Samstag, 30. September 2017
Da hat mir mein Teflon(*) gestern doch glatt einen “Black Screen” präsentiert! Es hat nichts mehr gemacht, egal wo man drauf gedrückt hat. Obwohl der Akku noch ordentlich beinander war.
Na gut, hab ich mir gedacht, kann ja mal vorkommen. Bei jedwedem Rechner hilft dann üblicherweise ein Kaltstart. Also habe ich 10 Sekunden den Ön-Öff-Knöpp gedrückt gehalten.
Dann kommt kurz ein 1+-Logo, dann der Bootscreen von LineageOS und dann fragt das Telefon nach der PIN.
Also normalerweise.
Gestern hat das Telefon nach dem Bootscreen aber einen Text angezeigt. Es hat gesagt “Android wird gestartet” und dazu einen dieser unsäglichen Fortschrittsbalken, der zwar signalisiert, dass was getan wird, aber nicht wie lang das wohl noch dauern könnte.
Na gut, hab ich das Ding mal rödeln lassen; nach OS-Updates dauert der erste Start auch gern mal 5 Minuten. Aber auch nach einer halben Stunde stand da immer noch “Android wird gestartet”.
Also hab ich nochmal einen Kaltstart gemacht. Leider mit demselben Ergebnis.
Dann hab ich das Telefon mit TWRP(**) gestartet und den Cache geleert. Aber wieder dasselbe.
Erst nachdem ich auch den Dalvik-Cache geleert habe, hat das Gerät wieder normal gebootet.
Nun frage ich mich freilich, wer oder was hat wohl diesen Schluckauf verursacht?
Anmerkungen der Redaktion:
(*) ich habe ein OnePlus One, lange Zeit mit Cyanogen OS (nicht Mod!) betrieben, inzwischen mit Lineage-OS drauf
(**) TWRP ist ein Akronym für “Team Win Recovery Project”. Dahinter steckt grob gesagt ein Wiederherstellungssystem, mit welchem man so genannte Custom-ROMs installieren kann.
Mittwoch, 30. August 2017
Des Juniors Experimente mit Nicht-Newtonschem Fluid haben sich als Stärkeprüfung (sic!) für die ganze Familie erwiesen …
Dafür hat er sämtliche verfügbaren Stärkereserven mit etwas Wasser vermengt und probiert, das Resultat auf verschiedenste Art zu verwenden. Zum Beispiel in der abgebildeten flachen Wanne. Oder in einem Becher. Oder in einem Luftballon als Stressball.
Ein Nicht-Newtonsches Fluid ist eine Flüssigkeit, die sich nicht so verhält, wie wir das von Flüssigkeiten gewohnt sind. Zum Beispiel wird das oben erwähnte Zeugs fest, wenn man draufschlägt, es reißt ab, wenn man es umfüllt und lauter so Sachen. Wenn ein Stressball platzt, kann man die Lache auf dem Boden recht einfach und schwungvoll mit einem Pfannenwender aufkratzen (dabei wird das Fluid fest) und die Brocken in eine Schüssel werfen, wo sie wieder flüssig werden.
Auf jeden Fall mussten wir nach den Versuchen auch so einiges putzen …
… aber er schmeckt wirklich lecker …
… dieser (weiße) Silvaner von Roth-Wein …
Mittwoch, 23. August 2017
Sonntag, 9. Juli 2017
Erinnert ihr euch noch an diese Kreditkartenwerbung von damals? Die mit den drei Sprüchen und dem „unbezahlbar“?
In diesem Stil müsst ihr euch das Nachfolgende vorstellen …
Sonntags extra früh aufstehen, um der Familie Frühstück zu machen: Sehr löblich!
Pancakes nach einem tollen Rezept aus dem Internetz: Super Sache!
Bei der vorletzten Zutat feststellen, dass sich unter der Waage ein Bröckchen Parmesan versteckt hat und deshalb alle bisherigen Wägungen total falsch waren: Unbezahlbar!
Naja, die Pampe ließ sich immerhin fladenförmig in der Pfanne braten … aber jetzt habe ich noch vierhundert Gramm Mehl-Vanillezuckergemisch übrig …
Sonntag, 15. Januar 2017
Ich habe zum Geburtstag eine Tasse bekommen aus dem Wissenschaftshop. Letzteres bedeutet, dass alle eure eventuell aufkommenden Argumente hinsichtlich des nachfolgenden Textes nicht valid sind, denn Wissenschaftshop ist Wissenschaftshop! Aber ich erklär’s euch.
Erste Erkenntnis: die Erde ist weder eine Scheibe (Sorry, Terry Pratchett) noch eine Kugel. Sondern eine Tasse. Sonst hätte der Wissenschaftshop dieses Modell nicht so verkauft.
Der Beweis:
Und auf der Erde ist es normalerweise immer Nacht. Außer, sie erwärmt sich von innen. Und dann fängt es zuerst in Australien an, Tag zu werden:
Is ja logisch, weil Australien ist uns ja in der Zeit um so einige Stunden voraus, nüschwoar?!
Dann wird’s irgendwann Tag am Äquator:
Und dann sind irgendwann die 240ml aus der Maschine drin, und was kann man dann erkennen??
Geeeenau. Im Norden ist es immer noch Dunkel. Polarnacht eben. Und das bleibt auch so, denn keiner wird sich seine Tasse so voll machen wollen, dass man sie nicht mehr tragen kann.
Und jetzt kommt ihr!
Denkt aber vor eventuellen Einwänden auf jeden Fall daran, dass diese Tasse aus dem Wissenschaftshop ist! Die würden ja niemals irgendwas verkaufen, was nicht den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht!!!!11!!einself!!!
Noch dazu ist die Tasse durchaus magisch (so wird sie auch beworben), denn auf der Packung wird Wasser eingefüllt und Kaffee ist drin.
Dienstag, 5. Juli 2016
Nein, ich wollte nicht “1.21 Gigawatt” wie bei “Zurück in die Zukunft” schreiben! 1.21 Megawatt passt schon so. Denn das ist die Leistung, die man einem Tesla Supercharger (das sind die Schnellladestationen von Tesla) innerhalb von 9 Stunden abzapfen könnte, wenn man die aktuelle Maximalleistung von 135 kW annimmt.
Was kann man mit so viel Strom alles machen? Zum Beispiel könnte man einen Standard-Heizlüfter (der hat typisch eine Leistung von 2kW) fast einen Monat lang nonstop laufen lassen. Den typischen Tagesstromverbrauch einer 4-köpfigen Familie von knapp 12kWh könnte man an so einer Säule innerhalb von 5 Minuten abholen. Wir könnten ein Ei-Fon über 50 Jahre lang jeden Tag randvoll laden.
Wir sehen: wir leben in “spannenden” (beziehungsweise “leistenden”) Zeiten.
(und an genau dieser Stelle schalten wir um auf “Asterix”-Modus)
Wir befinden uns im Jahre 2016 n. Chr. Ganz Europa zapft Strom ohne Ende. Ganz Europa? Nein! Denn ein unbeugsamer Hersteller von Elektrozahnbürsten schafft es nicht, eine läppische Zahnbürste innerhalb von 9 Stunden voll zu laden.
(Anm. d. Red.: Zumindest dann nicht, wenn die Zahnbürste seit dem letzten Laden mehr als 3x benutzt wurde)
Irre oder?
Sonntag, 19. Juni 2016
Neulich schleich ich mit meinem guten 90er Tamron durch die Wohnung, da fällt mir dieser Anblick hier ins Auge:
Und bevor sich jemand beschwert: Nein, ich hab die Kamera richtigrum gehalten!
Donnerstag, 14. April 2016
Da werf ich mich gestern Abend ins Bett und les in meinem aktuellen Buch weiter …
Und da stirbt mir doch glatt mein Protagonist weg!!! Ich zitiere: “Robert Langdon war nicht mehr.”
Was mach ich denn jetzt?
Ich bin doch erst auf Seite 602!!!