Sonntag, 31. Januar 2021

Aaaaand …

… we have a Bürgermeisterin …

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Freitag, 8. Januar 2021

Bewerber-Vorstellung

In Kreßberg steht Ende Januar die Wahl des Bürgermeisters an, denn der Noch-Amtsinhaber hört auf.
Nun gibt es sechs Anwärter auf den Job. Schauen wir also mal in die Glaskugel, was wir da alles haben und wie das für Kreßberg performen könnte! Damit ich keine unlautere Wahlwerbung mache, und weil ich die Leute nicht wirklich kenne, verzichte ich an dieser Stelle auf die Nennung von Namen und Geschlecht. Wie bei allen Beiträgen hier ist das außerdem meine persönliche Meinung.

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Als da wäre ein Bewerber, der ausgebildete Finanzfachkraft ist. Bereits erfahren in Gemeindeverwaltungsdingen, von daher könnte der bisherige Trott direkt weiterlaufen. Ob des Alters verspräche ich mir dennoch einiges an frischem Wind.

Dann haben wir einen Schreiner und Bauleiter. Ein Bauleiter muss spontane Entscheidungen fällen können; das hat freilich reichlich wenig mit Demokratie zu tun (die braucht man auf dem Bau ja auch nicht). Aber womöglich könnte dieser Bewerber mit seiner Erfahrung in Kreßberg gar neue Dinge aus Holz aufbauen? Zum Beispiel Spielplätze oder Aussichtstürme im Ruhwald oder so etwas?

Dann hätten wir einen Polizisten. Der könnte mit seiner Erfahrung in der Exekutive für mehr Zucht und Ordnung sorgen. Schließlich hat Kreßberg ja seit Jahren keinen eigenen Polizeiposten mehr. Auch die Kenntnis von Gesetzestexten könnte sich als hilfreich erweisen.

Dann hätten wir einen Konstrukteur. Das hört sich erst einmal gut an; konstruktive (Mit-)Arbeit ist in den diversen Gremien ja nicht von Nachteil. Vom Bildschirm in die bisweilen ungestümen Wogen der Gemeindepolitik zu springen, halte ich jedoch für gewagt.

Dann hätten wir einen Medienfachwirt. Der könnte beispielsweise das Kreßberg-Logo überarbeiten („Make the Krebs great again!“) und die Drucksachen neu gestalten. Der Schritt von der Leitung eines Copy-Shops zur Leitung einer Gemeinde ist aber meiner Meinung nach recht groß.

Und der Inhaber einer Fahrschule hat sich auch beworben. Der ist an sich ja auch vom Fach, denn er muss sich mit den geltenden Regeln auskennen und Menschen anleiten, die richtigen Wege einzuschlagen. Aber obwohl die StVO auch in Kreßberg Potential hat, glaube ich nicht, dass die alleine für das Bürgermeistern reichen wird.

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Wie ihr merkt, halte ich alle Bewerber grundsätzlich für geeignet, die Gemeinde Kreßberg voran zu bringen! Aber ganz ehrlich: bei den meisten denke ich mir, sie sollten lieber ihren bisherigen Job behalten.

Mittwoch, 6. Januar 2021

Sonne!

Dieses 2021 fängt ja richtig sonnig an!

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:-)

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Spenden statt Böller - Edition 2020

Dass das Böllern heuer quasi nicht stattfindet, hindert mich freilich in keinster Weise daran, auch dieses Jahr wieder Geld für einen guten Zweck zu spenden.

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Laut meinem Blog mach ich das schon seit mehr als 10 Jahren. Gebloggt darüber habe ich 2019, 2018, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012 und 2010.

Glück für 2021

In den Tiefen des Internets habe ich eine kleine Geschichte auf Französisch gefunden, die ich für euch übersetze:

Ein Lehrer gab all seinen Schülern je einen Ballon und sagte ihnen, sie sollten ihn aufblasen, ihren Namen drauf schreiben und ihn im Flur ablegen. Dann mischte er die Ballons durch.
Nun bekamen die Schüler 5 Minuten Zeit, um den eigenen Ballon zu suchen. Trotz hektischer Suche wurde kein einziger Schüler fündig.
Der Lehrer unterbrach die Suche und wies die Schüler stattdessen an, den erstbesten Ballon zu nehmen und ihm dem Eigentümer zu geben. Innerhalb von 5 Minuten hatte jeder seinen Ballon.

Nun sagte der Lehrer seinen Schülern: „Diese Ballons sind wie das Glück. Wenn jeder nur nach seinem eigenen sucht, werden wir es nicht finden. Aber wenn wir uns um das Glück anderer Menschen kümmern, werden wir auch unseres finden.“

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch nach 2021!

