Montag, 25. März 2013

Buntes und Trockenes

Bei diesem Sauwetter™ wollte ich euch so ein bissel Buntes nicht vorenthalten. Uuuund zwar hat das Magazin der frisch am 19. März gegründeten Kreßberger Feuerwehrabteilung Süd inzwischen einen hochroten Kopf bekommen (das Foto ist zwar schon fast drei Wochen alt, aber da momentan Innenausbau angesagt ist, hat sich außen nicht wirklich was verändert):

magazin_sued_20130308.jpg

Das sieht man heute aber wegen dem Schneetreiben leider nicht so gut. Immerhin geht’s uns noch besser, als der Frau Spätlese neulich, aber so langsam nervt’s selbst mich mit dem ständigen hin (Sonne) und her (Schnee).

Wie ein kleines Wunder kommt es einem dann vor, wenn man sich vom Hund den Hund eine Runde rumziehen lässt rumzieht und auf den so genannten Gemeindeverbindungswegen immer mal wieder sowas sieht:

trockene_stellen_auf_der_strasse.jpg

Zur Erinnerung: wir haben originales Sauwetter hier. Also müsste eigentlich alles komplett nass sein. Nichtsdestotrotz sieht man immer wieder solche trockenen Stellen. Meine persönliche Theorie ist ja, dass an dieser Stelle der Asphalt schon so ein paar Löchlein hat und dass bei solchem Wetter der noch warme Boden darunter (der hat immerhin am vergangenen Wochenende doch so ein bissel Sonne tanken können) ein wenig ausgast und so das Sauwetter wegtrocknet. Wissenschon, Anomalie des Wassers und so.
Plausibel?

Sonntag, 24. März 2013

Labradore II

So ein Bild hab ich von meinem Arbeitskollegen bekommen, allerdings auf Englisch. Damit ich heute nicht nochmal jemandes Rechte mit Füßen trete, hab ich es einfach mit einem selbst aufgenommenen Foto nochmal neu gemacht, und zwar auf Deutsch:

mensch-hund-labrador.jpg

Labradore I

(höchstwahrscheinlich verstoße ich hier akut gegen irgendjemandes Copyright, aber ich fand’s so gut, dass ich es einfach posten musste. Selber hab ich es per Whatsapp erhalten. Und wir sind ja auch quasi persönlich betroffen …)

Hier nochmal auf vielfachem Wunsch die Rassebeschreibung Labrador:
Der Labrador liegt immer und überall maximal im Weg und kann dabei deutlich mehr Raum einnehmen, als ihm größenmäßig zusteht.
Er kann bei Bedarf immense Mengen Haar verlieren (auch direkt nach dem Bürsten).
Der Labrador beachtet Fremde draußen nicht - außer man verlässt sich darauf, dass er Fremde nicht beachtet.
Er hat eine immense Begabung dafür, den Augenblick zu finden, in dem man seinen Menschen maximal blamieren kann.
Die Pfoten sind rundlich, kräftig und kompakt und können große Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputztem Boden hinterlassen. Labradore schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gern mit der Nase an den Arm, wenn man in der Hand eine volle Kaffeetasse hat.
Den Labrador gibt es inzwischen in fünf Farbschlägen: schwarz, braun, blond, foxred und silber. Doch wenn sie sich gewohnt richtig dreckig gemacht haben, ist die Farbe sowieso egal und kann eh nicht mehr auseinander gehalten werden.
Alle Labradore bekommen nie genug Futter. Wenn man vor ihnen etwas isst, neigen sie leicht dazu, zu Sabbern.
Labradore sind leicht grobmotorisch veranlagt, was man recht oft feststellt, wenn sie mit anderen Hunden spielen oder sie einfach nur am Wohnzimmertisch vorbeilaufen und anschließend alles am Boden liegt.
Labradore müßten eigentlich Schlabbradore heißen, denn ihr Hauptorgan scheint tatsächlich die Zunge zu sein. Sie schlabbern einfach alles ab, sei es die Schnauze von anderen Hunden, das Gesicht der Menschen oder eben zur Not auch sich selbst. Außerdem beherrschen sie die Kunst, mit nur einem Liter Wasser im Napf die gesamte Napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.
Ein auf einem tausende von Hektar großem Feld herumtobender Labrador wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.
Labradore wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann es Sinn macht zu gehorchen.
Labradorwelpen finden immer einen Weg unter die Füße ihrer Leute.
Labradore haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Leider. Der Glaube, dass Labradore mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch.
Labradore können vorsichtig spielen. Sie ziehen es aber vor, das nicht zu tun.
Der Labrador folgt seinem Alphatier bedingungslos überallhin - es sei denn, irgendjemand anderes isst gerade Kuchen oder etwas anderes Leckeres und geht in die andere Richtung.
Der Labrador verfügt über “will to please”, leidet aber unter temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Augen sinnlosen Befehlen geht. Ansonsten hört der Labrador über größte Distanzen, über mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn z.B. die Tür zur Vorratskammer oder Kühlschrank geöffnet wird, wo sein Essen oder seine Leckerlis lagern oder die Keksbox geöffnet wird.
Der Labrador verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr - an Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt und mit der Rute der Teppich geklopft. An Tagen, wo sein Chef mal früher raus muss, wird so lange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen an der Tür steht.
Ein eleganter, klitschnasser Labrador zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen.
Labradore haben eine ganz, ganz andere Vorstellung von “wohlriechend” als ihre Menschen.
Labradore können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freude über menschliche und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden! - Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengejohle allerdings eher, als hätten Sie Ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt. Vorsicht also vor dem Tierschutzverein!
Labradore haben ein praktisch selbstreinigendes Fell. Diese Tatsache ermächtigt sie im gleichen Zuge dazu, täglich, bei jeder Witterung, in den dreckigsten und schlammigsten Tümpeln, Pfützen, Bächen und Seen zu baden. Die Selbstreinigende Funktion erweitert sich jedoch nicht auf die unmittelbare Umgebung eines Labradors.

