Freitag, 11. Oktober 2013

Alles

In mir sträubt sich alles, wenn ich sowas sehe:

tetesept_schlaftrunk.jpg

Tetesept gehört für mich in die Badewanne und niemalsnienicht in den Rachen!

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Eismund

Mal angenommen, man ist mit der Familie unterwegs, hat den Kids ein leckeres Bauernhofeis spendiert und die Tochter sieht nach Genuss desselben aus wie Pipi Langstrumpfs Papa. Also mit deutlich sichtbaren dunklen Stellen rings um die Mundpartie.
Was tun?
Klar, als moderne Eltern hat man ja immer Feuchttücher dabei. Nur haben die die dumme Eigenschaft, dass sie nach dem Öffnen der Packung innerhalb kürzester Zeit zu normalen Papiertaschentüchern verkommen. Freilich merkt man das erst dann, wenn kein Gewässer in der Nähe ist.
Unsere Großeltern hatten an dieser Stelle die pragmatische Lösung, kurz mal eben ins eigene (schon benutzte) Taschentuch reinzuspucken und dann das Kind mit diesem Instant-Feuchttuch abzuwatschen.
Moderne Eltern (an denen solche Methoden mitunter auch noch ausprobiert wurden) stehen diesem Gebaren typischerweise mit mehr oder weniger Ekel gegenüber.
Was also tun?
Glück hat, wer einen Emil dabei hat.
Weil dann sagt man einfach zum verschmutzten Kind: “Pust mal den Emil an!”.
Schwupps, erfolgt unabwendbar und stante pede eine überaus gründliche Gesichtsreinigung.

Die Sabberreste kann man ja dann mit dem trockenen Feuchttuch aus dem Kindergesicht wischen …

Dienstag, 30. Juli 2013

Des Juniors Verbaleskapaden

Die Glasflasse ist ganz allein runter gefallen, ohne mich.
Ich hab son Ohren, Oma, aber ich hör nicht auf dich.

(Danke an Oma für’s durchkabeln! Und, ja: das ist absichtlich ohne “sch”!)

Donnerstag, 25. April 2013

Abgewürgt

Die Telekom will ja für alle DSL-Verträge ab Mai einen Mobiltarif machen. Also das, was die Mobilanbieter schon ewig machen: eine Flatrate ohne Flat.
“75 Gigabyte reichen für alles”, heißt es von Telekom-Seite. Und “Die technischen Voraussetzungen für die Drosselung haben wir frühestens 2016”. Und “Macht euch keinen Kopf, das trifft eh nur die wenigsten”.

Mich beruhigen solche Aussagen eher nicht. Schön ist zwar, dass von den Telekomikern eine Reaktion erfolgt, aber der Umstand, dass es eine Reaktion gibt, zeigt, wie ernst es denen ist.

Zuersteinmal sollten die den Begriff “Flatrate” abschaffen. Das Wort sollte meiner Meinung nach nur jemand benutzen dürfen, der tatsächlich eine verkauft.
Und eine Flatrate mit Abwürgeautomatik ist eben keine Flatrate.
Das ist ein Volumentarif mit Kondolenzdatenrate bei Überschreitung.

Man stelle sich nur einmal vor, dass Autos nach mehr als 300km am Tag nur noch mit 50 km/h rumfahren können! Klar reichen 300km den allermeisten aus! Klar trifft das nur sehr wenige Menschen!

Dann fehlt vielen Leuten der Überblick, was sie überhaupt an Datenvolumen verbrauchen.
Ich habe keine Ahnung, wo ich das ablesen könnte, und mein Router macht keine Auswertung. Wahrscheinlich muss man sich mit irgendwelchen längst vergessenen Logindaten auf irgendeiner gut versteckten Seite der Telekom einlochen. Auf der Rechnung wird das Volumen meines Wissens nicht ausgewiesen.
Woher soll Otto-Normaluser wissen was ein Gigabyte ist?
Was tut Otto-Normaluser, wenn er sich gerne mal mit seinem Apple-TV einen Film (eventuell in HD) anschaut, und dann kommt am Ende des Abrechnungszeitraums noch ein Dickes Update für seinen Rechner? Wer wird da nicht auf “Abbrechen” klicken, wenn der Rechner fröhlich ankündigt, dass das Herunterladen des Updates noch 7 Stunden und 14 Minuten dauert?
Da orakle ich mal, dass richtig Spaß aufkommt, wenn die Menschen auf einmal wegen der Drosselung auf die Sicherheit scheißen, damit sie weiterhin ihr Unterhaltungsprogramm genießen können …

Sehr schön sind auch die Ausführungen von Fefe zu dem Thema, zum Beispiel das hier.

Ein Onlineservice bleibt für Telekom-Kunden freilich unberührt von der Drosselei: Youtube.
Denn das wird gefühlt schon lange gedrosselt und kommt bei Telekom-Kunden eh nicht schneller als mit 384kBit/s an …

Montag, 25. März 2013

Buntes und Trockenes

Bei diesem Sauwetter™ wollte ich euch so ein bissel Buntes nicht vorenthalten. Uuuund zwar hat das Magazin der frisch am 19. März gegründeten Kreßberger Feuerwehrabteilung Süd inzwischen einen hochroten Kopf bekommen (das Foto ist zwar schon fast drei Wochen alt, aber da momentan Innenausbau angesagt ist, hat sich außen nicht wirklich was verändert):

magazin_sued_20130308.jpg

Das sieht man heute aber wegen dem Schneetreiben leider nicht so gut. Immerhin geht’s uns noch besser, als der Frau Spätlese neulich, aber so langsam nervt’s selbst mich mit dem ständigen hin (Sonne) und her (Schnee).

