In diesem Bild ist ein Auto versteckt.
Okay, man kann sich eventuell streiten, ob man meinen Corsa als Auto bezeichnen darf oder nicht, aber hier geht es immerhin ums Prinzip.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Suchbild
Sonntag, 3. Januar 2010
Kleiner Neujahrsschwank
Waldtann, Gemeinde Kreßberg.
Wir schreiben den 31. Dezember 2009, kurz vor 0 Uhr.
Wie die vergangenen Jahre auch (so wir noch wach waren) begeben wir uns vor die Haustüre.
Die Waldtanner Kirchturmglocke läutet das neue Jahr ein, wir köpfen diverse Sekte, wünschen uns alle miteinander ein Gutes Neues und schauen mal nach, was wir tun können, um die bösen Geister zu vertreiben.
Da es in unserer Schachtel nur so Leuchtgedöns gab, habe ich angefangen, in der Straßenmitte eine schicke Reihe aufzubauen und nacheinander die diversen römischen Lichter, Vulkane und sonstigen Lichteffekte loszulassen.
Auf einmal kommt von Links ein silberblauer Wagen mit Blaulicht an und fährt vorsichtig an unserer Leuchtbatterie vorbei.
Natürlich habe ich den Insassen pflichtbewusst mit der einen Hand zugewunken und mit der anderen Hand fröhlich die Sektflasche geschwenkt, um anzuzeigen, dass ich aufgrund der alkoholvernichtenden Vorarbeit bereit war, schlicht jedem ein “gutes Neues” zu wünschen.
Die Jungs/Mädels haben im Gegenzug ihren Lautsprecher angeschaltet und uns auf diesem Wege lautstark “A Guats Nais” gewunschen, bevor der Streifenwagen im Nebel verschwunden ist…
Schee! :-)
(Das Bild ist von den Wikimedia-Commons)
Montag, 21. Dezember 2009
Pulverschneesturm
Normalerweise kann ich von unserem Küchenfenster aus die Ortschaft Tempelhof sehen. So wie auch auf diesem Foto.
Heute früh hat man aber trotz eigentlich blauem Himmel für einige Zeit nichts von Tempelhof gesehen.
Liegt es daran, dass heute Wintersonnwende (der Schwede nennt das bekanntermaßen auch Julfest) ist?
Oder weil heute, am 21. Dezember, der astronomische Winteranfang ist?
Wahrscheinlich hat nur der auffrischende Wind mit dem Pulverschnee gespielt, toll sah es in jedem Fall aus.
Warten wir mal ab, was die zwölf Nächte ab dem 24. Dezember noch bringen…
das sind nämlich die Rauhnächte…
Eisschloss
Ja, kalt war es jetzt ein paar Nächte lang, und leider wird das wohl nicht über Weihnachten so bleiben. Aber danach besteht ja nochmal Hoffnung auf ein bisschen ordentlichen Winter.
Das nebenstehende Foto zeigt das Schloss von unserer Haustür am 20. Dezember morgens um 9 oder so.
Von Innen.
Das illustriert dann doch sehr schön, was Architekten und Energieberater meinen, wenn sie bei den in den 70ern modernen Alutüren von Kältebrücken sprechen…
Der blanke Metallteil rechts neben dem Schloss ist der Türrahmen, der nur deshalb nicht mit Eisblumen überzogen ist, weil die Tür auch nicht ganz dicht ist. Und wo immer ein bissel Luft vorbei zieht, hat Eis keinen Bock, sich dauerhaft niederzulassen.
Die komplette Haustür sah so aus, als hätte jemand über Nacht Milchglas eingebaut. Okay, so ganz durchsichtig ist das Ding auch im “Normalbetrieb” nicht.
Nach diesem Foto muss ich aber sagen, das wäre aber eine nette Option für die Zukunft.
Freitag, 18. Dezember 2009
Eiskalt erwischt
Schon Ende Oktober habe ich mich beschwert, dass es mir zu kalt wird. Heute früh nun zeigt mir der unbestechliche (nicht amtliche und genauso wenig repräsentative) Dachthermometer satte
-19.0 Grad an.
Ohne Katze drauf, vermutlich.
Und selbst der Thermometer an der Scheune vor dem Haus sagt, es sei -12 Grad kalt.
Vielleicht sollten wir alle anfangen, die Temperaturen in Kelvin umzurechnen. Denn der Unterschied zwischen +20° und -20° liest sich einfach größer als der zwischen 293K und 253K…
Will wohl Winter werden in Waldtann, wobei der Wettermensch weiß, warum Weihnachten wahrscheinlich wenig weiß wird.
