Sonntag, 26. Oktober 2014
Schon letzten Sonntag habe ich außer der Biene auch einen Marienkäfer auf den Chip gebannt:
Das obige Bild ist ein 100%-Crop. Ich habe also aus den vollen 10 Mexapixeln meiner Kamera einen Fetzen in der Größe 800×600 herausgeschnitten.
Damit kommt freilich der Käfer gut raus, allerdings wirkt das helle Blatt, auf dem er sitzt, irgendwie seltsam.
Das wird besser, wenn ich einen größeren Ausschnitt verwende. Dann bekommt der Marienkäfer etwas mehr optische Konkurrenz.
Nur zwecks Referenz: hier nochmal das ganze Bild.
Samstag, 25. Oktober 2014
Beim Elektronikversand meines Vertrauens habe ich mir schon vor einiger Zeit ein paar Modell-Hubschrauber mit Infrarotfernsteuerung bestellt. Natürlich erwiesen diese sich - insbesondere in Kinderhand - als nicht sonderlich haltbar, zumal bei dem geringen Preis von unter 20€.
Lange dauerte es nicht, und bei einem war die Steuerstange zum Stabilisator-Rotor hinüber; leider ein recht wichtiges Teil bei Modellhubschraubern mit Koaxialrotor. Beim anderen hat sich ein Zahnrad verflüchtigt. Und beim Dritten war die Steuerstange zwar noch da, aber der Kugelkopf am Stabi ist abgebrochen.
Zeit also, sich mal hinzusetzen, einen der Helis zum Ersatzteillager zu erklären und zu zerlegen.
Mit den Teilen konnte ich die anderen beiden Modellhubschrauber wieder zum Leben erwecken.
Jetzt habe ich noch so ein paar Dinge übrig; braucht jemand was?
Freitag, 24. Oktober 2014
Mist. Ich habe das Foto vergessen zu machen.
Weil der Mietwagen, den ich diese Woche fahren durfte, hatte an den Scheiben Aufkleber à la “Vor Diebstahl durch Satelliten geschützt”.
Ich wollte davon wirklich ein Foto machen, weil so richtig häufig scheint das ja nicht zu sein, dass Autos von Satelliten geklaut werden… Zumindest findet Google nichts dergleichen. Aber ich hab’s mit Pauken und Trompeten verkackt. Sorry.
Sei’s drum, vielleicht findet ihr es trotzdem lustig, auch ohne fotografischen Nachweis.
Auch diese Woche war ich in einem Hotel mit recht offensichtlicher Identitätskrise untergebracht. Und zwar hat das zu einer niederländischen Hotelkette gehört. Die anderen Hotels der Kette sind in den Niederlanden, aber dieses eine eben nicht. Das ist in Deutschland. Und das führt zu der grotesken Situation, dass zwar alles auf Niederländisch und auf Englisch beschriftet ist, aber de facto landeshalber eben Deutsch gesprochen wird.
Wobei die Abends-Bedienung offenbar auch noch Polnisch drauf hatte, das machte so manche Situation dann so richtig schön bizarr.
Was mich auch immer wieder wundert in niederländischen Hotels (und zwar egal ob in den Niederlanden oder in Deutschland), ist, dass es am Frühstücksbuffet meist “jungen” und “alten” Käse gibt. Da arbeiten die Niederländer jahrzehntelang am Image des Käsekenners (ich sag’ nur “Frau Antje”), und in der morgendlichen Praxis kriegen die grade mal zwei Sorten hin. Da hat jeder deutsche Gasthof mehr drauf, wage ich zu behaupten.
Auch lustig war die Geschichte mit dem “Cajun Chicken”, welches ich mir eines Abends einverleibt habe.
Louisiana-Kenner wissen, dass “Cajun” in etwa wie “Këi-tschen” gesprochen wird. Lecker war’s zwar, und reichhaltig auch, aber oben schon erwähnte Abends-Bedienung hat mir den Teller hingestellt und dazu rotzelotte-deutsch “Bitteschön, ihr Ka-Juhn Hühnchen” gesagt… Das geht ja mal gar nicht!
