Samstag, 7. November 2015

Novembertrivia

Kreßberg gehört ja zu den Gemeinden, in denen abends erst der Gehweg hochgeklappt und nachts dann das Licht ausgemacht wird. Ab 5:00 Uhr darf der Kreß-Bürger dann wieder, denn dann werden die kackorangenen Natriumdampflampen wieder eingeschaltet. Diese Woche hat einmal das mit dem wieder Einschalten nicht geklappt. Das war reichlich spooky, weil ungewohnt, morgens das Haus in kompletter Dunkelheit in Richtung Arbeit zu verlassen!

Apropos Arbeit: Was diese Woche leider nicht wirklich geklappt hat, war, mehr mit der Familie zu unternehmen. Da Herbstferien waren, musste ich die Kids morgens nicht mitnehmen und konnte so gut zwei Stunden früher mit Arbeiten anfangen. Aber es kommt, wie es kommt: statt dafür zwei Stunden früher heim zu fahren, war diese Woche gar Arbeit für nochmal zwei Stunden mehr als normal da. Mist.

Diese Woche musste ich auch zum ersten Mal wieder meine Scheiben am Auto frei kratzen. It’s that time of the year again.

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Der Hobbymeteorologe schließt daraus treffsicher, dass der Himmel klar war (sonst wäre es nicht so kalt gewesen) und wir hier noch nicht wirklich Novembergrau hatten.

Mein erstes selbstgekochtes Quittengelee ist leider nicht ganz so toll geworden. Zum Einen hatte ich keinen Entsafter da, dann habe ich nur ein normales Sieb zum Abgießen verwendet und der dritte Grund dürfte sein, dass ich mich an die Untergrenze für die vorgeschlagene Gelierzuckerbeigabe orientiert habe. Nächstes Mal kommt mehr Zucker rein, dann wird’s besser …

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Immer wieder ein leckeres (und schnelles) Vesper sind Couscousbratlinge. Man nehme eine Tasse (also eine richtige Tasse, die Viertellitervariante, nicht das kleine Spielzeug von Frau Spätlese!) Couscous und schütte eine Tasse heiße Gemüsebrühe dazu. Während das Zeugs quillt, mindestens 50g Käse, eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein machen. Dann das alles sowie ein bis zwei Eier zu dem gequollenen Couscous geben und kräftig vermengen. Mit Paprika (edelsüß), Curry, Pfeffer und Salz abschmecken, ein paar Kräuter dazu reinwerfen (Petersilie, Schnittlauch oder sowas).
Nun kann die Pampa löffelweise in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun werden. „An Guada!“

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In Lollywood (so heißt der Freitagabendsfilm im KiKA) kam gestern „Löwenzahn - das Kinoabenteuer“. Wenn nicht so extrem üble Schnitzer drin gewesen wären, wäre der Film definitiv noch besser gewesen. Ein Beispiel ist die schlichte Umlenkung eines Seils zum Öffnen einer schwergängigen Klappe. Netter Versuch, aber für einen Flaschenzug (der die Arbeit tatsächlich erleichtert hätte) hat noch eine Rolle gefehlt. Oder, ein anderes Beispiel, die Szene, als Fritz zum Ende des Films hin von Laila mit dem Gleitschirm senkrecht aus einem Schacht gezogen wird.
Prädikat: Das geht besser!

Sonntag, 18. Oktober 2015

Gegensätze

Gestern so, auf unserem (übrigens sehr formidablen) Griedfest:

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Heiß und Kalt, Feuer und Eis, Feuer und -Löscher, Strom und Gas,heiße Luft und nix dahinter, …

Samstag, 10. Oktober 2015

Richtungsweisend?

Die Tagesschau meldet, dass die öffentlich-rechlichen die Genehmigung erhalten haben, einen Jugendkanal machen zu dürfen.
Gut, den KiKa als Kinderkanal gibt’s ja schon eine ganze Weile, und zwischen KiKa und dem Erwachsenenprogramm klafft schon eine deutlich sichtbare qualitative Lücke.
Deshalb wird es im nächsten Oktober auf jeden Fall spannend, wie die praktische Ausführung des künftigen “JuKa” aussehen wird.
Werden da die Nachrichten gleich in Jugendsprache gezeigt?
Gibt’s da Smartphonevergleichstests und Fac3b00k-Tipps?

Weil um ein per se lernwilliges Menschlein vom vergleichsweise hochwertigen Kinderprogramm die Spirale abwärts in Richtung privates Reality-Bildungsfernsehen zu führen, muss das Ausstrahlungs-Niveau schon äußerst kurz angebunden werden.

