In den letzten Monaten sind überall in Kreßberg Pfosten aus dem Boden geschossen; solche, wie man sie auch zur Anbringung von Verkehrsschildern braucht. Meine persönliche Theorie war ja, dass nun noch mehr Wege für den Normalverkehr gesperrt werden sollen, als es sowieso schon sind (mal ganz abgesehen davon, dass sich keine Sau darum schert, weil das ja eh nicht kontrolliert wird).
Es kam aber anders:
Ja.
Tatsächlich.
An jeder versch1ssenen Kreuzung, wo auch ein offizieller Radweg lang geht (siehe dazu auch radnetz-bw.de), wird dem Radler gezeigt, dass er hier gerade aus weiter muss. Als könnte man von Radfahrern nicht das selbe Abstraktionsvermögen verlangen, wie es bei Führern von motorgetriebenen Fahrzeugen vorausgesetzt wird, nämlich, dass es genau so lange gerade aus weiter geht, bis es ein Abbiegeschild gibt.
In Kreßberg gibt es einige Ecken, wo diese Schilder tatsächlich sogar Verwirrung stiften. Zum Beispiel, wenn an einer T-Kreuzung die Richtungspfeile nach links und zurück weisen. Das sieht sehr verdächtig danach aus, als könnte man nach links und nach rechts fahren (für Insider: Sieht man so an der Kreuzung Judenweg/L1010).
Den Hit habe ich aber in Asbach gefunden. Fährt man nämlich durch Asbach Richtung Norden (linkerhand der Asbacher Weiher, rechts die ehemalige Sägemühle und das Fischereivereinsheim), dann fährt man auf dieses Schild hier zu:
Und das, meine Damen und Herren, finde ich, ist eine echte Gemeinheit. Nicht nur, dass man den Radfahrern nicht zutraut, gerade aus fahren zu können, nein, hier schickt man die Radler auch noch bösartig in die falsche Richtung!
Die Richtungshinweise sind vertauscht!
Nach Wüstenau geht es links, nach Marktlustenau rechts!
Aber was weiß ich schon … Vielleicht findet sich ja jemand, der daraus einen Maienstreich macht und die Schilder rumdreht …
:-)
P.S:: Ja, ich weiß, ich hab schon lang nichts mehr geschrieben. Aber die russischen Kommentar-Spammer haben mir das Bloggen ziemlich verleidet, außerdem wollte ich eigentlich endlich mal auf https und eine neue Blogsoftware umsteigen. Kommt, dauert aber noch.
Das Häändie unseres Wombies (*) ist während eines Kampfes mit einem Geschwister kaputt gegangen.
Nun sitzt das Kind am Tisch und LIEST. In einem BUCH. Schon beim FRÜHSTÜCKEN.
(Hoffentlich braucht das Ersatzteil ein paar Tage, bis es da ist, denn ich freue mich, wenn ich mehr von meinen Kindern habe)
(*): Hierbei handelt es sich um einen Lesebefehl für alle Pubertier-Halter - Oma hat’s gefunden
Unsere erste Spülmaschine (die wir übrigens gebraucht erstanden haben und die nach 15 Jahren in unserem Besitz immer noch klaglos ihren Dienst verrichtete) hatte ein mechanisches Programmwerk (so ein Drehding das während des Laufs immer “ticketicketicke” machte) und einen “Vorspülen”-Knopf. Mit diesem Knopf konnte man (wie der Name schon verrät) dreckiges Geschirr schonmal nur mit Wasser vorspülen.
Das Nachfolgegerät hat so einen Knopf nicht mehr (gibt’s das überhaupt noch bei neuen Geschirrspülern?), aber dafür haben wir eine andere Möglichkeit, zum Beispiel Milchreistöpfe schonmal vorzusäubern :
Der Wau kümmert sich gern darum …
;-)
Wusstet ihr übrigens schon, dass die schönste Dreisekundenregel nix nutzt, wenn man einen Zweisekundenhund unter dem Tisch liegen hat?
Meine Frau hat vorgestern quasi über’s Internet eingekauft — sie hat mir eine Liste der Dinge geschickt hat, die auf der Einkaufstafel standen. Also bin ich nach der Arbeit noch “kurz” einkaufen gegangen. Milch stand mit drauf, im Supermarkt (Anm. d. Red.: nicht der Markt, in dem ich sonst immer die Milch kaufe) stand ein Karton rum, also habe ich den in den Einkaufswagen geladen.
Beim Befüllen des Kofferraums habe ich mich dann schon gefragt, warum mir die Milch so kühl vorkommt, und daheim ist mir dann der Kronleuchter förmlich auf den Kopf gefallen - denn ich habe in der Hektik einen Karton Frischmilch gekauft. Gekühlt haltbar bis 7. Oktober 2018 (morgen).
Und wie’s der Teufel will, haben die Kids grad eben keine “Ich-saufe-Milch-im-Unverstand-Phase”.
Also: Was außer Milchreis, Grießbrei, Pudding, Milchsuppe und Kaba kann man noch mit so viel Milch machen?
Da ich diese Woche mal wieder jemand aus Schduegert (Hochdeutsch: Stuttgart, Anm. d. Red.) getroffen habe, ist mir wieder dieser Kalauer eingefallen, den ich mir nun endlich mal aufschreiben muss:
Sitzen ein Schweizer, ein Schwabe und ein Schleswig-Holsteiner (der Alliteration halber) im Zug von Basel nach Stuttgart und schweigen sich an. Der Schleswig-Holsteiner hat eine Tüte eines Züricher Andenkenladens dabei. Der Schweizer versucht, auf dieser Basis eine Konversation in gang zu bringen:
“Sand Sie z’Zürri g’si?” (”Sind Sie in Zürich gewesen?”, Anm. d. Red.)
Der Schleswig-Holsteiner schaut daraufhin wie die sprichwörtliche Kuh, wenn es blitzt. Also probiert es der Schweizer erneut, in der Hoffnung, das offensichtliche Unverständnis habe nichts mit dem Dialekt zu tun:
“Sand Sie z’Zürri g’si?” (Die Red. meint, hier ist keine weitere Erklärung nötig)
Jedoch irren des Schleswig-Holsteiners Blicke noch immer leer im Abteil umher.
Also versucht sich der Schwabe in Völkerverständigung und probiert, die aus seiner Sicht einzige unklare Vokabel in des Schweizers Satz zu erklären:
“Er moint ‘gwää’.” (”Er meint ‘gewesen’”, Anm. d. Red.)
Woraufhin der Schleswig-Holsteiner gehetzt um sich blickt und das Abteil so schnell wie möglich verlässt …
Ich muss euch mal einen Witz erzählen, der vergangene Woche an mir vorbeigescrollt ist. Der hat mir echt gut gefallen :-)
Es spielen mit: Mutter (M) und flügge gewordene Tochter (T).
(T): Mami, Mami! Ich bin jetzt mit dem süßen Postboten zusammen!
(M): Aber Kind, der könnte doch dein Vater sein!
(T) Mamaaaa, heutzutage spielt doch der Altersunterschied keine Rolle mehr!
(M): Nein, Kind, so meinte ich das auch nicht …