Die Hopfentee-Auswahl war gleichermaßen dürftig; ein bekanntes Bier aus grünen Flaschen (wahlweise vegetarisch - äh - alkfrei), eine Sorte Weizen und eine Sorte Altbier-Massenware. Ich habe mich dann um die Reduktion des Bestandes der letzteren Sorte gekümmert.
Ansonsten kann ich das Hotel durchaus empfehlen.
Sonntag, 19. Oktober 2014
Und weil’s so schön ist, heute bei Klick nicht mit 800 sondern mit 1600 Pixeln.
Freitag, 17. Oktober 2014
In der Arbeit haben wir uns für Präsentationszwecke einen Intel NUC zugelegt.
Das ist ein vollwertiger Rechner in der Größe von einem 5-CD-Hüllen-Stapel, und es ist eigentlich alles drin, was man so zum Computern braucht (Ein brauchbarer Prozessor, eine SSD, genügend RAM, USB3-Anschlüsse, Bluetooth, WLAN, …). Weil das Teilchen auch gleich mit einer VESA-Halterung kam, haben wir es hinter dem Bildschirm montiert. Und weil Bluetooth drin ist und Kabel meistens nur im Weg rumliegen, musste auch eine Bluetooth-Tastatur dazu her. Das wurde eine von HP, nämlich das Bluetooth-Keyboard K4000.
Nach dem Aufbau haben wir ein ordentliches Betriebssystem draufgespielt (Ubuntu 14.04), noch mit USB-Tastatur, das Ganze mal ordentlich durchaktualisiert und dann gingen die Bluetooth-Abenteuer los.
Unter Ubuntu gibt’s in den Systemeinstellungen einen netten Assistent, der das Paaren eigentlich recht einfach macht. Für die meisten Geräte mag das auch super funktionieren, aber eben nicht im Fall der K4000.
Hier wirft man die Bluetooth-Einstellungen an, dann schaltet man die Tastatur per Knopf in die Paarungsbereitschaft, dann meldet der Rechner, er habe ein HP Keyboard gefunden. Das wählt man dann aus und klickt auf “Weiter”. Nun zeigt der Rechner einen Code an, den man auf der Tastatur eingeben und dann Return drücken soll, z.B. 123456.
Kann man machen.
Wird aber zu nichts führen, denn das Ergebnis wird immer “Verbindung fehlgeschlagen” sein.
Woher ich das weiß? Ich hab’s oft genug selbst probiert! ;-)
Es gibt dafür aber auch eine Lösung, und die geht folgendermaßen:
Man installiert das Paket “hcidump”. Dann schmeißt man ein Terminal an. Dort gibt man dann sudo hcidump -at ein und sein Passwort.
Nun startet man den Bluetooth-Assistenten (wie gewohnt und schon zigmal zuvor). Im Terminalfenster rauscht derweil der gesamte Bluetooth-Datenverkehr in entschlüsselter Form runter. Der Profitipp an der Stelle wäre entsprechend, alle anderen Bluetooth-Geräte, insbesondere Bluetooth-Mäuse, für den Moment in Ruhe zu lassen, weil ansonsten bei all dem Vorbeigerausche nichts im Terminalfenster zu erkennen ist. Und bei dem Schritt, in dem der Assistent die Eingabe des Codes verlangt, schielt man unauffällig zum Terminalfenster rüber; dort steht irgendwo etwas von “PIN-Code” und die Zahl, die man tatsächlich eingeben muss.
Und wenn man diese Zahl dann auf der Bluetooth-Tastatur eingibt (und eben nicht die, die einem der Assistent sagt), dann klappt’s auch mit dem Keyboard.
Sowas!
