Yay!
Auch das Kreßberger Freibad macht auf, am 19. Juni!
Frisches Wasser ist ja schon länger drin.
...nur... warum eigentlich?
Wenn man meint, man könne dem Kind den Eintritt in die Anglergemeinschaft Kreßberg erlauben, weil es ja “eh nix fangen wird”, dann kann man sich bisweilen übelst irren.
Und das Kind bringt einen Nahezu-1m-Karpfen mit heim.
Blöd nur, dass bei uns niemand so der Fischesser ist.
Ich persönlich bin Fisch-geschmacklich versaut, denn der erste Fisch, denn ich bewusst und ohne Panade gegessen habe, war ein frisch gefangener Barrakuda, der von fachkundiger Hand über offener Glut gegrillt wurde. Da kommt halt nix mehr wirklich dran ran. Dem Rest der Familie tun tote Tiere eher leid.
Im Fall von dem Graskarpfen durften sich die Wautzis über einen ordentlichen Anteil freuen und die Oma hat zusammen mit dem Kind einen Teil vom Fisch sehr schmackhaft zubereitet. Und in der Gefriertruhe ist auch noch ein großer Brocken.
Na, Freud’sch verlesen?!
:-)
Nein, hier gibt es keine Haut, hier gibt es Lichtpunkte zu sehen …
Ich hab vorhin meine 7D, die als Ersatz für meine gute alte 1000D herhalten muss, erstmalig in den Nachthimmel gerichtet.
Und ich muss sagen, was ich da sehe, gefällt mir durchaus.
Hier zum Beispiel blicken wir südwärts zum Hirschberg; die Schleierwolken bekommen ihr Licht von Dinkelsbühl ab.
Und das hier, meine Damen und Herren, ist der Große Wagen.
Mit schön sichtbarem Reiter-Stern auf dem Knick in der Deichsel.
Es hat durchaus Vorteile, in Kreßberg zu leben; da, wo um Mitternacht die Straßenlaternen ausgemacht werden!
Oder wie man auch sagen könnte: Was so ein Inzidenzwert macht, wenn 33 Kreßberger krank sind.
War aber nur am 10. Mai so, und ist auch schon wieder deutlich am Sinken.
Auf verschlungenen Wegen hat es sich bei uns quasi eingebürgert, dass es an Ostern Käsespatzen gibt. Die Spatzen sind natürlich Selbstgemachte. Aus Dinkeldunst und Kreßberger Eiern.
Mangels Käserei in Kreßberg bin ich auf eine Käsemischung aus Bergkäse, Mittelalter-Gouda, Emmentaler und irgendeinem Hofkäse ausgewichen. Käsespatzen “Quattro Formaggi” sozusagen
😀
Genauso hat es sich bei uns irgendwie eingebürgert, dass nach dem Mittagessen der Staub vom Monopoly runtergekehrt wird.
Traditionell gewinnt hier das älteste Kind; das hat sich dieses Jahr aber mit vollem Bauch zum Chillen verzogen. So hat halt das zweitälteste Kind gnadenlos abgeräumt …
Ist immer irgendwie ein leicht beschämendes Gefühl, wenn die Kids mit dem Bauen von Häusern und Hotels anfangen. Zuerst lacht man noch drüber und zahlt die Miete quasi aus der Portokasse, dann steht man plötzlich mit nur noch wenig Kohle da und dann muss man die Niederlage eingestehen.
Wie sage ich dabei gerne: Es gibt Tage, da verliert man, und es gibt Tage, da gewinnen die anderen …
😀
Auf jeden Fall hat es der Osterhase heuer wieder sehr sehr gut mit uns gemeint!
Neulich haben wir ein wenig in der Legokiste gekramt und mal drauf los gebaut:
:-)
P.S.: Die Anleihen (sowohl inhaltlich als auch architektonisch) finden sich freilich nicht in René Mariks Video, sondern bei Disney. Deshalb steht unten am Turm auch ein weißes Pferd. Aber war euch sicherlich eh klar …