:-)
Samstag, 7. November 2009
Oskar Schifferle kommt aus Crailsheim!
…sagt der Harald Schmidt grade in “Wetten dass?”.
Sowas aber auch!
Und dabei ist Crailsheim nur 10 Kilometer von Waldtann weg!
(Und das steht tatsächlich auch so in einem Artikel auf RP-Online, den ich als einzige weitere Quelle gefunden habe)
Eigentlich ist es also fast Pflicht, dass wir das Traumschiff anschauen müssen…
Update:
Auf Crailsheim.de gibt es auch noch ein wenig Hintergrundgeschichte, wie es dazu kam.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Schon gewusst?
…die einzige Ampel in ganz Kreßberg steht in Bergbronn.
Und wenn wir schon dabei sind Google Maps zu verlinken, hier gleich noch die (mir bekannten) Wassertürme Kreßbergs (auch alles Google-Maps-Links):
Montag, 26. Oktober 2009
Google Maps Fail
Irgendwo steht was aktuell im Internet, dass Google bei den Maps kräftig was verbessert hat.
Ein klarer Fall für den Praxistest mit meinem Heimatort Waldtann!
Und tatsächlich: Es stimmt, die Straßen verlaufen nun deutlich “smoother”!
Aber:
Die Suche nach “Waldtann” gibt nach wie vor keinen Treffer (übrigens wie beim TomTom auch); man muss nach “Kreßberg” suchen.
Der Froschwasen geht immer noch mitten durch die Häuser, und auch der Forlberg und der Storchenweg haben immer noch nichts mit der Realität zu tun.
Der Hirtenwasen geht auch mächtig daneben.
Wenn die Daten für die Eichwaldstraße tatsächlich von einer Fahrt mit einem Auto kommen, dann haben die Jungs meinen uneingeschränkten Respekt; ich trau mich an der Stelle bestenfalls mit einer Enduro fahren; mal ganz abgesehen davon, dass dort seit Jahrzehnten ein Damwildgehege ist…
Unser Sportverein, der GSV Waldtann residiert auf der grünen Wiese südlich vom Sportplatz, wo normalerweise im besten Fall ein paar Pferde rumtoben. Tatsächlich ist das Vereinsheim nördlich davon…
Am Besten hat mir aber gefallen, dass wir jetzt offenbar in Waldtann endlich mal eine konkurrenzfähige Saunalandschaft und ein Hallenbad haben (siehe Screenshot)!
Dort wo ich immer dachte, dass der Parc Vital wäre (in Crailsheim nämlich), ist er dafür nicht mehr…
Sonntag, 25. Oktober 2009
Drecksviecher
Gestern Nachmittag und Abend haben wir offenbar einen schwerwiegenden Fehler begangen:
Wir haben die Fenster aufgemacht.
Weil so schön Wetter war.
Vor dem Einschlafen habe ich dann noch 15 der Drecksviecher platt gemacht, Andrea auch noch ein paar. Trotzdem hat es uns heute Nacht alle deftig erwischt.
Warum waren fast den ganzen Sommer über kaum welche da und jetzt auf einmal raue Massen?
(das Foto ist von den Wikimedia Commons)
Dienstag, 20. Oktober 2009
Woran man merkt, dass es Winter wird
Wir schreiben den 19. Oktober Anno Domini 2009; kurz nach 7 Uhr morgens. Es ist kalt. Arschkalt. In Waldtann.
Weitere Hintergrundinfo zum (–sorry — wirklich übel schlechten Handy-)Bild:
Ich habe mir vor ungefähr 10 Jahren beim Elektronikversand diesen In-Out-Thermometer eigentlich für meinen Corsa A gekauft. Ich hatte aber nie die Muse, das Teil tatsächlich auch ins Auto reinzubauen.
Um vorab zu testen, ob das Dingens auch tut, was es soll, habe ich den Thermometer damals testhalber im Bad auf ein Regal gestellt und den Fühler dezent durchs Dachfenster rausgeworfen.
Und seither steht das Dingens dort und zeigt mir brav morgens an, wie kalt es zehn Meter über dem Boden auf der Nordseite sein kann. Die Temperatur hat als schlicht gar nichts mit einer amtlichen Messung zu tun; sie sagt aber recht gut, welche Jacke man anziehen sollte.
Meistens stimmt die Temperatur; es kann nur sein, dass mal eine Katze auf dem Außentemperaturfühler sitzt. Das merkt man im Winter aber sofort…
:-)