Montag, 13. Oktober 2014
Grade eben habe ich mir irgendein Kinderbuch geschnappt und noch ein paar Schnaken erschlagen, die sich trotz Fliegengitter ins Schlafzimmer verirrt hatten.
Nach der erfolgreichen Jagd hab ich das Büchlein hingelegt und umgedreht. Das letzte, was die Viecher von dieser Welt gesehen haben, war das hier:
Sonntag, 12. Oktober 2014
Vor ein paar Tagen habe ich eine neue Kategorie gebastelt, die heißt “I fixed it”.
Darin will ich Berichte über Sachen sammeln, die ich repariert beziehungsweise erfolgreich wieder in Gang gebracht habe. Oder andersrum: Geschichten über Dinge die ich zerlegt hatte und die trotzdem noch funktionieren.
;-)
Ein paar Beiträge habe ich schon einsortiert, allerdings hab ich jetzt nicht das ganze Blog durchsucht. Deshalb ist zum Beispiel der Bericht über die Scheibenreparatur an meiner EOS nicht drin. Aber neueres dann.
Könnte ganz spannend werden, hab ich das Gefühl.
Unser Besuch so zum Herrn Junior: “Erzähl mal!”
Und der Herr Junior so: “Eins, zwei, drei, vier, …”
;-)
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Wenn ihr irgendwo eine Webseite wisst, wo man eMüll-Adressen eintragen kann, die dann zugespammt werden, dann hab ich hier ein paar ganz heiße Kandidaten:
rafal.top (ät) os.pl
andrzej (ät) o2.pl
zenek.bloger (ät) go2.pl
Das sind die eMüll-Adressen, die ein paar polnische Arschlöcher heute gut zwanzig Mal in meinem Blog hinterlassen haben.
Respekt.
So zerstört man gleich den Ruf eines ganzen Landes. Ich werde nie wieder einem Polen unvoreingenommen gegenüber treten können.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Neulich hab ich noch meinen KFZ-Lebensabschnittsgefährten gelobt; dass der jetzt 10 Jahre alt ist und ich nichts nennenswertes reparieren musste (bis auf normale Verschleißteile und den Endtopf, der wohl innerlich vergoldet sein muss, denn äußerlich war das Ersatzteil ganz profan verzinkt).
Das sind dann so die Sprüche, die man besser lässt, weil man damit … irgendwas heraufbeschwört.
Denn kurz darauf hat mein CD-Player nichts mehr abgespielt. Das CD30 (ohne MP3) hat nach dem Einwerfen einer CD ein paar mal gewürgt und dann nur “Error CD” angezeigt. Na gut, habe ich mir gedacht, da muss ich mich mal schlausurfen. Alle Internetfunde mit den zugehörigen Suchbegriffen beschrieben aber Fehler, bei denen die CD nicht mehr rauskam. Das hatte ich ja nun nicht, denn Rein-Raus ging bei mir ja einwandfrei.
Kurz darauf hab ich eines Abends die Fahrertür aufgemacht — und der Griff blieb in der Stellung “außen” stehen. Mist.
Klar, zuviel gelobt.
Heute nun hatte ich ein kleinwenig Zeit, mir die beiden Sachen mal anzuschauen.
Angefangen habe ich mit dem Autoradio. Das Herausnehmen funktionierte ganz genauso wie im Großen Wagen. Flugs das Gerät mit ins Haus genommen und den Deckel heruntergeschraubt. Beim CD30 sind die Schrauben für den äußeren Deckel identisch mit denen, die das CD-Laufwerk halten, also konnte ich das auch direkt ohne weitere Schraubarbeiten herausnehmen. Nach kurzer Suche und einmal manuellem Drehen der CD war mir klar, was da los war: der Herr Junior hatte eine Hirschkäfer-Sammelkarte von irgendeinem Supermarkt versenkt …
So einfach der Ausbau und die Reparatur war, beim Wiedereinbau bin ich beinahe verzweifelt. Das Radio flutschte zwar einwandfrei rein in den Schacht, aber die letzten 10mm gingen einfach nicht. Die einzig mögliche Ursache war der Kabelbaum, soviel war mir schnell klar, aber der C-Corsa ist “untenrum” so verbaut, dass man nicht kurz mal eben hinten am Kabel ziehen kann. Hierzu musste erst noch die Verkleidung unterhalb des Lenkrades ab (2x T20) und das kleine Ablagefach unten links raus (das ist nur geklippst). Erst dann kam ich mit den Fingern an den Kabelbaum, und nach leichtem Zug ist das Radio auch ganz einfach an seinem Platz eingerastet.
