Wenn die Eichhörnchen die Nüsse vom Balkon klauen, wird das dann ein kalter Winter?
Auf der anderen Seite lässt Mann ein herrenloses Bier ja auch nicht einfach so rumstehen sondern kümmert sich drum …
...nur... warum eigentlich?
Das ist echt zum Kotzen, im wahrsten Wortsinne: der Infekt, der unser Kleinkind niedergestreckt hat, wirkt auch bei allen anderen …
Unser Kleinstes (Baby darf ich ja fast nicht mehr sagen) hat sich einen Magen-Darm-Infekt gefangen und sich viele Sachen einfach nochmal durch den Kopf gehen lassen. Natürlich überwiegt bei akuten Erkrankungen die Sorge, aber im Nachhinein - so meinte meine liebe Frau - hätten wir vielleicht doch das inbrünstige Würgen aufnehmen sollen, weil es so überaus herzerweichend war …
#Rabeneltern-und-Spaß-dabei
Der überaus komische Christoph Sonntag tourt aktuell mit seinem Programm “Bloß kein’ Trend verpennt”. Auch im Radio gibt’s daraus immer mal wieder Schnippsel zu hören.
So zum Beispiel neulich über “Piloxing”. Das soll eine Mischung aus “Pilates” und “Boxen” sein. Hat er ausprobiert, fand er zu heftig, deshalb hat er kurzerhand einen neuen Trend kreiert, und ich bin mir sicher: dabei hat er hundertprozentig bei meiner Großen gespickt. Er schwärmte nämlich von “Chillaxing”, das sei eine Mischung aus “Chillen” und “Relaxen”.
Das will ich mir auch unbedingt mal anschauen …
;-)
Heute ist mal wieder Bastelwetter. Das heißt so, weil man eigentlich nicht wirklich viel anderes machen kann, als zuhause zu bleiben und zu basteln. Rauszugehen ist nicht wirklich eine Alternative, auch der Wau freut sich eher weniger, wenn man ihn vor die Türe zerrt. Der einzige, der das Wetter in vollen Zügen genießt, ist mein Großer. Der ist irgendwie immer draußen und kommt nur kurz zum Essen fassen rein.
Das Archivbild ist von Ende Oktober, aktuell verwünsche ich den niederträchtigen Zeitgenossen, der sich Schneeregen von den Wettergöttern gewünscht hatte.
Auch dieses Bild ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit einem defekten 90mm-Tamron noch Fotos machen kann.
… ist klar im Vorteil …
Frau Spätlese schrub bereits Erleuchtendes zu meiner Frage, und ich habe inzwischen auch selbst die Antwort auf der Verpackung gefunden:
Transskript:
“Dank unserem patentierten Mini-Zapfsystem können Sie Qualität wie frisch gezapft aus dem Kühlschrank genießen. Eine in der Dose befindliche Kunststoff-Kartusche sorgt beim Eingießen ins Glas für die Verwirbelung von Guinness und Stickstoff, wodurch die charakteristische Schaumkrone entsteht.”
Ich wäre nicht ich, wenn ich dazu nicht ein paar Punkte anzumerken hätte:
P.S.: im Hintergrund rechts sehen Sie eine Wettergerechte Strempfersche Kartoffelsubb.
Werte BesucherInnen, heute möchte ich mal wieder ein - nuja - Rezept kann man es fast nicht nennen - eine Zubereitungsempfehlung abgeben.
Und zwar präsentiere ich: den „Baatz“, eine Art Bircher für Küchendeppen wie mich.
Zur Zubereitung braucht man: einen Apfel (je nicht-mehlig desto besser), eine Zitrone, grobe Haferflocken, 1-2 kleine Becher Naturjoghurt, Milch und Honig.
Zuerst schneiden wir den Apfel klein. Vierteln, Kerngehäuse raus, die Viertel nochmal längs drei- bis fünfteilen und dann quer zu kleinen Stiften abschnipfeln. Natürlich kann man auch die Reibe nehmen, aber mir persönlich ist das immer zu viel zum Sauber machen. Die Apfelstückchen in eine Schüssel geben. Nun die Zitrone auspressen und den Saft (ruhig mit Fruchtfleisch, aber ohne Kerne) drüber leeren. Die Säure verhindert, dass der Apfel unansehnlich dunkel wird. Nun geben wir den Joghurt drüber. Wer nur einen Becher hat, braucht später eben mehr Milch. Dann kommen Haferflocken drauf. Vorzugsweise grobe Haferflocken. Im Volumen etwa so viel wie Apfelschnitzel in der Schüssel sind. Dann noch ein mehr oder weniger gut gehäufter Löffel Honig. Wenn wir jetzt rumrühren, dann klebt das Ganze deutlich am Löffel, deshalb geben wir (je nach Joghurtmenge weniger oder mehr, ein Anhaltspunkt sind etwa 100ml) Milch hinzu, bis sich ein, ja gut, wir Hohenloher sagen dazu „Baatz“ ergibt. Der muss zwar noch zähflüssig sein, aber auch vom Löffel runtertropfen. Die Konsistenz ist wichtig, weil wir wollen keinen Beton und auch keine Suppe sondern eben einen Baatz.
Je nach Gusto kann man nun direkt servieren oder die Schüssel nochmal im Kühlschrank deponieren.
Ein paar meiner Kinder essen diesen Baatz sehr gerne, und auch der Hund mag das Zeugs.
(Ein weiteres Rezept aus der beliebten Reihe “Strempfer’sche Küche”, genau wie schon der Nussapfelberg)
Aktuelle Momentaufnahme aus dem Vokabular unseres jüngsten Kindes: