Freitag, 4. Dezember 2015

Zugreifen

Die Firma mit dem angebissenen-Apfel-Logo verschenkt ja eigentlich nix.
Früher gab es in Ei-Tunes jede Woche einen Gratissong, es gab Sonderangebote zu Black Friday und nach Weihnachten die “EiTunes-12-Tage-Geschenke”.
“Gab”, weil gibt’s nicht mehr. Die wurden inzwischen alle gestrichen.
Was bis heute aber geblieben ist (toi, toi, toi!), ist die “Gratisapp der Woche”.

Und diese Woche (ab Freitag, 4.12. bis Donnerstag 10.12. 2015) lohnt sich das Zugreifen meines Erachtens besonders. Es gibt nämlich die wunderbare App “Monument Valley” für umme:

gratisapp_monument_valley2.jpg

In dem Spiel begleitet der Ei-Device-Kapitän die kleine Ida durch eine isometrische, surreale Welt. Herzallerliebst, faszinierend und fesselnd!

Zugreifen!

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Na, Walter?

1961 sagte Walter Ulbricht seinen berühmten Satz.

Und ich muss sagen:
ich hatte letzte Woche durchaus die Absicht, eine Mauer zu bauen … Das Ergebnis sieht so aus:

eine_mauer.jpg

(an dieser Stelle bitte ich die Maurer unter meinen Lesern, ruhig zu bleiben. Ja, ich weiß, dass das so kacke ist, aber es tut was es soll …)

Dem voran ging ein kleiner Installations-Unfall, aus dem mir mein Vater bravurös und dankenswerterweise herausgeholfen hat. In der Mauer stecken nämlich Halbzollrohre, die ich mit den bisherigen Heizkörperanschlüssen auf der rechten Seite der Nische verschraubt habe. Für einfacheres Arbeiten hat mein Dad dort nach dem Abstellen der Heizung und der Demontage des alten Heizkörpers schlicht Kugelhähne montiert. Nun ist es bei Rohrverschraubungen ja so, dass man die erstmal ordentlich einhanft, dann grob festzieht und dann die endgültige Richtung per “drehen wir noch eine halbe Umdrehung weiter” festlegt. Bei den normalen Halbzollmuffen mag das ja gehen, aber nicht bei allen Kugelhähnen (beziehungsweise nicht bei allen Einbaulagen derselben).
Denn das Resultat meiner letzten Korrektur des Rücklaufrohrbogens um geschätzte 15 Grad war auf jeden Fall, dass der Kugelhahn den Klügeren gespielt und nachgegeben hat. Was wiederum dazu führte, dass ich eine Viertelstunde lang in einer ansehnlichen (Heizungs-)Wasserlache knien musste und mit dem Daumen versucht habe, das offene Rohr notdürftig abzudichten.

Was ich dabei gelernt habe?!

  • traue keinem Kugelhahn
  • Heizkörper-Rücklauf-Wasser ist temperaturmäßig noch auszuhalten
  • der Heizkreislauf hat keinen so hohen Druck (sonst hätte das mit dem Daumen nicht geklappt)
  • eine Viertelstunde kann ganz schön lang werden, wenn man mit dem Daumen irgendwo drin steckt
  • die Hilfe von Fachleuten (danke, Dad!) ist Gold wert
  • wo der Hahn zum Abstellen der Heizung ist

Samstag, 28. November 2015

Schmierseife

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In Kreßberg geht grade gar nix mehr. Schneematsch macht die Straßen glatt als hätte jemand großflächig Schmierseife verteilt. Mehr als 30 in den Kurven oder 50 auf den Geraden ist grob fahrlässig. Nichteinmal der Postbote will heute nach Kreßberg kommen …
Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem im Landkreis die Alarmierung der Feuerwehr auf POCSAG umgestellt wird …

Freitag, 27. November 2015

Ist es Sentimentalität?

Der letzten Geo war Werbung für 50 Jahre Singapur als Sonderveröffentlichung beigelegt.

