Freitag, 24. Dezember 2021

Absonderliche Weihnachten

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Ja, ihr habt richtig gelesen. “Absonderlich”.
Wir haben derzeit als Familie, die in einem Haushalt zusammen lebt, Quarantäne und Absonderungspflicht, denn ein Familienmitglied hat es mit Corona erwischt.
Das bedeutet, Weihnachten findet für uns ohne weitere Verwandtschaft statt. Der Christbaum bleibt draußen auf dem Balkon und wir überwiegend drinnen in der Wohnung. Weil ich geimpft bin, muss ich nicht sitzen bleiben und darf auch offiziell raus, was zum Beispiel zum Gassi gehen und zum Einkaufen recht praktisch ist.
Gottseidank hat es unseren Positiv-Fall nur gestreift. Etwas Husten sowie Geschmacksverlust.

Nicht so viel Glück hatte erst letzte Woche eine Familie eine Ortschaft weiter.
Die Mutter von vier Kindern war so alt wie ich und hat es sehr schwer erwischt. Sie hat es nicht geschafft. Ihr Mann wird aktuell dem Vernehmen nach beatmet.

Und doch gibt es in dieser Zeit Menschen, die all ihre Energie verwenden, um gegen - ihrem Empfinden nach - Einschränkungen zu protestieren. Da werden auf einmal Paragraphen des Grundgesetzes rezitiert, die sie ihr ganzes Leben lang noch nicht interessiert haben. Ihre “Rechte” sind ihnen besonders wichtig; das auf freie Meinungsäußerung, das auf körperliche Unversehrtheit und alles mögliche andere. Dass die Freiheitsrechte eines Menschen dort aufhören, wo sie einen anderen Menschen einschränken, ist ihnen egal. Dass niemand die Pflicht hat, sich ihre Meinungsäußerung anzuhören, auch.
Stattdessen ziehen sie “spazierend” mit Fackeln durch die Städte und behaupten, dass sie verfolgt werden wie jüdische Mitbürger im dritten Reich. Sie sollten vielleicht nochmal ihre Geschichtsbücher herausholen - es waren nicht Anne Frank und Sophie Scholl, die mit Fackeln durch die Städte zogen - es waren die mit den Ledermänteln und den Hakenkreuzen.

Ich verstehe den Unmut sehr gut: niemand will sich gerne irgendwelche Dinge vorschreiben lassen. Aber mit ihren Aktionen sorgen diese Menschen dafür, dass uns allen die Masken noch lange erhalten bleiben werden - mithin genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen möchten.

Ich wünsche euch allen frohe und gesunde Weihnachten!

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Stern über Beeglehem

Nein, werte Leserinnen und Leser, ich habe mich nicht verschrieben!
Es gibt nicht weit von hier eine Ortschaft mit dem Namen Beeghof. Eine Gruppe von Menschen dort hat sich sehr ins Zeug gelegt und hat einen leuchtenden Stern (und einen Tannenbaum) an den Hang hinter der Ortschaft gestellt. Schon von weit her sieht man die Lichter, und ich finde die ja sooooo schön!
😍
Und manche Menschen sprechen deshalb sogar vom “Stern über Beeglehem”.

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Wenn man sich auf die Reise nach Beeghof macht und zum Stern hoch läuft, dann kommt man an einer Infotafel vorbei, die die Geschichte des Sterns erzählt:

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Übrigens gibt es auch hier in Kreßberg - genauer auf dem Hohenkreßberg - einen Stern; aber von dem habe ich noch kein Foto gemacht … 🙈

Samstag, 13. November 2021

Doppelpack

Jetzt können wir mit mehreren Lenkdrachen gleichzeitig auf Tour gehen; ich habe mir zu meiner Lenk-Matte noch einen “echten” Drachen gegönnt (oben rechts im Bild).

