Samstag, 14. Mai 2016
Neulich, beim Elektro-Installieren, ist mir was unter die Augen gekommen. Und zwar die Schachtel, in der die Steckdoseneinsätze drin waren. Damit die beim Transport nicht aneinander rumreiben, ist so ein Gefache in der Schachtel drin:
Solche Dinger kennt man ja, und üblicherweise sind das Pappstreifen mit halbhohen Einschnitten, die ineinander gesteckt sind. Nicht aber dieses hier. Wenn man das aus der Schachtel raustut, dann hat man nicht viele Pappstreifen in der Hand, sondern genau ein Teil:
Richtig deutlich wird das, wenn man mal seitlich dran zieht:
Und ganz aufgeklappt sieht das Gefache dann so aus:
Mein Prädikat: das Ding ist ganz schön ausgefuchst!
Donnerstag, 12. Mai 2016
Wisst ihr, was wir schon eine Weile nicht mehr hatten? Ein ansatzweise kitschiges Sonnenaufgangsfoto. Will ich meinen treuen Lesern (sofern es die gibt …) nicht vorenthalten. Hier wäre zum Beispiel eins von vorgestern (heute gibt es wolkenhalber leider noch keine Sonne):
Freitag, 6. Mai 2016
Meine Mum hat vor einiger Zeit eine Wagenladung gemischtes Hartholz zum Heizen organisiert. Wie ich nun neulich was davon in den Ofen werfen will, fällt mir auf, dass die Stirnfläche eines Holzbrockens eine interessante Maserung aufweist. Mir ist dann ein Video eingefallen, in welchem erklärt wurde, wie man sich sein eigenes “spalted wood” macht und wie toll das aussehen kann - das müsste auf Deutsch so viel heißen wie “gestocktes Holz”. Wenn ich das richtig kapiert habe, handelt es sich dabei um die Vorstufe zum Verrotten. Irgendwelche Pilze sind in dem Holz bei der Arbeit gewesen und haben aber auf halbem Wege mangels Feuchtigkeit aufgegeben.
Auf jeden Fall habe ich mir den Holzbrocken geschnappt, mit meinem kleinen Bandsägchen etwas zurechtgestutzt und ab auf Opas gute alte UNIC-Metall-Drehmaschine. Dazu eine zum Drechseleisen umfunktionierte Feile, ein paar Bohrer und ein paar verschiedene Schmirgelpapiere und los ging’s mit Sauerei machen … Und Drechseln macht RICHTIG Sauerei!
Das Ergebnis hat mich dann aber sogar selbst beeindruckt. Hier die Dose mit Deckel in der Gesamtansicht:
Zum Einordnen der Dimensionen: das Teil hat etwa Kaffeetassenformat.
Der Deckel in Scharf:
Die Dose in Scharf: (Hatte ich schonmal erwähnt: Offenblende FTW!!!)
Auf jeden Fall eine schicke Schnullerkettenaufbewahrungsmöglichkeit!
Die Tage meinte mein Telefon, es muss mal die Systemsoftware aktualisieren. Jetzt gehöre ich auch zu den 7,5%!
Wobei mir bei jedem Systemupdate die chinesischen Schriftzeichen unter dem bauchfreien Androiden recht spanisch vorkommen …
Update: ich habe das Foto etwas nachbearbeitet und bei i2OCR.com durchlaufen lassen. Die Übersetzungen schwanken zwischen “Liu Wei platziert! Schnarch …”, “Xi System ist sicher! Jin …” und “DW-Systeme sind sicher! Flesh …”
Donnerstag, 5. Mai 2016
Heute ist ja irgendwie Vatertag oder so. Und zur Feier des Tages haben meine Kids gemeint, ich darf mir raussuchen, ob ich ihnen Pfannkuchen oder Crêpes zum Frühstücken mache.
