Sonntag, 29. Juni 2014
Fefe denkt genau so wie ich.
Weil Diäten haben was mit “Gürtel enger schnallen” zu tun, und nicht mit “lieber noch ein extra Sahnehäubchen”.
Freilich spart Deutschland da jetzt nicht wirklich viel. Denn das Geld, welches die Abgeordneten da alle zusammen übers Jahr einstecken, ist im Bundeshaushalt nur sowas wie ein einzelnes Salzkorn auf einer Brezel.
Freitag, 20. Juni 2014
Heute gibt’s zu jedem Foto vom gestrigen Ausflug einen Wikipedia-Link!
Das hier ist ein Kupferfarbener Buntgrabläufer, der uns am Wegesrand (auf einem Kletten-Labkraut übrigens, siehe unten) aufgelauert hat:
Noch recht junge Kaulquappen, die hier auf dem still stehenden Foto wunderbar ihre Tarnung demonstrieren (es sind mindestens 9!!):
Eine Blauflügel-Prachtlibelle (nicht zu verwechseln mit der Gebänderten ebensolchen!). Typische Situation, in der ich die geringe Tiefenschärfe von meinem Tamron sowohl liebe als auch hasse.
Detail vom näherungsweise überall rumstehenden Kletten-Labkraut:
Eine Schafgarbe (die dem Namen nach ja Schafe gesund macht)
Und zu guter Letzt einen Blick die Gronach Bachaufwärts. Natürlich hatte ich (wie immer, wenn ich mal an einen ernstzunehmenden Wasserlauf komme) keinen ND-Filter dabei, sodass ich nur die Blende ganz zu machen konnte (32), damit immerhin noch eine Sekunde Belichtungszeit ging.
Sonntag, 15. Juni 2014
Heute haben wir zuerst eine kleine Wanderung durch den Wald gemacht.
Dabei haben wir eine Feder von einem Eichelhäher gefunden:
Auch haben wir eine Quelljungfer beim Sonnen erwischt; leider habe ich keinen Plan, ob es sich um die “normale” oder um die zweigestreifte Variante handelt.
Anschließend sind wir nach Tempelhof gedüst, um dort mal den (Bier-)Garten anzutesten. Ergebnis: Kinderschuhe (und nicht nur die) werden im Teich leicht feucht:
Und die Gemüsequiche taugt einwandfrei:
(genau so gut übrigens wie der Milchkaffee und das Lammsbräu). Wer kann, sollte unbedingt mal dort vorbeischneien; Frei-, Sams-, Sonn- und Feiertags ist offen.
Mittwoch, 11. Juni 2014
Sorry, die 4 Megabyte müsst ihr euch leider runterladen …
Diese kleine selbst gemachte Animation[1] zeigt den Morgenhimmel von immer derselben Stelle aus. Ich mache schon eine ganze Weile regelmäßig Fotos vom Sonnenaufgang, schon aus dem Grund, weil ich früh genug aufstehe, um das zu können. Leider passen ein paar der Bilder nicht so ganz rein (sichtbar an den schwarzen oder weißen Balken auf der rechten Seite), aber im Großen und Ganzen kriegt die werte Besucherin und der werte Besucher doch einen Eindruck, was da jeden Morgen für ein wunderbares Spektakel abgeht.
[1]: mit dem wunderbaren Gimp, der dank Simone auch auf dem Mac tut.
Freitag, 6. Juni 2014
Die Tage, morgens auf meiner Arbeitsplatte in der Küche:
Huh? Was ist das, wo kommt das her?!
Die Ursache, so zeigte sich schnell, ist die energiesparende Beleuchtung vermittels LED-Funzeln. Weil nämlich solche da:
Und die haben durch unseren Seiher durchgeleuchtet. Das ist die etwas schickere Variante, nämlich ein gutes Modell aus Blech mit ca. 4mm großen Lochern.
Und dann dämmerte mir auch so schön langsam, warum das so sein muss.
Weil das ist nämlich schlichte Füsik.
Die Lampe ist eben kein Punktstrahler sondern strahlt aus mehreren Punkten. Die Löcher im Seiher fungieren dabei als dicke Lochblende. Und von jeder einzelnen Lichtquelle wird die Blende als leuchtender Kreis auf die Arbeitsplatte abgebildet. Die Abstände waren dabei geschickterweise gerade so, dass dabei die netten Blumen entstanden. Der Abstand des Seihers von den LEDs war etwa ein halber Meter, und vom Seiher zur Arbeitsplatte waren es nur ein paar Zentimeter.
Ich hab das mal probiert, mit meinen beschränkten Vektorgrafikbastelkenntnissen in Inkscape zu basteln:
Schick, oder?