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Die ersten Tests des “Neuen” fanden freilich schon ein paar Tage davor statt; es nieselte leicht, aber der Wind war gut. Nach den ersten paar Schleifen und Abstürzen gelang mir kein einziger Startversuch mehr, auch nicht mit Unterstützung. So habe ich gelernt, dass nasse Drachen nicht gern fliegen …
Es ist übrigens derzeit gar nicht so einfach, bestimmte Drachen-Modelle zu bekommen; die Händlerregale sind ziemlich leer.

Sonntag, 31. Oktober 2021

Polarlichter in Kreßberg

Die beachtliche solare Protuberanz am vergangenen Donnerstag habt ihr ja alle mitbekommen.

Nein?

Auf jeden Fall hat die dazu geführt, dass man auf der Erde Polarlichter sehen kann. Und zwar nicht nur “hoch oben im Norden”, sondern auch in Deutschland, dem Vernehmen nach sogar bis Süddeutschland herunter.

Also habe auch ich heute Nacht ein paar mal den Blick in den Himmel schweifen lassen, aber seht selbst:

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Wolken.
Wolken über Kreßberg.

Schade!

Montag, 25. Oktober 2021

Mit den Wautzis durch den Herbst

Ein echtes Privileg von Hundehaltern ist ja das Gassigehen. Denn wer keinen Hund hat, muss auch nicht Gassigehen. Und da sollte es kein Wunder sein, dass man sich diese Tätigkeit auch mal schön macht und auf dem Mount Hirschberg durch den Herbstwald schlendert.

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Freitag, 22. Oktober 2021

Hendrik 2 und die Lenkmatte

Gestern Nachmittag war bei uns in Kreßberg vom ersten 2021er Sturmtief mit dem Namen Hendrik 2 nicht mehr soooo viel zu merken. Aber es hat immer noch gut gereicht, dass sich das Kind mit der 1,8m-Lenkmatte ganz schön anstrengen musste.

:-)

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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Leben am Rand

Kreßberg ist ja - wie allseits bekannt, nichtwahr? - von Ausläufern der Frankenhöhe durchzogen, die gleichzeitig auch Teil der großen europäischen Wasserscheide sind. Andersherum gesagt: bei uns ist es recht hubbelig.

Das wiederum führt an so manchem Tag dazu, dass es in Kreßberg Ecken mit Nebel gibt und welche, die da drüber stehen.
Und wenn man dann morgens über die sieben Berge Richtung Arbeit fährt, dann kann der Blick (wie gestern früh) schonmal auch so aussehen:

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Wir schauen von der Anhöhe, auf der Bräunersberg liegt, gen Nord-Osten. In der Bildmitte sieht der geneigte Besucher Marktlustenau im Nebel liegen, die Lichtpunkte auf der rechten Seite sind Autos auf der A7, die nach Süden fahren.

Schon schön, oder?

Sonntag, 10. Oktober 2021

Der Weg

Manche Wege scheinen gerade und übersichtlich, und dennoch weiß man nicht so recht, was einen am Ende erwartet.

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Dienstag, 28. September 2021

Was wir schon lang nicht mehr hatten

Wisst ihr, was wir hier schon lang nicht mehr hatten? Ein kitschiges Sonnenuntergangsfoto. Trifft sich also gut, dass ich gestern Abend noch ein wenig mit dem Radel unterwegs war …

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:-)

Sonntag, 26. September 2021

Fux

War ich gestern mit den Wautzis latschen und schaue so über die innerdeutsche Grenze (also nach Bayern rüber; die Grenze verläuft hier im Bild nahezu waagerecht an dem Bach in der Senke), da fällt mein Blick auf eine frisch gemähte Wiese. Und auf dieser Wiese hat sich etwas bewegt:

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Seht ihr nicht? Hier in der Bildmitte?
Also, hier nochmal größer (aber mehr hat das Handy nicht hergegeben):

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Zuerst dachte ich, da macht eine Katze einen Ausflug, aber für eine Katze war das Tier zu groß. Also habe ich nochmal genauer hingeschaut.
Sieht so aus, als ob das ein hungriger Fuchs gewesen ist, denn das Tier hatte auch den typischen “Maussprung” drauf.

#WoDerFuchsDenMäusenGuteNachtSagt

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