;-)

Zu dem Niveau-Thema hab ich grad gestern einen schönen Spruch gehört:

Von unten her gesehen, sieht Niveau aus wie Arroganz.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Bilderrätsel

Mein geschätzter Kollege war gestern übelst kreatief und hat dieses Bilderrätsel hier entworfen:

bilderraetsel.jpg

Tipp: gesucht ist eigentlich nur die linke Bildhälfte

Samstag, 3. Oktober 2015

Bin ich eigentlich der einzige?

Bin ich eigentlich der einzige, für den sich “Can’t feel my face” von “The Weeknd” deutlich Jackson-esk anhört?

Mittwoch, 9. September 2015

Subversive Elektriker

Und der kosmopolite Elektriker von heute klemmt bei den Steckdosen protesthalber Braun ganz links an.

Denen zeigen wir’s!11!!!Einself!1!!

(Sorry, ich weiß, der ist schlecht, aber der musste raus)

Sonntag, 6. September 2015

Klatschen muss es

Das Einzige, was mit einer Verletzung am rechten Daumen noch richtig gut geht, ist sich mit der Linken flach auf die Stirn zu hauen, und zwar so, dass es ordentlich klatscht.

Überhaupt merkt man ja erst, was man an seinen Fingern hat, sobald man mal einen nicht mehr richtig benutzen kann.

Dienstag, 7. April 2015

Seitenansicht und Draufsicht

Wie wahr doch der Satz ist, dass man alles von mehreren Seiten betrachten kann (und auch sollte), hat mir am Ostersonntag dieser Blitzableiter gezeigt:

blitzableiter.jpg

Von “vorne” geht das Dingens ziemlich gerade von oben nach unten. Aber die Sonne projiziert die Seitenansicht unerbittlich mit allen Unebenheiten an die Wand.

Wie groß?

Wie groß müssten eigentlich die Tütchen sein, wenn die Reiter wie die Hundehalter dazu verdonnert würden, die Hinterlassenschaften ihres Lieblings wegzuräumen?

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Zugegeben, das mag vielleicht ein wenig provokant klingen und auch der Vergleich von Pferd und Wau hinkt deutlich. Denn der der Gaul von Welt kackt dem Bauern eher nicht so oft ins Heu/Öhmd rein. Und wegen doch leicht unterschiedlicher Ernährung riecht Klepper-Kaka auch anders als ein Hunde-Haufen. Aber bei uns in der Gemeinde fällt mir eben auf, wie in jedem Mitteilungsblatt auf den Hundehaltern rumgehackt wird. Dabei sind das die einzigen, die “Steuern” zahlen müssen, und in Kreßberg auch noch deftig viel (*). Der Schäfer, dessen Tierlein zwei- oder dreimal im Jahr ganze Landstriche zuscheißen, oder die Pferdehalter, die ganz entspannt die für Normalsterbliche gesperrten Gemeindeverbindungswege entlang reiten und Landmarken wie oben im Bild setzen, müssen in Kreßberg keinerlei Abgaben zahlen. Ich hoffe mal, dass die wenigstens eine ordentliche Haftpflicht haben müssen, denn wenn da mal ein Mopedfahrer um die Ecke prescht und auf so einem Häufchen ausrutscht, dann gibt’s großes Geschrei.
Eine “Pferdesteuer” (nicht dass ich sowas wollte!), so habe ich gehört, ist übrigens in Hessen durchaus ein Thema. Ich persönlich habe auch nichts gegen den Schäfer. Aber dass die Hundehalter immer getriezt werden müssen, das finde ich nicht okay.

(*) Hundesteuern hier im Umkreis (Nachbargemeinden im Uhrzeigersinn laut Wikipedia):

  • Kreßberg: 102€
  • Fichtenau: 72€
  • Crailsheim: 78€
  • Satteldorf: 70€
  • Schnelldorf: 26€
  • Feuchtwangen Stadt: 35€, Land 14€
  • Dinkelsbühl: 50€
  • Stimpfach: (auf die Schnelle nicht im Internet gefunden)

(ein kostenfreier Rechercheservice von Strempfer.de)
;-)

Nachtrag vom 13. September 2015: In der Gemeinde Stimpfach ist die Hundesteuer auf 84€ festgelegt.

Samstag, 7. Februar 2015

Erkenntnis des Tages

Irgendwie ist Langlauf auch nur Nordic Walking mit Skiern an den Füßen …
;-)

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