Sind schon irgendwie süß, die Kleinen …
;-)
Ich hab mich dann für Crêpes entschieden und mehr als sonst gebraten, weil letzten Sonntag hat der Junior 12 Stück verdrückt und ich habe nur einen einzigen abbekommen.
Dienstag, 3. Mai 2016
Obwohl ich seit den Muffins schon wieder backtechnisch tätig war (für meine Kollegen, ein arbeitsplatzverträgliches Äquivalent zum Brunzbier) wollte ich heute mal über was anderes bloggen. Weil nämlich meine liebe Frau neulich mit so einem Keramikdingenskirchen heim kam.
Das grün-weiße Teil auf dem Foto hat weniger als fünf Euro gekostet. Entsprechend war ich auch ziemlich skeptisch, ob es zu irgendwas taugt.
Was soll ich sagen, inzwischen sind ein paar Tage vergangen, das Messerlein hat einen Kumpel vom Kaffeeröster dazu bekommen, und ich muss zugeben, dass man mit solchen Messern tatsächlich auch was schneiden kann. Wir haben Tomaten und Erdbeeren und Ananas und Äpfel und Brot und Käse klein gemacht.
Allerdings finde ich, dass ein gut geschliffenes konventionelles Messer genauso gut schneidet.
Prädikat: geht auch!
Sonntag, 24. April 2016
Nächstes Kind, nächster Geburtstag, nächste Backaktion.
Das Rezept, auf welches ich schon im Januar hingewiesen habe, funktioniert grundsätzlich auch in Muffinform.
Auch die Muffins sind dann natürlich ultragesund und weitestgehend kalorienfrei.
;-)
Wie man schon am Rezept sieht, müssen leider auch ein paar Esslöffel Mehl rein, sodass man das Ergebnis nicht als “Glutenfrei” verkaufen darf. Wohl also dem, der entsprechende Freunde hat - für den bleiben dann mehr Muffins zum Eigengebrauch …
Unsere Erkenntnisse:
- Eigentlich kann man gleich das doppelte Rezept machen!
- Der Teig beliebt noch ein klein wenig aufzugehen. Wenn man die Muffinförmchen so hoch füllt und so eng stapelt wie wir auf dem Foto oben, dann kommen auch ein paar Muffins dabei raus, die eben nicht kreisrund sind.
- Bei Minimuffins sollte die Backzeit wegen des kleineren Volumens um etwa ein Drittel auf 20 Minuten reduziert werden
- Die Stäbchenprobe sollte ergeben, dass die Backstücke nicht komplett durchgebacken sind
- Nachdem man die Teilchen aus dem Backofen heraus genommen hat, sacken sie wieder ein gutes Stück zusammen (an die Bäcker unter meinen Lesern: kann man da was machen?!)
- Mit dem Zeugs obendrauf (mit der Ganache) muss man sparsam sein (oder gleich mehr davon machen), denn die ist mir bei den letzen Muffins ausgegangen
- Minimuffins sind besonders perfide, denn “einer geht noch” …
Frohes Nachmachen!
Donnerstag, 21. April 2016
Die Restentleerbarkeit von Behältern lässt sich übrigens formidabel vermittels eines Labrador-Goldie-Mischlings prüfen.
Dann liegt er wenigstens nicht maximal ungeschickt im Weg rum …
Donnerstag, 14. April 2016
Da werf ich mich gestern Abend ins Bett und les in meinem aktuellen Buch weiter …
Und da stirbt mir doch glatt mein Protagonist weg!!! Ich zitiere: “Robert Langdon war nicht mehr.”
Was mach ich denn jetzt?
Ich bin doch erst auf Seite 602!!!
Dienstag, 12. April 2016
Ich stelle hiermit folgende These auf:
Die Mama-Fütterungs-Experimentalphase zur Ermittlung von Lebensmitteln, die beim Baby kein Bauchweh verursachen, dauert genau so lange, wie Babys Bauch braucht, sich an alle möglichen Mama-Lebensmittel zu gewöhnen.