Freitag, 27. April 2012

Der Klassiker lebt!

Ich dachte immer, da gibt’s nur diesen Witz-Klassiker von wegen “Lerne Boxen - triff neue Freunde”, aber ich habe mich getäuscht. Denn das gibt’s auch in echt, und gar nicht weit weg von hier:

selbstverteidigung_und_neue_freunde_treffen.jpg

Diskreterweise hat der Werbetexter noch zwei andere Punkte zwischenrein gebastelt, aber im Kontext stimmt es schon “Selbstverteidigung” und “neue Freunde Treffen” …

Wobei sich freilich auch die Frage stellt, wie lange die neuen Freunde bei so einer Behandlung denn Freunde bleiben …

Sonntag, 22. April 2012

Aufräumen versus TÜV

Vor einiger Zeit habe ich mal was gelesen oder gehört von einem, der mit dem Auto beim TÜV war, ohne Mängel bestanden hat, das Gelände verlassen hat und dann wegen versagender Bremsen einen Unfall baute.
(Sorry, finde grad keinen Link dazu).
Natürlich hat er den TÜV dann verklagt, mit der Begründung, dass es ja nicht sein kann, dass innerhalb von ein paar Minuten eine zuvor mängelfreie Bremse nicht mehr tut.
So wie ich mich erinnere, hat der TÜV in dem Verfahren Recht bekommen, mit der Argumentation, dass der Stempel für das gilt, was auf dem Gelände des TÜVs noch Sache war. Für alles weitere könne man kein Gewähr übernehmen.

Auf irgendeine seltsame Art ist das Aufräumen der Wohnung bei gleichzeitiger Anwesenheit von Kindern im Haushalt genauso geartet. Eine Sache X gilt nur für den Moment des Aufräumens als “aufgeräumt”; schon zwei Minuten später kann es schon wieder aussehen, als wäre eine Pressluftbombe oder sowas hochgegangen.

Samstag, 14. April 2012

Gefangen in der Lindor-Hölle

Zu Ostern gab es kiloweise Schokolade von allen Seiten. Da muss sich nun freilich irgendwer drum kümmern, nicht dass das gute Zeugs noch verdirbt oder so. Und - schwupps - hängt man in der Lindor-Hölle fest.

Was das ist?

Klarer Fall: Das ist der Zustand, in dem man schwankt zwischen “Boah! Jetzt ist mir schlecht!” und “Na gut, eins ess ich noch”.

;-)

Montag, 9. April 2012

Unverkäuflicher Font

Neulich hat mir irgendso eine Schutzgöttin der Künste einen Streifschuss verpasst, und dummerweise lagen ein Block und die Buntstifte von den Kids im Weg rum.

kreatief.jpg

Montag, 5. März 2012

Glück gehabt!

Nämlich ihr, liebe Besucher, dass es noch kein Geruchsinternet gibt.
Sonst hätte ich euch mal einen Satz Bergkäsefinger von meiner Großen gebloggt…

;-)

Donnerstag, 1. März 2012

Vesperbrotbastelei

vesperbrotbasteleien.jpg

Eigentlich gehört auch noch was Rotes dazu.

Sonntag, 19. Februar 2012

Der Fuchs und die Flöhe

So ziemlich jedes Wildtier hat dann und wann Probleme mit Ungeziefer. So haben beispielsweise auch die meisten Füchse von Zeit zu Zeit Probleme mit Flöhen.

Deshalb schrubbt sich so ein Fuchs mitunter kräftig an einem Baum oder kratzt sich mit der Hinterpfote am Ohr, und mit etwas Glück haut es dabei einen der kleinen Nervsäcke aus dem Fell und der Fuchs hat eine Sorge weniger.

Und wenn es so einem Fuchs viel zu viel wird mit dem ganzen Floh-Pack, dann sucht er sich ein Stück Holz und beißt fest rein und dann springt er in einen See, um eine Runde zu schwimmen.
Was machen dann die Flöhe?
Sie hüpfen alle auf das Holz, weil der Rest vom Fuchs ist ja nass und so ein Floh der will ja nicht nass werden.

