Ich war mit dem Kind mal wieder im Ogäle in Stuttgart, zwecks der Hüftgeschichte.
Nun ist Parken in Stuttgart ja so eine Sache. Nicht alles, was aussieht, wie ein Parkplatz, funktioniert auch so, und für mich als Landei ist ja sowieso alles mit mehr als einer Spur zutiefst suspekt. Die sichere Wahl ist für mich eins der Parkhäuser; das kann ich, da kenne ich mich aus.
Beim letzten Besuch habe ich im „Parkhaus Hauptbahnhof“ eingecheckt. Alles okay so weit, bis zu dem Moment, als wir wieder heimwärts wollten, was den Startpunkt für diese Geschichte darstellt.
Am Automat hängt schon ein mysteriöser Zettel: „Nur mit Münzen zahlen!“. Karte rein: Siebenfuffzich. Geldbeutel raus - nur noch 7 Euro drin. Uuups.
Puh, Glück gehabt, gegenüber ist ein zweiter (!) Automat, der nimmt auch Scheine.
Aber er nimmt keine Fuffziger, und dreimal dürft ihr raten was ich noch im Geldbeutel hatte.
Ich schicke das Kind hoch zum Auto. Eigentlich müsste es noch Kleingeld geben, welches ich zum Beispiel für den Einkaufswagen horte. Aber dreißig Cent reichen einfach nicht.
Kein Problem, fragen wir halt den Parkhauswärter, den es vermutlich geben müsste, denn es gibt ein Kabuff, in dem ein paar Monitore für die Überwachungskameras stehen und das Radio läuft. „Bei Ticketverlust oder Automatenstörung bitte läuten“ steht dran. Ich werte meinen Fall als läutenswert und drücke beherzt drauf. Eine blökende Hupe schallt quer durchs Parkhaus, aber es kommt niemand, auch nach dem zweiten und dritten Versuch.
Zeit für Plan B: Geld “irgendwo außerhalb” wechseln. Nochmal raus aus dem Parkhaus, rüber zum Bahnhof und zwei Käsebrezeln eintüten lassen. Dass der Brezelbäcker aber auch keine kleineren Scheine hat, erkennst du daran, dass er dich inständig darum bittet, die drei Euro mit Karte zu zahlen … Also habe ich einen Teil meiner 7 Euro geopfert, um dem Mann seinen Umsatz nicht weiter zu zerstören.
Plan C. Wir kaufen noch einen Pott Kaffee beim Starbucks. Und auch die erste Frage dieser Verkäuferin war, ob ich’s nicht kleiner hätte … Aber sie hat mir dann doch noch meinen Fuffi klein machen können.
Also zurück zum Parkhaus. Fuuuuu … Wo ist die Karte hin???
Nach einem Moment des „Ruhig Brauner, die kann nicht soo weit weg sein“, habe ich sie in ihrem Versteck zwischen den frisch gewechselten Scheinen entdeckt. Wir stehen immer noch bei 7,50€ Gebühren (wäre ja noch besser gewesen, wenn die nächste Stunde angefangen hätte!).
Zehner dazu rein, Karte und Wechselgeld raus, hoch zum Auto und raus aus der Stadt.
Zuhause angekommen fasse ich mir an die Gesäßtasche, weil da irgendwas drückt.
Es war … Trommelwirbel … der Einkaufseuro, den ich mir wohl auf der Anfahrt eingesteckt hatte …
Aber wenn ich den rechtzeitig gefunden hätte, hätte er ganze Story zerstört …
Ex-1&1-Ionos hat mir geschrieben, dass die PHP-Version, mit der dieses Blog hier rannte, schlimmschlimmschlimm, nicht mehr supportet wird. Ich hab deshalb gestern mal testweise auf 7.4 umgestellt, aber da wirft’s mir zu viele Fehlermeldungen. Sicherlich lösbar, braucht aber Zeit.
Ich bleib deshalb erstmal bei PHP 7.3, damit funktioniert FlatPress 1.1 einwandfrei.
Seit fast einer Woche hängt Kreßberg im Nebel fest. Der steht offenbar an der Kante der Ausläufer der Frankenhöhe und will da irgendwie nicht mehr weg. Wenn man die Tage von Crailsheim (mit blauem Himmel) aus nach Osten geschaut hat, dann sah das beispielsweise so aus:
Nein, kein Gewitter. Da “suppt” der Nebel von Osten her rüber und löst sich in der Sonne auf. Wenn man ganz genau hin schaut, dann sieht man die beiden Windkraftanlagen, die westlich von Waldtann aufgestellt wurden, oben aus der Suppe rausragen.
In Kreßberg hingegen hat man mit vieeeeel Glück mal die Sonne erahnen können. Dieses Foto ist erstens ein Farbbild und zweitens habe ich es morgens um kurz vor 11 aufgenommen.
Auf der Plusseite finden wir, dass der Nebel bei den derzeitigen Minustemperaturen interessante Dinge macht:
Update:
Ich war vorhin mit den Hundis draußen und der Nebel hat sich verzogen!
Seit dieses C-Ding in der Weltgeschichte herumgeistert, kommt man immer häufiger mit dem Begriff “Quarantäne” in Kontakt. Leider beobachte ich dabei, dass selbst in meinem direkten Umfeld viele Menschen regelrechte Quarantäneverweigerer sind!
Sie sagen nicht “Quarantäne” sondern “Karantäne”.
Hallo??
Geht’s noch?
