsere Panasonic-Kompaktknippse und meine Spiegelreflexkamera.
Das Zusammenkopieren in einen Ordner war dank unterschiedlicher Dateinamen nicht wirklich das große Problem, aber der zeitliche Zusammenhang in dem einen Album war sehr … dürftig. Denn es war schon irgendwie deutlich unschön, dass sich zwischen die Fotos von der Landung nochmal ein paar Luftbilder geschmuggelt hatten und zwischen den Fotos vom Start Fotos von „überm Wald“. Und zwischen die Fotos von der Urkundenverleihung auch noch welche von der Zwischenlandung. Und und und …
Schön, dass mir die neue Fotos-App von Äppel die richtigen Mittel an die Hand gegeben hat, denn das Problem lässt sich damit tatsächlich recht simpel lösen.
Anstatt das Aufnahmedatum aller Fotos vor dem Importieren einzeln manuell anzupassen (mit exiftool oder ähnlichem), kann man auch die Fotos zuerstmal importieren und sich dann mit der Fotos-App so genannte intelligente Alben machen. Da habe ich dann als Bedingungen dann „Aufnahmedatum ist 9. April 2015“UND „Kamerahersteller ist Panasonic“ angegeben. Damit hatte ich schonmal alle Fotos von einer Kamera ausgewählt. Per Rechtsklick auf so ein „intelligentes Album“ kann man die Bedingungen auch nachträglich problemlos ändern.
Als Referenz habe ich die Handy-Fotos aus dem Gesamtalbum verwendet, denn die Handy-Uhr passt ja in aller Regel noch am genauesten (CMD+I beziehungsweise „Fenster -> Info“ lässt ein für diesen Zweck sehr praktisches Infofenster aufpoppen, welches die Eigenschaften des gerade markierten Fotos anzeigt). Damit habe ich erstmal den Zeitoffset ermittelt. Sommerzeitbedingt handelte es sich dabei um die besagte Stunde plusminus ein paar Minuten. Dann markiert man alle Fotos von dem „intelligenten Album“ und klickt auf „Bild -> Datum und Uhrzeit anpassen …“. Wenn man in diesem Dialog dann die Stunde um eins verändert (und gegebenenfalls die Minuten um die nötige Differenz), dann kann man alle Fotos auf einen Schlag an die richtige Stelle im „echten“ Album schieben. Denn die Fotos-App passt alle Fotos um die Differenz an. Ich hatte zuerst bedenken, dass dann alle Fotos die gleiche Uhrzeit bekommen, aber dem war eben nicht so. Das Procedere habe ich für meine beiden „richtigen“ Kameras durchgeführt, und schon hatte ich ein Sammelalbum, bei dem der temporale Kontext ziemlich korrekt war. Das „intelligente Album“ konnte ich anschließend wieder bedenkenlos löschen, denn die Bilder bleiben dabei erhalten.
Im Resultat habe ich nun ein Sammelalbum von allen Geräten, bei dem chronologisch korrekt zum Beispiel meine liebe Frau zu sehen ist, wie sie aus dem Korb raus ein Foto macht, das nächste zeigt dann mich und die Kids beim Fotografieren hochwärts und das übernächste die Übersichtsszene mit Startplatz und Begleitern (vom Handy).
Obacht: dieser Beitrag ist nichts für Leute, die nicht wissen, was ein Terminalfenster ist! Wer damit Probleme hat, sollte besser jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt!
Aber zur Sache.
Angenommen, man hat mehrere Jahrzehnte lang gespart und sich dann endlich einen neuen Mac gekauft.
Weiter angenommen, man möchte von seinem alten Rechner nur die wirklich wichtigen Daten übernehmen und nicht den (stellenweise jedoch sehr brauchbaren) Migrationsassistenten von Apple verwenden.
Dann baut man zum Beispiel zwischen beiden Rechnern eine Netzwerkverbindung auf und gibt auf dem alten Rechner die zu kopierenden Daten frei (üblicherweise den Benutzerordner) und los geht’s.
Nach einer Weile stellt man dann fest, dass einem ja noch die Daten vom Dashboard fehlen. Kein Problem, wir haben ja (hoffentlich) noch den alten Rechner, also kopieren wir das Zeugs einfach rüber.
So der Plan…
Aber da rauscht schon das erste Problem auf uns zu: wo finde ich das Zeugs?
Kein Thema, die Suchmaschine der Wahl verrät uns bei Eingabe der passenden Suchbegriffe die Antwort:
Selbst installierte Widgets findet man im Ordner
~/Library/Widgets
, die Dashboard-Überhaupt-Einstellungen in
~/Library/Preferences/com.apple.dashboard.plist
und die Einstellungen für die Widgets finden sich in vielen kleinen Dateien mit Namen
~/Library/Preferences/widget-*
Also kopiert man sich das Zeugs rüber auf den neuen Rechner (scp samt “Entfernte Anmeldung” ist dabei recht hilfreich, alternativ tut’s auch der Finder, dem man das Anzeigen der Library mit “Alt+Gehe zu” beibringt) und gibt im Terminal auf dem neuen Rechner ein beherztes
killall Dock
ein. Dann das Dashboard aufmachen und … NIX.
Was ist passiert, dass nichts passiert?
Ein kurzes grep verrät uns, dass in der Datei
~/Library/Preferences/com.apple.dashboard.plist
die Liste der aktiven Widgets enthalten ist. Bei weiterer Untersuchung fällt uns dann auf, wo der Haken hängt: die Benutzernamen haben sich geändert!