Und das einzige, was der Fuchs dann noch machen muss, ist, das Holz loszulassen. Dann können die Flöhe auf dem Holz treiben was sie wollen, und der Fuchs kann sich wieder in Ruhe darum kümmern, seine Familie mit Futter zu versorgen.

Irgendwie spukt mir dieses Bild schon den ganzen Morgen im Kopf rum, als Analogie:
Wir Deutschen alle miteinander sind so ein Fuchs, der tagtäglich damit zu tun hat, die Familie zu ernähren. Und das ganze Politiker-Gesockse, das sind Flöhe. Und wenn sich das Volk kratzt, dann kostet es einen Politiker (zum Beispiel als der Ötti nach Brüssel gegangen wurde oder die aktuelle Geschichte, als sich der mächtigste Mann Deutschlands mit dem Bundespräsidenten anlegte).

Und irgendwie finde ich, es wird Zeit, dass wir mal baden gehen…

Weblink zum Thema: “Wie listig der Fuchs die Flöhe vertreibe” von Hilarius Salustius

Sonntag, 12. Februar 2012

Spuren im Schnee

spuren_im_schnee.jpg

Gestern hab ich ein listiges Foto gemacht:
Spuren im Schnee von Katze und Vogel.
Ob sich die beiden wohl getroffen haben?
Der Vogel ist offenbar in der oberen Bildhälfte gelandet und dann nach unten weg zur Treppe gelaufen. Bei der Katze bin ich mir aber nicht sicher, von wo nach wo die gegangen ist. Und ob das überhaupt nur eine Katze war oder zwei.
Und wer war wohl zuerst da, Federvieh oder Minitiger?

Donnerstag, 26. Januar 2012

FI testen

In jeder halbwegs modernen Haushaltsverdrahtelung gibt es einen FI, einen Fehlerstromschutzschalter. Dessen Aufgabe ist, so schnell wie möglich den Stromkreis zu unterbrechen, sobald ein Fehlerstrom fließt. Von einem Fehlerstrom spricht die Elektrofachkraft, wenn die Elektronen im Stromkreis nicht alle zurückkommen, sondern irgendwo ungeplant abzweigen und woandershin abhauen.

Um nun so einen FI auf korrekte Funktion zu testen, gibt es direkt am Schalter normalerweise eine Taste. Drückt man da drauf, muss die Sicherung sofort rausspringen. Der ambitionierte Installateur hat alternativ auch ein Testgerät, welches aus einer Steckdose nach und nach eine größer werdende Menge Strom abzweigt, bis schließlich der FI auslöst.

Dank unserem Junior kennen wir nun eine weitere Möglichkeit, einen FI zu testen: einfach den Toaster anschmeißen!
Natürlich braucht der Sohn von Welt eine kurze Vorbereitungsphase vor dem Test, um das Gerät mit Hustentee zu fluten, aber das geht sehr schnell und ohne dass die Eltern was merken…

;-)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Erklärbär: Organspender

Grade im Radio: irgendeine Bundesbehörde kann sich nicht erklären, warum die Zahl der Organspender im vergangenen Jahr zurückgegangen ist.

Also, ich probier das mal für euch aufzudröseln:
Wenn jetzt da jemand beispielsweise ein Herz spendet, dann wird das ja bei diesem jemand rausgemacht und irgendwo anders wieder reingebastelt.

Und dann sieht die Situation ja so aus:
Derjenige, der das Spenderorgan kriegt, fällt schonmal von der Liste der potentiellen Organspender runter, weil dem macht man ja was raus, was eh nicht mehr tut.
Und der der das Organ gibt, der ist ja auch runter von der Liste, weil der hat ja anschließend nix mehr zu spenden beziehungsweise fällt für zukünftige Spenden üblicherweise flach.
Nun könnte man ja den Empfänger dazu verdonnern, sich mal pro Forma als Organspender zu verdingen, aber das wär ja dann quasi ein Organ aus zweiter Hand und das mögen die Chirurgen wegen der Gebrauchsspuren an den Anschlüssen nicht so gern.

Und deshalb wird die Zahl der Spender mit jeder Spende um wenigstens eins kleiner.

(Wer Ironie findet, darf sie behalten!)

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