Sonntag, 20. Dezember 2020

Funktioniert immer wieder gut

… und sieht fast so aus wie auf dem Aufmacherfoto …

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Wahrscheinlich seid ihr auch heiß auf’s Rezept, also verrate ich euch, wie wir das gemacht haben.
Am Anfang stehen die Zutaten; außer Gewürzen wie Salz und Pfeffer und Thymian brauchen wir:

  • 1 Hokkaido - Kürbis
  • etwa 200g altes Brot (wir haben Toast, Weißbrot und Brezeln verwendet)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Becher Sahne (200g)
  • etwas Gemüsebrühe (die gleiche Menge wie Sahne)
  • Käse. 200g mindestens. Wir haben eine Mischung aus Bergkäse und Emmentaler verwendet.

Der Hokkaido wird gewaschen. Anschließend wird ihm das Schädeldach abgenommen. Mit einem Löffel werden nun die Innereien herausgeholt. Die werden für dieses Rezept nicht weiter benötigt und können auf den Kompost. Das Brot wird in kleine Bocken zerteilt (gewürfelt zum Beispiel; es sollten halt mundgerechte Häppchen dabei herauskommen). Diese werden nun in einer Pfanne angeröstet. Das Originalrezept meint zwar, man soll nichts weiter dazu tun, aber ich habe wie für leckere Croutons etwas gutes Olivenöl drübergeträufelt und eine Prise Salz dazu, und das hat trotzdem funktioniert. Nebenher kommt nun ein Topf auf den Herd, in dem die Gemüsebrühe und die Sahne zum Kochen gebracht werden. Der entweder sehr fein geschnittene oder durch die Presse gedrückte Knoblauch kommt auch dazu. Mit Pfeffer und Thymian würzen, gegebenenfalls noch etwas Salz dazu. Davon (vom Salz) sollte aber nicht viel nötig sein, denn die Gemüsebrühe bringt ja schon einiges an Geschmack mit. Einige Minuten köcheln lassen, damit die Pampe etwas dicker wird. Und den Käse muss man auch noch grob raspeln.

Nun kommt der Zusammenbau: der hohle Kürbis kommt entweder in eine Auflaufform rein oder direkt aufs Backblech. Immer schön abwechselnd eine Lage von den Brotstücken und eine Lage Käse in den Kürbis reinfüllen, bis oben hin. Wenn der Kürbis voll ist, leert man über die Füllung (beziehungsweise in die Füllung rein) noch vorsichtig die Sahne-Pampe. Diese füllt die verbliebenen Hohlräume, bringt die Käseraspel zum Schmelzen und macht so noch etwas Platz für eine abschließende Lage Brotwürfel.
Kürbis-Deckel drauf und bei 180 Grad Ober-Unterhitze für eine Dreiviertel Stunde in den Ofen.
Dann wird der Deckel abgenommen und nochmal für 10 Minuten gebacken; ich habe hierzu auf Umluft gestellt.

Zum Servieren kann man über den Kürbis noch Blüten drüberstreuen und Brot oder Brezeln dazu reichen. Von der oben beschriebenen Portion werden zwei bis drei Menschen satt.

Und wer lieber das Originalrezept haben möchte, findet es hier im Internetz.

Ich wünsche euch allen einen leckeren vierten Advent!

Sonntag, 13. Dezember 2020

Schaschlikspieße

So, nun können wir schön Schaschlik machen!

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Nein, Spaß, das sind die “Drähte”, die die Hüfte vom Kind zusammen gehalten haben. Meine Pfote als Maßstab dazu.
Diesmal waren wir nur eine Nacht im Olgäle, ein erfreulich kurzer Aufenthalt.
Aber auch zur Metallentnahme ist eine Vollnarkose mit dem vollen Vorprogramm fällig: Arztgespräch, Anästhesievorgespräch, Voruntersuchung, gegebenenfalls Röntgen, …
Der Patient ist wohlauf; wir konnten nach der OP am Donnerstag und einer Übernachtung am Freitag direkt wieder heim.

Die Story vom letzten Mal geht übrigens noch weiter: ich hätte mir die Chose eigentlich komplett sparen können. Denn seit Juni 2020 dürfen e-Autos in Stuttgart auf den markierten Parkplätzen unbefristet und für umme stehen … Und mein Leaf fällt da ja voll rein … Again what learned …

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Wenn einer eine Reise tut

Ich war mit dem Kind mal wieder im Ogäle in Stuttgart, zwecks der Hüftgeschichte.
Nun ist Parken in Stuttgart ja so eine Sache. Nicht alles, was aussieht, wie ein Parkplatz, funktioniert auch so, und für mich als Landei ist ja sowieso alles mit mehr als einer Spur zutiefst suspekt. Die sichere Wahl ist für mich eins der Parkhäuser; das kann ich, da kenne ich mich aus.
Beim letzten Besuch habe ich im „Parkhaus Hauptbahnhof“ eingecheckt. Alles okay so weit, bis zu dem Moment, als wir wieder heimwärts wollten, was den Startpunkt für diese Geschichte darstellt.