Wie ein kleines Wunder kommt es einem dann vor, wenn man sich vom Hund den Hund eine Runde rumziehen lässt rumzieht und auf den so genannten Gemeindeverbindungswegen immer mal wieder sowas sieht:

trockene_stellen_auf_der_strasse.jpg

Zur Erinnerung: wir haben originales Sauwetter hier. Also müsste eigentlich alles komplett nass sein. Nichtsdestotrotz sieht man immer wieder solche trockenen Stellen. Meine persönliche Theorie ist ja, dass an dieser Stelle der Asphalt schon so ein paar Löchlein hat und dass bei solchem Wetter der noch warme Boden darunter (der hat immerhin am vergangenen Wochenende doch so ein bissel Sonne tanken können) ein wenig ausgast und so das Sauwetter wegtrocknet. Wissenschon, Anomalie des Wassers und so.
Plausibel?

Donnerstag, 21. März 2013

Elektropneumatik

Wie schaffen es eigentlich die Hersteller dieser Baduhren mit Saugnäpfen, die Elektronik mit den Saugnäpfen zu koppeln? Das muss irgendein Wunderwerk der Elektropneumatik sein, denn es ist ja definitiv so, dass die um so besser halten, je leerer die Batterie ist.
Oder andersrum gesagt: mit frischer Batterie kriegt man die Dinger nicht an die Wand, und wenn die Energiequelle leer ist, dann halten die ja auch noch bei Erdbeben der Stärke 11 (oder wahlweise auch bei Einschlag mehrerer Kinder in der Wand ;-) ).

Sonntag, 17. März 2013

GDA versus Normverbrauch

Wusstet ihr eigentlich schon, dass ein Kind im Nutellafall PROBLEMLOS den vierfachen GDA unterbringt?

Ich erklär’s euch.
Inzwischen steht ja auf den meisten (Supermarkt-)Sachen drauf, wie viel Kalorien von welcher Sorte drin sind. Und es steht auch der GDA drauf, der Guideline Daily Amount. Der beschreibt, wie viel von dem Zeugs ein Erwachsener am Tag zu sich nehmen sollte und was er damit an Nährwerten und Vitaminen zu sich nimmt.
Im Fall von Nutella ist der GDA (wohlgemerkt, der ist eigentlich für Erwachsene!) grade mal lächerliche 15g; das ist nur wenig mehr als ein Teelöffel von dem Zeugs.
Und was macht ein Teelöffelchen Nutella in einem Kindermund?

Genau!
Das sublimiert. Denn es geht direkt vom zähflüssigen in den nicht mehr sichtbaren Aggregatszustand über.
Und ist damit deutlich weniger als ein Tropfen auf den sprichwörtlichen heißen Stein.

Also hat der GDA in der Praxis denselben Stellenwert wie der “Normverbrauch” der Autohersteller: er taugt als sehr grober Richtwert, aber mit der Realität hat er letztlich nichts zu tun.

Denn zumindest meine Mädels können - wie schon oben erwähnt - ohne Anstrengung (außer dem Überreden der Eltern, selbstverständlich) einen doppelten gehäuften Esslöffel (und mehr) Nutella frühstücken. Das sind dann mindestens 60g und somit mehr als der vierfache GDA. Damit haben sie dann schon knapp den halben täglichen Zuckerbedarf und ein Drittel des Fettbedarfs eines Erwachsenen gedeckt.

Nicht auszudenken, wenn die plötzlich stattdessen den Nährwert in Karotte oder Gurke haben wollten — das wären Berge, die könnten wir gar nicht mehr bevorraten!

Donnerstag, 14. März 2013

Hmmm …

… muss ich mir eigentlich (noch?) Gedanken machen, wenn ich zurzeit morgens nach dem Aufstehen gefühlt ungefähr zweidrittel meines Hirnvolumens an Rotz in irgendwelche Papiertücher schnäuze?!?

Ich meine, das hätte sich ja spätestens am zweiten Tag erledigt haben müssen, oder?

Und bei dieser Gelegenheit wollte ich noch anmerken, dass das Stilhäschen auf Texas-Jims “Ode an die Lebensmittelindustrie” verlinkt (sehr lesenswert!) und dass es draußen kalt ist.

Und immer schön aufpassen beim Dach frei schippen! So wie der hier!

Donnerstag, 14. Februar 2013

Mängel

Irgendwie habe ich den Verdacht, dass bei Büchern mit einem Stempel “preisreduziertes Mängelexemplar” der Mangel rein in der Anwesenheit des Stempels liegt…
Aktuell festgestellt an Ralf Isaus “Die Dunklen”.

Freitag, 18. Januar 2013

Gefüttert - aber …

Der Junior hat die Woche mal den Großeltern erklärt, dass seine Gummistiefel gefüttert sind - aber trotzdem keinen Mund haben …

;-)

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