Mist!
Statt früher “maxmustermann” heißt der Benutzer auf dem neuen Mac “max“!
Nun - so die erste Idee - könnte man ja einfach in der Datei “Suchen und Ersetzen”, jedoch … holladiewaldfee, Apple speichert PList-Dateien inzwischen in irgendeinem Binärformat, welches sich nicht mehr so einfach editieren lässt?!
Nun ist guter Rat - respektive Software, die da weiterhilft - teuer …
Aber es geht auch mit Bordmitteln. Und zwar so:
Ein beherztes
defaults read com.apple.dashboard > ~/new_com.apple.dashboard
dekodiert uns die Binärdatei und schreibt den Inhalt gleichzeitig in eine editierbare Textdatei. Der obige Befehl legt diese editierbare Datei in unserem Benutzerverzeichnis (Tilde) ab. Nun nehme man den Editor der Wahl (z.B. nano oder vi oder auch den TextEdit) und Suche-und-ersetze “maxmustermann” mit “max“.
Dann speichere man und tätige nochmals einen Ausflug ins Terminalfenster. Dort lesen wir dann ganz derb unsere editierte Datei ein mit “
defaults read new_com.apple.dashboard
“, töten nochmals mit einem immer noch beherzten
killall Dock
das Dock und …
Wenn alles richtig war, haben wir jetzt auf dem neuen Rechner exakt dieselben Sachen im Dashboard wie auf dem alten Rechner.
Trivial, oder?!
Ich liebe Apple, weil’s so einfach geht!
;-)
So lange ich zurückdenken kann (und das ist inzwischen doch schon eine ganze Weile), ist es in Kreßberg so, dass die Straßenlampen um Mitternacht ausgeknippst und die Bordsteine hochgeklappt werden.
Und auch schon eine ganze Weile hat der regionale Energieversorger die Wartung unserer Straßenlampen übernommen.
Und JETZT, nach wasweißich, 50 Jahren, ist irgend so ein Klappspaten der Meinung, man müsse den Kreßbergern per Aufkleber signalisieren, dass die Straßenlampen Nachts ausgemacht werden!
Nix anderes bedeutet nämlich der Weiß-Rot-Weiße Kringel.
Wie haben wir ohne diese Schilder nur unsere Kindheit überlebt? Wenn wir SOLCHE Schilder gehabt hätten, wäre alles ganz anders verlaufen!!!
Wenn man mal jemand von außerhalb der Gemeinde befragt, dann geht das üblicherweise so:
Leben, wo andere Urlaub machen! Jawoll!
Wenn ihr mal auf die gloriöse Idee kommt, dass ihr die Tropen eines undichten Wasserhahns scharf ablichten wollt, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich dasselbe feststellen müssen wie ich. Den noch am (ordentlich kalkigen) Perlator hängenden Tropfen kriegt man eigentlich auf Anhieb recht ordentlich auf den Chip:
Sobald der Tropfen aber anfängt, sich zu bewegen, langt eine 500stel Sekunde nicht mehr. Der beschleunigende Tropfen wird grad noch so:
Aber für fliegende Tropfen braucht man definitiv eine kürzere Belichtungszeit.
Da ich die Blende schon ganz offen hatte (f/2.8), hätte ich noch die Möglichkeit gehabt, an der ISO zu schrauben oder viel mehr Licht zu besorgen.
Nächstes Mal dann.
Irgendwie ist Langlauf auch nur Nordic Walking mit Skiern an den Füßen …
;-)
Neulich, auf Montage, habe ich im Hotel eine Regionalausgabe von Monopoly entdeckt:
Hoppla, das wäre ja quasi sowas, wie wenn’s bei uns ein “Monopoly Hohenlohe” gäbe!
Das jedoch gibt es nicht, denn bei uns ist das noch vieeeeeeel regionaler!!! Denn bei uns gibt’s sogar das hier:
Die Regionalausgaben von Monopoly funktionieren allem Anschein nach vor allem deshalb, weil jede einzelne Straße von einer Firma gesponsert wird. So einige Crailsheimer Firmen, die etwas auf sich halten, sind sowohl auf dem Spielbrett und als auch auf den Straßenkarten mit Namen erwähnt und in einer zu ihnen passenden Straße angesiedelt. Interessant finde ich persönlich dabei weniger die Firmen, die mitgemacht haben; vielmehr fehlen einige auffälligerweise. Ob die nur nicht gefragt wurden oder nicht genug zahlen wollten oder ob es da gar eine Vorauswahl seitens des Initiators (unserer Regionalzeitung) gab, kann ich freilich nicht sagen.
Auch der Rest des Spieles wird regional angepasst; statt der vier Bahnhöfe gibt es bei “Monopoly Crailsheim” vier Türme: den Rathausturm, den Zeughausturm, den Wasserturm und den Diebsturm. Nur logisch, immerhin wird an der Autobahn auf den braunen Sehenswürdigkeitsschildern ja auch mit “Crailsheim - Türme an der Jagst” geworben. Wobei die Türme in Crailsheim sicherlich nicht die für unbedarfte Urlauber auffälligsten Bauwerke sind.
Selbst die Ereignis- und Gemeinschaftskarten wurden lokalisiert; da gewinnt man eben bei der Tombola eines Sommerfests einer Crailsheimer Firma etwas Geld oder muss die Teelichter für das Goldbacher Lichterfest bezahlen.
Wer mal eine Monopolyvariante probieren will, dem kann ich die Regionalausgaben durchaus empfehlen!