;-)
Dienstag, 3. Juni 2014
Da hab ich doch glatt schon vor 2,5 Jahren was über den Yosemite-Nationalpark gepostet, also schon lange, bevor Apple sein OS X 10.10 vorgestellt hat … Hier gibt’s den Artikel - mit kostenlosen Profi-Tipps zur korrekten Aussprache!
Weil das heißt nämlich nicht “Dschosemait” …
Samstag, 31. Mai 2014
So ein Becher Sahne kann fast alle in einer Klappbox befindlichen Einkaufsachen verseuchen, wenn eine Schachtelecke den Deckel erwischt.
Montag, 26. Mai 2014
Wie das statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, waren die Kreßberger bei der Europawahl 2014 nur so halb bei der Sache.
Das soll heißen, die Wahlbeteiligung lag grade so bei der Hälfte.
Listigerweise haben in Kreßberg tatsächlich mehr Menschen gewählt als 2009, aber die Wahlbeteiligung ist trotzdem zurückgegangen. Daraus lässt sich schließen, dass inzwischen mehr Wahlberechtigte hier leben.
Immerhin 58 meiner Mitbürger waren zu doof, auf dem weißen Europawahl-Zettel genau ein Kreuz zu machen. Oder sie haben den Zettel absichtlich ungültig gemacht.
Was fällt an dem Ergebnis sonst noch auf?
Die Stimmen, die der FDP, der FAMILIE und den REPs abgingen (das sind die, die hier in Kreßberg Federn lassen mussten), haben sich in kleinen Bröckchen die großen Parteien geholt und zum größten Teil die AfD. Auch die Freien, die Piraten und vor allem die ÖDP haben ihr Ergebnis gegenüber 2009 verbessert.
Ein Kreßberger hat tatsächlich für “Pro NRW” gestimmt.
Mein persönliches Fazit aus der Geschichte: der Kreßberger ist offenbar sehr konservativ. Und zwar sowohl beim Wählen als auch beim Daheimbleiben.
(Quelle für Screenshot und Zahlen: Gemeindeergebnis Kreßberg)
Sonntag, 25. Mai 2014
Wie man den Nachrichten hin und wieder entnehmen kann, existiert ein Plan, um zwischen den USA und Europa so eine Art Freihandelszone zu installieren. Die Idee an sich ist ja prinzipiell nicht schlecht, aber …
Natürlich gibt’s da jetzt Aufstand auf beiden Seiten.
Ein Punkt, der durch die Presse gegeistert ist, war die Geschichte mit dem Genfood. Weil wir Europäer sind da schon ein bisschen bockig und sehen nicht wirklich ein, warum wir genmanipulierte Pflanzen auf unseren Feldern dulden sollen. Stichwort MON810 et al. Die Amis hingegen - so entsteht zumindest der Eindruck bei der Berichterstattung - finden überwiegend nichts dabei, wenn das Schlachtvieh mit genverändertem Futter versorgt wird, oder gar das genveränderte Futter direkt auf dem Teller landet.
Bisher klang das immer so, als würden da mit dem Freihandelsabkommen vor allem üble Dinge und vor allem auf Europa zukommen.
Aber jetzt haben die Amis auf einmal auch ein Problem mit dem TTIP - weil wir Europäer würden gerne weiterhin unsere Waren am Namen erkennen können. Wenn wo Champagner draufsteht oder Nürnbergerle oder Parmesan, dann soll das auch drin sein, und nicht irgendwas anderes.
Und genau dort liegt der Hase im Pfeffer: Weil der Ami an sich jetzt jahrzehntelang „Parmesan“ fälschen könnte, ohne dass das jemand interessiert hat, sind die amerikanischen Käsebauern etwas pikiert, dass sie das mit dem Abkommen nicht mehr dürfen sollen [1]. Aber so richtig original amerikanisch ist ja kaum was außer Fastfood und Cupcakes; den Rest gab’s ja in der „alten Welt“ schon lang; sei es besagter Parmesan oder Kölsch oder Thüringer Rostbratwurst.
Ich bin ja der Meinung, dass die Amis an der Stelle ruhig zugeben dürfen, dass sie da was Nachgemachtes verkaufen. Selbst wenn es besser ist als das Original.
Was spricht denn dagegen, das Zeugs künftig „Wisconsin Pasta Cheese“ zu nennen und dazu zu schreiben, dass das Zeugs besser als Parmesan sei? Schließlich ist ja in den USA vergleichende Werbung erlaubt … Und wenn das wirklich stimmt, wird der Markt für den entsprechenden Erfolg sorgen.
[1]: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ttip112.html
P.S.: Ich hoffe, ihr habt heute auch schön gewählt.