Samstag, 23. März 2013

Heute schon Makrogerätselt?

Nicht?
Dann schaut euch mal das hier an:

makroraetsel_20130323.jpg

[Weiterlesen…]

Einschneidend

Knackwurst (a.k.a. “Rote”) darf man vor dem Anbraten einschneiden. Käseknacker nicht.

Freitag, 22. März 2013

Berge

Neulich, morgens an der Schule, da waren ein paar einfach verglaste Fenster oben frei, aber unten zum Rahmen hin noch beschlagen. Das sah wunderschön aus, als wären da kleine weiße Gebirge eingebaut.

fenster_dunstberge.jpg

Donnerstag, 21. März 2013

Elektropneumatik

Wie schaffen es eigentlich die Hersteller dieser Baduhren mit Saugnäpfen, die Elektronik mit den Saugnäpfen zu koppeln? Das muss irgendein Wunderwerk der Elektropneumatik sein, denn es ist ja definitiv so, dass die um so besser halten, je leerer die Batterie ist.
Oder andersrum gesagt: mit frischer Batterie kriegt man die Dinger nicht an die Wand, und wenn die Energiequelle leer ist, dann halten die ja auch noch bei Erdbeben der Stärke 11 (oder wahlweise auch bei Einschlag mehrerer Kinder in der Wand ;-) ).

Sonntag, 17. März 2013

GDA versus Normverbrauch

Wusstet ihr eigentlich schon, dass ein Kind im Nutellafall PROBLEMLOS den vierfachen GDA unterbringt?

Ich erklär’s euch.
Inzwischen steht ja auf den meisten (Supermarkt-)Sachen drauf, wie viel Kalorien von welcher Sorte drin sind. Und es steht auch der GDA drauf, der Guideline Daily Amount. Der beschreibt, wie viel von dem Zeugs ein Erwachsener am Tag zu sich nehmen sollte und was er damit an Nährwerten und Vitaminen zu sich nimmt.
Im Fall von Nutella ist der GDA (wohlgemerkt, der ist eigentlich für Erwachsene!) grade mal lächerliche 15g; das ist nur wenig mehr als ein Teelöffel von dem Zeugs.
Und was macht ein Teelöffelchen Nutella in einem Kindermund?

Genau!
Das sublimiert. Denn es geht direkt vom zähflüssigen in den nicht mehr sichtbaren Aggregatszustand über.
Und ist damit deutlich weniger als ein Tropfen auf den sprichwörtlichen heißen Stein.

Also hat der GDA in der Praxis denselben Stellenwert wie der “Normverbrauch” der Autohersteller: er taugt als sehr grober Richtwert, aber mit der Realität hat er letztlich nichts zu tun.

Denn zumindest meine Mädels können - wie schon oben erwähnt - ohne Anstrengung (außer dem Überreden der Eltern, selbstverständlich) einen doppelten gehäuften Esslöffel (und mehr) Nutella frühstücken. Das sind dann mindestens 60g und somit mehr als der vierfache GDA. Damit haben sie dann schon knapp den halben täglichen Zuckerbedarf und ein Drittel des Fettbedarfs eines Erwachsenen gedeckt.

Nicht auszudenken, wenn die plötzlich stattdessen den Nährwert in Karotte oder Gurke haben wollten — das wären Berge, die könnten wir gar nicht mehr bevorraten!

Donnerstag, 14. März 2013

Hmmm …

… muss ich mir eigentlich (noch?) Gedanken machen, wenn ich zurzeit morgens nach dem Aufstehen gefühlt ungefähr zweidrittel meines Hirnvolumens an Rotz in irgendwelche Papiertücher schnäuze?!?

Ich meine, das hätte sich ja spätestens am zweiten Tag erledigt haben müssen, oder?

Und bei dieser Gelegenheit wollte ich noch anmerken, dass das Stilhäschen auf Texas-Jims “Ode an die Lebensmittelindustrie” verlinkt (sehr lesenswert!) und dass es draußen kalt ist.

Und immer schön aufpassen beim Dach frei schippen! So wie der hier!

Donnerstag, 7. März 2013

Geographie für Anfänger

Neulich hab ich mit dem Sohnemann “Cars 2” angeschaut.
Das war gut, denn das hat mein Weltbild doch deutlich verändert! Aber der Reihe nach.
Früher dachte ich immer, dass wenn ich immer schön nach Süden laufe und irgendwann mal am Ende vom Italienischen Stiefel stehe und nach Süden schaue, ich nach halblinks schauen muss, um den Blick in Richtung Ägypten schweifen zu lassen.
Gottseidank gibt es aber Pixar, denn die haben mich erleuchtet:

aegypten.jpg

Ägypten ist überhauptgarnicht halblinks! Das ist satt rechts von Italien!
Ägypten ist nämlich genau da, wo ich immer meinte, dass da eigentlich Tunesien sein sollte! Und außerdem ist das auch noch viel näher an Italien dran, als ich dachte! Man kann von Sizilien aus quasi rüberspucken nach Ägypten!

Was ich freilich nicht rausbekommen habe, ist, was denn nun eigentlich dort ist, wo ich früher dachte, dass dort Ägypten wäre …

Gleichzeitig habe ich auch noch gelernt, dass das Oktoberfest gar nicht in München ist, nein! Es ist zwar tatsächlich in Deutschland, aber eher in Offenburg denn im Südosten von Deutschland!

Ich sag nur “The world according to America”

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