Mittwoch, 16. Januar 2013
Ihr kennt ja auch alle die Weinflaschen mit dem “Verhüterli” oben drauf, das man je nach Hersteller mal besser und mal schlechter wegkriegt. Manche haben eine Aufziehhilfe, andere muss man ringsrum mit dem Messerchen vom Sommelierbesteck aufritzen, bevor man das Häubchen abbekommt.
Der (mehr oder weniger durstige) Könner ignoriert die Anwesenheit des Dingens komplett und setzt den Korkenzieher schlicht direkt an.
Und nur der echte und wahre Dilettant probiert das auch bei Flaschen mit ohne Korken …
Cheerio, Miss Sophie!
Samstag, 5. Januar 2013
Heute gibt’s mal eine kurze Zusammenfassung von ein paar Sachen, die mir diese Woche aufgefallen sind.
- So ein knapp halbjähriger Labrador-Retriever-Mischling auf dem Schoß gibt deutlich wärmer als eine Katze, und er stachelt nicht so. Allerdings muffelt er mehr (zumindest wenn er feucht ist) und er ist deutlich schwerer.
- Kinder werden auf einem Spaziergang mit Hund bei Pisswetter deutlich dreckiger, als man zuvor befürchtet hat. Vor allem dreckiger als der Hund.
- Warum eigentlich ist 30 Monate alter Parmesankäse auf einmal nur noch drei Monate haltbar, sobald man ihn kaufen kann?
- Das Spaghetti-Wurst-Rezept von neulich funktioniert immer wieder aufs Neue.
- Eine Schleppleine ist dafür gemacht, dass sie am relativ frei rumspringenden Hund dran bleibt.
- Katzen (und Kater) wissen bei dem aktuellen Wetter nicht, auf welcher Seite der Haustüre sie länger als 5 Sekunden bleiben wollen.
- Frau Spätlese hat ein Päckchen bekommen.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Plätzchenmemory.
Wer zwei gleiche umdreht, muss sie essen.
Sonntag, 18. November 2012
Wer auch nur gelegentlich beim Discounter einkauft, wird schon über diese Dinger gestolpert sein: Bio-Weizenvollkorn-Toasties. Und jeder wird sich nach dem Erwerb und der Erstverköstigung gefragt haben, was die Leute eigentlich dazu treibt, sowas zu kaufen. Und kaufen tun sie es wohl, denn sonst würde der Discounter das ja nicht ins Regal legen.
Auch wir haben das Zeugs als Notfallfutter in der Schublade mit den Aufbacksachen, und gestern habe ich bei ein paar Packungen entdeckt, dass die schon überfällig waren.
Was tun?
Toasten und Butter und Marmelade drauf? Nee, schmeckt nicht so doll.
Nicht toasten und Schinken drauf? Nee, auch nicht so.
Also hab ich in den Kühlschrank gespickt, ob da auch noch jemand dringend weg muss, und habe einen Becher Schmand entdeckt. Damit war die Marschroute vorgegeben, denn man kann aus den Bio-Weizenvollkorn-Toasties tatsächlich was leckeres machen:
- 2 Packungen Toasties (also acht Böden)
- ein halber Becher Schmand
- eine Zwiebel
- etwa 150g Emmentaler am Stück
- Gewürze nach Wahl; Salz ist Pflicht
- optional Schinken o. ä. als Fleischzulage für die Nichtvegetarier.
Die Zwiebel macht man schön klein, auch aus dem Käse schnitzt man sich kleine Würfelchen. Das kommt zusammen mit dem Schmand in eine Schüssel und wird mit einem Löffel verrührt. Mit kräftig Salz (ich hab Kräutersalz genommen) abschmecken.
Die Toastie-Böden auf einem Backblech verteilen. Nun verteilt man die Pampa gleichmäßig mit dem Löffel auf die unbehandelten (lies: nicht getoasteten) Bio-Weizenvollkorn-Toastie-Böden.
Nicht zu viel und nicht zu wenig, bitte!
Das Blech kommt dann bei 180-200 Grad für 10-15 Minuten in den Backofen. Das Ziel sollte sein, dass der Käse verschmilzt; da ich ein kleiner Knusperfreak bin, hab ich die Tür erst aufgemacht, als die ersten Stellen bräunlich wurden.
Et voilà: Eine sinnvolle und schmackhafte Anwendung für Bio-Weizenvollkorntoasties!!!!!
Viel Erfolg beim Nachmachen, und sorry für die nicht so schönen Fotos; beschwert euch bei Samsung!
Sonntag, 11. November 2012
Selbstbeherrschung ist, wenn man(n) beim Metzger aus der Tür rausgeht und da steht ein laufender Gemballa Cayenne Turbo mit ohne Besatzung und knurrt vor sich hin und man(n) läuft trotzdem dran vorbei zum eigenen Corsa und fährt dann mit dem heim.
Bin soooo stolz auf mich!
;-)
Samstag, 10. November 2012
Wo gehört nun eigentlich das leere Nutellaglas hin? Zum Weißglas oder zum Braunglas?
Ich hab mich dann doch fürs Weißglas entschieden …
Übrigens: wenn man Probleme hat, die Farbe des zu entsorgenden Glases zu bestimmen, dann sollte man es im Zweifel zum Grünglas werfen. Weil nämlich Glas nur sehr schwierig zu entfärben ist, ist es besonders beim Weißglas sehr wichtig, dass es wirklich sortenrein ist. Beim Braunglas ist das nicht ganz so kritisch, und beim Grünglas machen Verunreinigungen am wenigsten aus. So gehören zum Beispiel die vielen vielen leeren Blue-Curaçao-Flaschen in den Grünglascontainer.
Auf gar keinen Fall sollte man übrigens Steingut oder so Zeugs reinwerfen, denn das ist eben kein Glas und macht den Recyclern beim Glasschmelzen ziemliche Probleme.
Und wer mir das nicht glaubt, liest sich das Thema einfach nochmal in der allwissenden Müllhalde Wikipedia durch.
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Warum hat jemand, der ein Kind umgebracht hat - und dafür Gottseitdank eingekastelt wurde - überhaupt noch irgendwelche Rechte?
Möge er sich von seinen 3000€ lecker Mochi kaufen. Oder einen ordentlich zubereiteten Fugu.
Kopfschüttel.
Montag, 16. Juli 2012
Chimney, the
facility which can be found in packs on top of British houses.
Irgendwie musste ich spontan an Mary Poppins denken.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Weil das Waldfreibad Kreßberg heute trotz Vorankündigung nicht aufgemacht hat, haben wir kurzerhand eine Waldtour gemacht.
Wir haben uns in Rampoldshausen, am Zimmerschlag, im Hammersbachtal, in der Retzklinge, in der vorderen Ebnet und am Brenntenberg herumgetrieben.
Zugegeben, diese Flurstücknamen kannte ich auch nicht alle. Aber dafür gibt’s ja das Geoinformationszentrum des Landkreises Schwäbisch Hall, zumindest wenn man einen Firefox nutzt (mit Safari und Chrome geht’s nicht).
Montag, 7. Mai 2012
Seit gestern Abend im Rundfunk gemeldet wurde, dass François Hollande gegen Nicolas Sarcozy gewonnen hat, habe ich irgendwie “Rumpelstilzchen” im Kopf und krieg’s einfach nicht mehr raus.