Sonntag, 13. Oktober 2013
Das Dinkelsbühler Ballett hat gestern in Aalen “Die Puppenfee” aufgeführt.
Unverzichtbar dabei freilich (wenn auch wahrscheinlich im Original nicht in dieser Form enthalten): die weißen Häschen, und ohne eins von den Strempfers wären die auch nicht vollständig gewesen.
Schön war’s! Vor allem auch, weil es keine reine Tanzvorstellung war und weil man immer was interessantes sehen konnte, egal wohin man auf die Bühne schaute. Zum Beispiel so: da lief links einer interessiert durch die Puppen, während rechts die Kinder des reichen Ehepaars ablehnende Gesten machten und in der Mitte der Gehilfe des Spielwarenhändlers irgendwas abstaubte.
Samstag, 5. Oktober 2013
Zugegeben, dieses hier ist vielleicht ein bissel fies, aber sind sie das nicht alle?
;-)
Was haben wir denn hier?!
Wie immer gibt’s die Fotos “in größer”, wenn man drauf klickt, und genauso wie immer gibt’s die Lösung nach einem Klick hierauf ==> [Weiterlesen…]
Freitag, 4. Oktober 2013
Neulich war ich mit den Arbeitskollegen unterwegs. Da die um meine Profession wissen und auch, dass ich gern probiere, schöne Fotos zu machen, wurde ich kurzerhand zum Eventfotografen befördert.
Also habe ich meine Kameratasche mitgenommen und drauf los geknippst. Kollegen vor der Abreise, Kollegen mit Getränken in der Hand, lachende Kollegen, …
Nur meine gute alte EOS 1000D war schlecht drauf, weil da blinkte ständig eben nicht das mittlere AF-Messfeld (so heißen die Quadrate mit den roten Punkten, die man durch den Sucher sieht), sondern das ganz rechts neben draußen. Ich musste also, um ordentliche Portraits zu schießen, erst links am Ziel vorbeipeilen, dann scharfstellen und dann wieder das Ziel in die Mitte rücken.
Üüüüüübelst.
Für des Rätsels Lösung habe ich die halbe Fahrt lang meine Handy-Internetfunktion missbraucht.
Weil selbst bei der EOS 1000D lässt sich das AF-Messfeld einstellen, und das steht auf besagter Seite 61 der Bedienungsanleitung (die ich bis dahin freilich nur flüchtig angeschaut hatte).
Für alle, die genauso ratlos dastehen, wie ich, hier die Lösung:
- Die manuelle Auswahl des AF-Messfelds gilt nur für die Kreativ-Programme (P, Tv, Av, M)
- Zum Wählen drückt man zuerst die Zoom-Plus-Taste. Oberhalb dieser sind die AF-Messfelder sogar schon angedeutet.
- Wenn man das Display an hat (Taste “Disp”), dann wird das eingestellte Messfeld auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn alle leuchten, dann ist die automatische Messfeldwahl aktiv. Ansonsten leuchtet nur eins. Das kann man mit der Taste “Set” umschalten.
- Mit der Nase am Display kann man nun das Wahlrad zum “durchscrollen” verwenden; wenn man mit dem Display arbeitet, drückt man die Pfeiltasten.
- Mit einem weiteren Druck auf “Zoom Plus” wird die Einstellung gespeichert.
Frohes Fotografieren!
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Hey, psst!
Du!
Ja, genau du!
Weißt du, wie man in Deutschland viel Geld verdienen kann? Nein?
Okay, ich verrate es dir:
Sichere dir einige Zeit nach der Erstveröffentlichung eines Fotos die Rechte daran. Manche Fotografen lassen sich für ein paar Hunderter auf so einen Handel ein.