Am Automat hängt schon ein mysteriöser Zettel: „Nur mit Münzen zahlen!“. Karte rein: Siebenfuffzich. Geldbeutel raus - nur noch 7 Euro drin. Uuups.
Puh, Glück gehabt, gegenüber ist ein zweiter (!) Automat, der nimmt auch Scheine.
Aber er nimmt keine Fuffziger, und dreimal dürft ihr raten was ich noch im Geldbeutel hatte.
Ich schicke das Kind hoch zum Auto. Eigentlich müsste es noch Kleingeld geben, welches ich zum Beispiel für den Einkaufswagen horte. Aber dreißig Cent reichen einfach nicht.
Kein Problem, fragen wir halt den Parkhauswärter, den es vermutlich geben müsste, denn es gibt ein Kabuff, in dem ein paar Monitore für die Überwachungskameras stehen und das Radio läuft. „Bei Ticketverlust oder Automatenstörung bitte läuten“ steht dran. Ich werte meinen Fall als läutenswert und drücke beherzt drauf. Eine blökende Hupe schallt quer durchs Parkhaus, aber es kommt niemand, auch nach dem zweiten und dritten Versuch.
Zeit für Plan B: Geld “irgendwo außerhalb” wechseln. Nochmal raus aus dem Parkhaus, rüber zum Bahnhof und zwei Käsebrezeln eintüten lassen. Dass der Brezelbäcker aber auch keine kleineren Scheine hat, erkennst du daran, dass er dich inständig darum bittet, die drei Euro mit Karte zu zahlen … Also habe ich einen Teil meiner 7 Euro geopfert, um dem Mann seinen Umsatz nicht weiter zu zerstören.
Plan C. Wir kaufen noch einen Pott Kaffee beim Starbucks. Und auch die erste Frage dieser Verkäuferin war, ob ich’s nicht kleiner hätte … Aber sie hat mir dann doch noch meinen Fuffi klein machen können.
Also zurück zum Parkhaus. Fuuuuu … Wo ist die Karte hin???

Nach einem Moment des „Ruhig Brauner, die kann nicht soo weit weg sein“, habe ich sie in ihrem Versteck zwischen den frisch gewechselten Scheinen entdeckt. Wir stehen immer noch bei 7,50€ Gebühren (wäre ja noch besser gewesen, wenn die nächste Stunde angefangen hätte!).
Zehner dazu rein, Karte und Wechselgeld raus, hoch zum Auto und raus aus der Stadt.

Zuhause angekommen fasse ich mir an die Gesäßtasche, weil da irgendwas drückt.
Es war … Trommelwirbel … der Einkaufseuro, den ich mir wohl auf der Anfahrt eingesteckt hatte …

Aber wenn ich den rechtzeitig gefunden hätte, hätte er ganze Story zerstört …

Donnerstag, 3. Dezember 2020

PHP 7.4 tut noch nicht

Ex-1&1-Ionos hat mir geschrieben, dass die PHP-Version, mit der dieses Blog hier rannte, schlimmschlimmschlimm, nicht mehr supportet wird. Ich hab deshalb gestern mal testweise auf 7.4 umgestellt, aber da wirft’s mir zu viele Fehlermeldungen. Sicherlich lösbar, braucht aber Zeit.

Ich bleib deshalb erstmal bei PHP 7.3, damit funktioniert FlatPress 1.1 einwandfrei.

Sonntag, 29. November 2020

Trübe Aussichten

Seit fast einer Woche hängt Kreßberg im Nebel fest. Der steht offenbar an der Kante der Ausläufer der Frankenhöhe und will da irgendwie nicht mehr weg. Wenn man die Tage von Crailsheim (mit blauem Himmel) aus nach Osten geschaut hat, dann sah das beispielsweise so aus:

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Nein, kein Gewitter. Da “suppt” der Nebel von Osten her rüber und löst sich in der Sonne auf. Wenn man ganz genau hin schaut, dann sieht man die beiden Windkraftanlagen, die westlich von Waldtann aufgestellt wurden, oben aus der Suppe rausragen.

In Kreßberg hingegen hat man mit vieeeeel Glück mal die Sonne erahnen können. Dieses Foto ist erstens ein Farbbild und zweitens habe ich es morgens um kurz vor 11 aufgenommen.

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Auf der Plusseite finden wir, dass der Nebel bei den derzeitigen Minustemperaturen interessante Dinge macht:

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Update:
Ich war vorhin mit den Hundis draußen und der Nebel hat sich verzogen!

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