Ihr sagt doch auch nicht ” Kalle” (Qualle) und “Kelle” (Quelle) und “Kehrdenker” (wobei letzteres durchaus … Ach lassen wir das…)
Danke Apple!
Der neueste Safari (14.0.1) für Mac OSX 10.14.6 (Mojave) macht quasi alle Uploads unmöglich, weil der Datei-Auswahl-Dialog nicht mehr geht.
Wer backt, will auch stolz präsentieren, was er kann, klarer Fall. Damit nun aber niemandes Auge durch weniger-als-perfekte Kekse beleidigt wird, müssen solche mit ästhetischen Unzulänglichkeiten entsorgt werden, klarer Fall.
Das daraus entstehende Problem ist jedoch, dass jeweils nachdem ein solcher Kandidat im Rahmen eines hierzu eigens anberaumten sensorischen Tests aus dem Behältnis entnommen wurde, wie von Geisterhand ein weiterer mängelbehafteter Keks auftaucht. Auch dieser würde freilich den positiven Eindruck natürlich stören, sodass zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
Ein kurzer Zwischenbericht: Das Ersatzteil, welches ich für meine ge-R.I.P.-te EOS 1000D besorgt habe, funktioniert ausnehmend gut:
Ich konnte noch keine großen Fototouren machen; tatsächlich habe ich im vergangenen Monat an vier separaten Tagen kumuliert nichtmal 200 mal auf den Auslöser gedrückt.
Die Bedienung unterscheidet sich alleine aufgrund der Funktionsvielfalt deutlich, der Auslöser macht ein sehr … ichsagjetztmal verbindliches Geräusch. Wo die 1000D mehr “Klick” gemacht hat, ist es bei der 7D eher ein sattes, gedämpftes “Klack”. Sehr angenehm!
Der 100%-Sucher ist im Direktvergleich eine Wucht, das Dauerfeuer hört sich sehr professionell an, und 18 Megapixel sind auch mehr als die 10, die die 1000D mitbrachte.
Womit ich noch nicht so recht klar komme, ist die Geschichte mit dem Autofokus. Die 7D hat ja mehr als ein AF-Messfeld (*), und wenn ich der Kamera dabei die freie Wahl lasse, dann nimmt sie oftmals irgendwelche Dinge zum Fokussieren, die ich gar nicht wollte.
Auf jeden Fall habe ich noch zu lernen, und ich freu mich drauf!
(*) 19 AF-Sensoren sowie 63 Sensoren zur Belichtungsmessung (die bei schwarzem Hund aber auch versagen)
P.S.: Spitzbuben. Das sind Spitzbuben, die ich am Samstag mit Kind gebacken habe.
Große Aufregung im Hause Strempfer!
Post vom KBA aus Flensburg!
Aber es ging nicht ums Punktekonto … In der Tüte war nämlich in Wirklichkeit Post vom DLR, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Die machen grade eine Umfrage zum Ladeverhalten von e-Mobilisten.
Natürlich ist es für so eine Umfrage schlau, wenn man gezielt Leute anspricht, die auch ein e-Auto haben, und das Kraftfahrt-Bundesamt hat diese Information natürlich. Die Daten der Fahrzeughalter werden vom KBA aber gut geschützt, da es die Adressen nicht rausrückt, sondern sich stattdessen als Dienstleistung den Versand der Umfrage zahlen lässt.
Win-Win: Das DLR erwischt so exakt das Zielpublikum; es erfährt über die Rechnung außerdem, dass es derzeit etwa 136000 e-Mobilisten gibt (Statista sagt das), aber wer und wo genau das ist, bleibt privat.
Saubere Sache, bis auf den Schockmoment, wo der Brief eingetrudelt ist …
:-)
Ich bin ja bekennender Hubert-und-Staller-Fan, auch die Folgen ohne Staller mag ich sehr. Weil die Glotze aber nicht immer frei ist, wenn grade eine Folge ausgestrahlt wird, mache ich mir über die MediathekViewWeb-Seite gerne mal ein Backup.
Die Episoden mit Staller werden auch nach wie vor im alten, öffentlich-rechtlichen 1280er-Format angeboten. Eine Folge mit 45 Minuten hat dann grob 1,3GB.
Bei den Episoden ohne den Staller ist mir aufgefallen, dass hier seit diesem Herbst 2 bis 2,5GB auf der Platte landen. Stellt sich raus: Jetzt gibt’s das Material in Full-HD!!
Aber die anfängliche Freude währte nicht lange, denn meine Glotze weigerte sich beharrlich, von diesem neuen Material das Bild anzuzeigen. Super Ton, aber schwarzer Schirm. Das bockt’s natürlich auch nicht wirklich.
Auf der Suche nach der Ursache habe ich festgestellt, dass es die Öffentlich-rechtlichen in diesem Fall tatsächlich zu gut meinen, zumindest für meinen Fernseher, denn das frische Video-Material kommt zusätzlich auch mit 50 Bildern pro Sekunde (fps), anstatt wie bisher mit 25. Und das ist das, was viele Fernseher da draußen nicht möggen … Bei meinem Modell von Philips funktionieren entweder 1280p mit 50fps oder 1920p mit 25fps.
Derzeit helfe ich mir mit Handbrake und transkodiere auf 25fps herunter, aber das dauert ewig.
Wenn jemand einen schnelleren Weg weiß, gerne auch mit ffmpeg und/oder auf der Konsole, bitte her damit!
Meine eMüll-Adresse findet sich auf der “Über”-Seite.