Dann benutze die Google-Bildersuche (*), finde Leute, die das Foto ohne deine ausdrückliche Genehmigung veröffentlicht haben, vorzugsweise die, die gar nichts von dir wissen können, weil sie das Foto veröffentlicht haben, lange, bevor du die Rechte gekauft hast. Dabei ist es sinnvoll, sich Leute mit eigener Domain herauszusuchen. Die Facebooker kriegt man leider nicht so einfach vor Gericht, aber für alle mit eigener Domain hat die Denic ja eine ladungsfähige Adresse gespeichert, die man sich einfach online holen kann. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich um private Blogs oder sonst irgendwelche nichtkommerziellen Seiten handelt. Vom Teckelklub Hintertupfingen kriegt man genauso eine Adresse wie von harmlosen Familienwebseiten oder privaten Fanclubs.
Nun besorge dir einen Anwalt, der Abmahnungen über mindestens vierstellige Summen an diese Leute verschickt. Dabei kann man sich ruhig Zeit lassen, denn je später nach dem Veröffentlichen, desto besser. Der fällige Schadenersatz-Betrag richtet sich nämlich unter anderem nach der Veröffentlichungszeit. In die Abmahnung kann man dann ruhig auch noch reinschreiben, dass ja eigentlich viel mehr Geld fällig wäre, dass man aber kulanzhalber nur ein Viertel von dem eigentlich fälligen Betrag verlangt.
Was meinst du, das geht nicht?
Doch, geht.
In Deutschland leider schon. (**)
Ich empfehle allen Mitopfern solcher Fälle die Rechtsanwaltskanzlei Schwenke, zum Einen, weil die eine sehr ausführliche FAQ zum Thema online haben und zum Anderen, weil die in meinem persönlichen Fall die ursprüngliche Summe annähernd dritteln konnten.
P.S.: Es spricht übrigens als Rechteinhaber rein gar nichts dagegen, zuerst mal Kontakt mit dem Seitenbetreiber aufzunehmen und das Löschen des fraglichen Fotos zu verlangen. Aber das wäre ja “vernünftiger Umgang mit Mitmenschen”, was heutzutage nicht mehr groß zählt, und dabei kommt dann auch kein Geld rein.
(*): Die Google-Bildersuche eignet sich deshalb vorzüglich, weil die auch tatsächlich nach Bildern suchen kann. Hierzu surft man einfach zu http://images.google.de, dann klickt man auf den kleinen Fotoapparat in der Suchleiste. Je nach Browser und Betriebssystem kann man dann entweder ein Foto vom eigenen Rechner hochladen oder direkt das Foto vom Desktop in die Suchleiste reinziehen. Et voilà: Treffer über Treffer …
(**): Nicht so beispielsweise in den USA, weil da gibt’s etwas namens Fair Use.
Samstag, 14. September 2013
… wenn man ein paar nette Urlaubsfotos aus Ostfriesland hat, zum Beispiel …
;-)
In der Weltstadt Nesse findet man dieses Arrangement gegenüber eines Spielplatzes. Mein Arbeitskollege meinte: “hier kriegt man ja alles für eine erfolgreiche Nacht” …
Watt ist, was übrig bleibt, wenn das Meer ein Nickerchen macht. Begeistert Kinder wie Hund gleichermaßen. Das Foto zeigt Teile des Hundestrandes in Norddeich, insbesondere unsere drei Kids und unseren Hund bei abfließendem Wasser.
Auch in Norddeich haben wir unglaublich viele Marienkäfer auf einen Haufen gesehen:
und
Und wenn man seinen Hund mal wieder aus dem Watt rauskriegt (weil da kann man ja super rumrennen und probieren, Möwen zu jagen), dann läuft der ja mit seinen schlammigen - oh sorry - wattigen Füßen durch den Sand, und das gibt sehr interessante Deko am Hundebein:
Sieht mehr nach Kamelfuß als nach Labrador-Retriever aus, oder?!
Auf Baltrum, der kleinsten der ostfriesischen Inseln, gibt es die wohl genauste Wetterstation von ganz Ostfriesland:
Und schließlich und endlich haben wir auch das Rad vom wohl ignorantesten Radfahrer Ostfrieslands am Hafen von Baltrum gesehen. Das hier:
Freitag, 6. September 2013
Letzte Woche auf dem Heimweg von der Nordsee sind wir durch eine Stadt gefahren, in der es eine Plakatkampagne für (Land-) Ärzte gab.