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Irgendwie kann ich das Ding nicht wegwerfen, obwohl ich in nächster Zeit wohl nicht mehr so schnell dort hin kommen werde. Was nicht heißt, dass ich nicht wollen würde!
Mit Singapur verbinden mich viele Erinnerungen an mein Praxis-Wintersemester 2001/2002 dort, und so einige der 50 ausgelobten Attraktionen kenne ich persönlich. Viel hat sich seither verändert, aber einige der Fotos in der Beilage hätte ich damals genau so auch machen können.
Ich glaube, ich werde langsam sentimental, hach …

Montag, 23. November 2015

Manchmal fragt man sich

Manchmal fragt man sich Dinge, die sich normale Menschen sicherlich (hoffentlich) nicht fragen.
Heute im Angebot: Gedanken zur Katze, die sich unter dem Infrarotheizstrahler räkelt.

Wie lange braucht eigentlich so eine Katze, bis sie durch ist?
Muss man die zwischendurch mal wenden?
Ist die dann Medium-Rare oder ganz durch?
Macht man da Soße oder Kartoffelpüree dazu?

Okay, okay - jetzt hör ich auf damit …

Auf jeden Fall scheinen Katzen schonmal keine Reptilien zu sein. Weil letztere werden ja schneller, je wärmer ihr Körper wird, Aber meine Katze von heute bewegt sich nur gaaaaanz langsam und kaum merklich …

Vielleicht liegt der Katze Bewegungsmuster ja auch am Wetter, denn hier in Kreßberg hat es seit Samstag Abend ein paar Mal ordentlich geschneit. Viel ist es noch nicht, aber es reicht, dass aus den Wiesen nur noch wenig Grün durchspickt.

Dienstag, 17. November 2015

Wollte ich nur mal gesagt haben

kaffee_in_hohen_dosen.jpg

Für den Fall, dass ihr das noch nicht wusstet:
um ein Kilo Kaffeebohnen unterzubringen, braucht man drei leere Illy-Kaffeedosen sowie einen nahezu leeren Bohnenbehälter einer Jura Impressa F50.

Sonntag, 8. November 2015

Drinnen bleiben!

Es gibt draußen nichts zu sehen! Gar nichts!

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(dieses Foto hat meine Mittlere [8 Jahre, Anm. d. Red.] gemacht)

Samstag, 7. November 2015

Novembertrivia

Kreßberg gehört ja zu den Gemeinden, in denen abends erst der Gehweg hochgeklappt und nachts dann das Licht ausgemacht wird. Ab 5:00 Uhr darf der Kreß-Bürger dann wieder, denn dann werden die kackorangenen Natriumdampflampen wieder eingeschaltet. Diese Woche hat einmal das mit dem wieder Einschalten nicht geklappt. Das war reichlich spooky, weil ungewohnt, morgens das Haus in kompletter Dunkelheit in Richtung Arbeit zu verlassen!

Apropos Arbeit: Was diese Woche leider nicht wirklich geklappt hat, war, mehr mit der Familie zu unternehmen. Da Herbstferien waren, musste ich die Kids morgens nicht mitnehmen und konnte so gut zwei Stunden früher mit Arbeiten anfangen. Aber es kommt, wie es kommt: statt dafür zwei Stunden früher heim zu fahren, war diese Woche gar Arbeit für nochmal zwei Stunden mehr als normal da. Mist.

Diese Woche musste ich auch zum ersten Mal wieder meine Scheiben am Auto frei kratzen. It’s that time of the year again.

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Der Hobbymeteorologe schließt daraus treffsicher, dass der Himmel klar war (sonst wäre es nicht so kalt gewesen) und wir hier noch nicht wirklich Novembergrau hatten.