Dann habe ich mich um den Türgriff gekümmert.
Das ist eine ganz andere Hausnummer, denn um überhaupt an den Griff ranzukommen, muss die Türinnenverkleidung weg. Das sind am unteren Rand 3 T20-Schrauben, unter dem (geklippsten) Hochtönergehäuse versteckt sich eine weitere. Genauso im Türgriff (dort sieht man wenigstens das Loch) und unter der Abdeckung, die rings um den Türöffnerhebel eingeklippst ist. Ich habe desweiteren den Dichtgummi oben am Blechfalz weggebaut, an dem auch der Filz hängt, an welchem die Scheibe immer “schleift”. Das ist im Prinzip ein Sonder-Kantengummi, und dafür habe ich die Scheibe ganz runter. Nun sieht man am Blechfalz vier Klammern. Die habe ich mit einem Schraubendreher von der Scheibenseite nach oben herausgehebelt. Dann fallen die auch direkt runter, was aber den Vorteil hat, dass man nun endlich das vergleichsweise große Verkleidungsteil über den Türöffnerhebel und den “Drücker” ausfädeln kann, nachdem man es vorsichtig so weit vom Blech weggehebelt hat, dass die weißen (Einweg-)Verkleidungszapfen los sind.
Dann endlich kann man die Folie zerreißen, die heutzutage als Dampfsperre an jeder besseren Autotür klebt. Und wenn man sich dann noch eine Taschenlampe besorgt, sieht man unter Umständen auch direkt, wo das Problem ist.
Ich hab es nicht gleich gesehen, aber nach ein paarmal Griff-heben und senken ist mir ein langer silberner Stift aufgefallen, der da unmotiviert waagerecht an dem Kunststoffteil rumhing. Der Stift, das war die Welle, um die sich die kunststofferne Griffmechanik dreht, und das hintere der beiden Gelenke hatte wegen dem weggewanderten Stift schlicht keinen Dreh- und Angelpunkt mehr. Nachdem ich den Stift wieder gute 5cm in Richtung Türschloss geschoben hatte, ging der Griff auch wieder so, wie ich das 10 Jahre lang gewohnt war. Wen’s ernsthaft interessiert: hier habe ich ein Foto von so einem Türgriff gefunden.
Den Zusammenbau habe ich dann “ganz einfach” in umgekehrter Reihenfolge erledigt: Dampfsperre mit Tesa flicken, die Blechklammern in die Aussparungen (!) oben am Blechfalz einklinken, Verkleidung über “Drücker” und Türöffner fädeln, dabei darauf achten, dass das Ding auch oben sauber in den Blechklammern hängt. Ein paar kräftige Schläge an den richtigen Stellen für die weißen Zapfen. Dann die sechs T20-Schrauben wieder reinwürgen (wir wiederholen: eine am Griff, eine am Türöffner, eine unter dem Hochtönergehäuse und drei an der Unterkante der Türverkleidung). Die Kantenleiste wieder oben draufdrücken (am Besten bei hochgelassenem Fenster). Die Verkleidung um den Türöffnerhebel wieder aufklippsen und zum Schluss das Hochtönergehäuse mit den unsäglichen weißen Verkleidungsklippsen.
Nu isser wieder okay, mein braver Corsa!