Das waren Portraits von Ärzten, und dabei stand immer ein ziemlich doppeldeutiger Spruch. Zwei der Plakate sind mir aufgefallen, und selbst heute noch hängen mir die Sprüche im Kopf rum.
Der eine war: “Ich bin Kinder- und Jugendärztin. Unser Nachwuchs macht mir Sorgen”.
Und der andere war: “Ich bin Facharzt. Ich werde Ihnen fehlen.”
Echt gut gemacht, und inzwischen hab ich die Plakate auch im Internet gefunden.
Montag, 19. August 2013
Eine der besten Ideen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts war es sicherlich, Styropor-Fake-Stuck-Eckleisten mit Fliesenkleber an der Wand zu fixieren.
Dienstag, 30. Juli 2013
Da wurde extra dazu aufgerufen, am 19. Juli mal schön den Kopf Richtung Himmel zu strecken und zu lächeln — und ich hab’s verpasst!
Mannmannmann.
Andererseits hat es universell gesehen auch nicht viel geändert, denn es ging darum, dass die Sonde Cassini an diesem Tag ihre Kamera in Richtung Erde dreht und am Saturn vorbei ein Foto macht. Nämlich dieses hier, aus über 1,4 Milliarden Kilometern Entfernung:
(Das Foto ist von der NASA, von dieser Webseite, veröffentlicht als Public Domain)
Seht ihr den kleinen hellen Punkt rechts in der Bildmitte?
(Ich habe extra nicht das Foto mit dem Pfeil genommen, was von vielen anderen Medien veröffentlicht wurde)
Das ist die Erde. Unsere Erde. Ein paar bläulich schimmernde Pixel, die in der Dunkelheit des Universums rumschwirren. Sieht fast so aus wie meine Pixelfehler …
Viele Webseiten haben das Foto veröffentlicht und inzwischen (wegen Fußball und was auch immer) vermutlich auch schon wieder vergessen, aber in mir drin weckt das Bild doch eine tiefe Nachdenklichkeit.
Für was halten wir Menschen uns eigentlich, dass wir uns das Recht heraus nehmen, unseren Planeten kleinen blauen Planeten nach Belieben zu ver- und gebrauchen?
Für das Universum hat unsere Erde so gut wie keine Bedeutung, es würde auch ohne Erde und auch ohne Menschen weiter existieren. Alle unsere Sorgen und Machtkämpfe auf der Erde werden angesichts solcher Dimensionen komplett bedeutungslos.
Freitag, 26. Juli 2013
Die neueren Androiden kommen ja mit der Funktion “Photosphere” für die Kamera. Damit kann man Panoramas zusammenbasteln, bis der Prozessor glüht. Ein paar Beispiele habe ich hier und hier und hier im Blog.
Auf Google+ kann man die Dinger sogar mit derselben “Rundblick”-Funktionalität wie auf dem Handy posten.
Und dem Vernehmen nach geht das auch auf Panoramio.
Weil ich nun eine ganze Weile gesucht habe, wie das funktionieren könnte, und letztlich auch drauf gekommen bin, will ich euch das auch wissen lassen:
* die Photosphere muss zwingend mit GPS-Koordinaten versehen sein (Kameraeinstellungen -> Ort speichern auf AN)
* die Photosphere muss zwingend 360° haben
Dann (und nur dann) kann man die Photosphere über den Teilen-Knopf in der Galerie auch mit “Maps” teilen, und mit ein wenig Glück bei Google’s Auswahlverfahren kann man seine Sphäre dann irgendwann (ein paar Tage) später auf dieser Google-Maps-Seite finden.
Obacht: dabei wird der volle Google-Benutzername veröffentlicht! Aber in Zeiten von PRISM spielt das ja eigentlich keine Rolle mehr …
Gerüchten zufolge kann man sich auch ein 360°-Panorama selber bauen (zum Beispiel mit dem wunderbaren Hugin und der eigenen Spiegelreflexkamera), zum erfolgreichen “Teilen mit Maps” muss man das aber auf sein Android-Handy laden und GPS-Koordinaten in dem JPEG drin haben.