Mein erstes selbstgekochtes Quittengelee ist leider nicht ganz so toll geworden. Zum Einen hatte ich keinen Entsafter da, dann habe ich nur ein normales Sieb zum Abgießen verwendet und der dritte Grund dürfte sein, dass ich mich an die Untergrenze für die vorgeschlagene Gelierzuckerbeigabe orientiert habe. Nächstes Mal kommt mehr Zucker rein, dann wird’s besser …

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Immer wieder ein leckeres (und schnelles) Vesper sind Couscousbratlinge. Man nehme eine Tasse (also eine richtige Tasse, die Viertellitervariante, nicht das kleine Spielzeug von Frau Spätlese!) Couscous und schütte eine Tasse heiße Gemüsebrühe dazu. Während das Zeugs quillt, mindestens 50g Käse, eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein machen. Dann das alles sowie ein bis zwei Eier zu dem gequollenen Couscous geben und kräftig vermengen. Mit Paprika (edelsüß), Curry, Pfeffer und Salz abschmecken, ein paar Kräuter dazu reinwerfen (Petersilie, Schnittlauch oder sowas).
Nun kann die Pampa löffelweise in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun werden. „An Guada!“

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In Lollywood (so heißt der Freitagabendsfilm im KiKA) kam gestern „Löwenzahn - das Kinoabenteuer“. Wenn nicht so extrem üble Schnitzer drin gewesen wären, wäre der Film definitiv noch besser gewesen. Ein Beispiel ist die schlichte Umlenkung eines Seils zum Öffnen einer schwergängigen Klappe. Netter Versuch, aber für einen Flaschenzug (der die Arbeit tatsächlich erleichtert hätte) hat noch eine Rolle gefehlt. Oder, ein anderes Beispiel, die Szene, als Fritz zum Ende des Films hin von Laila mit dem Gleitschirm senkrecht aus einem Schacht gezogen wird.
Prädikat: Das geht besser!

Sonntag, 1. November 2015

Mist. Kamerazeitumstellung verpennt.

Aber macht ja nix, was in den Exif-Daten drinsteht. Denn wenn man eine schicke 90mm-Festbrennweite von Tamron drauf hat, dann kann man durch den Waldtanner Eichwald strolchen, die Uhrzeit Uhrzeit sein lassen und einfach mal ein paar Fotos machen.

Wie zum Beispiel diese Kombination in Blau-Rot-Grün. (Gibt’s das eigentlich als Nationalflagge?)

blaurotgruen800.jpg

Oder Tautropfen.

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Oder Tautropfen.

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Oder herbstliche Wege, hier mit Eichenlaub bedeckt (sowohl Rot- als auch Weißeiche, siehe auch hier).

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Oder nochmal Tautropfen, diesmal mit Fliegenfotobombe in der Bildmitte

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Und jetzt stell ich endlich die Uhr in der Kamera …

Sonntag, 25. Oktober 2015

Nicht kaufen

Am Freitag habe ich für ein paar Lieder der SWR1-Top-1125 gelauscht. Es war gerade Platz 21 angesagt, Deep Purple mit ihrem epischen Song “April”. Da ich diesen Song nur auf Kassette hatte, bin ich kurz in den Äpple-Musikladen und hab nach dem Lied gesucht. Tatsächlich, zwei Treffer; einen in der Variante “2000 remastered, nur mit Album” und einmal auch einzeln zum Kauf.

deep_purple_april_itunes.jpg

Da ich kein ganzes Album für über 10 €uro kaufen wollte, habe ich bei dem einzelnen Song mit dem lilafarbenen Cover (hab ich in dem Screenshot mit Pfeil markiert) beherzt auf “Kaufen” geklickt.

Zugegeben, hätte ich ein besser aufgepasst, dann wäre mir vielleicht aufgefallen, dass ich hier nur knapp vier Minuten kriege statt der erwarteten epischen zwölf. Und dann hätte ich vielleicht lieber doch nicht geklickt. Hab ich aber.

Deshalb hier und jetzt und in mitteleuropäischer Winterzeit meine Empfehlung an euch: NICHT KAUFEN.

Kauft den lieber woanders. Weil die einzeln erhältliche Ausgabe im Ei-Tjuhns ist in 102 von 100 Fällen nicht das, was ihr eigentlich kaufen wolltet. Den €uro Neunundzwanzig könnt ihr euch sparen.


Und jetzt geh ich weiter Uhren umstellen. Die vom Bad kommt in die Küche, die aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer, …
:-)

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