Montag, 13. Februar 2017
Wenn ihr mal ein Programm schreiben wollt, das so richtig überhauptgarnicht toll ist, und ihr braucht dafür eine Vorlage, dann schaut euch mal „MyDrive Connect“ von Tomtom an. Diese App macht in meinen Augen so gut wie alles falsch:
- Ist keine native App (Java oder so?!)
- ist unübersichtlich
- braucht zwingend einen Account
- Fragt ständig nach dem Benutzerpasswort (wozu?)
- Hat eine Option, um den Rechner am Einschlafen zu hindern, die nicht funktioniert
- Lädt mehrere Gigabytes aus dem Internet (hallo, LTE-User!)
- Lädt die ganzen Gigabytes nochmal neu herunter, wenn sich am vorletzten Byte ein Bit verklemmt hat
- von einem Server, der nicht mehr als 3 oder 4 MB/Sekunde liefern kann (schonmal was von CDN gehört?
- Verrät nichts über den Downloadfortschritt, nur eine schwankhafte Prozentanzeige (Prozent von was?)
- Zeigt Werbung für andere Produkte an, anstatt den User zu informieren, was gerade mit dem schon gekauften Gerät passiert
- Bricht mit tollen, aussagekräftigen Fehlermeldungen à la „Aktualisierung fehlgeschlagen“ ab
- Zeigt Auswahldialoge, die sich selbst schließen („Alte Karte vorher löschen oder neue Karte zusätzlich installieren“)
- Hinterlässt das zu aktualisierende Gerät auch mal in einem Zustand, in dem auf dem Display nur noch ein roter Rahmen zu sehen ist und die Meldung „FEHLER: KEINE KARTEN VORHANDEN“
Prädikat: SCHROOOT!
(Ein anderer möglicher Kandidat wäre übrigens der Ravensburger Tiptoi-Manager)
Samstag, 4. Februar 2017
Heute früh habe ich den Foto gezückt und eine Belichtungsreihe mit plusminus 2EV aufgenommen. Die drei Aufnahmen hab ich dann quer durch Affinity Photo gezerrt und ein wenig an den Reglern gedreht.
Et voilà: Auch der Wolfram kann (HDR-)Kitsch …
Dienstag, 31. Januar 2017
A09 hat der Arzt als Diagnose aufgeschrieben. Das ist der ICD-10-Code für eine „Sonstige und nicht näher bezeichnete Gastroenteritis und Kolitis infektiösen und nicht näher bezeichneten Ursprungs“.
In die Praxis bin ich gegangen, nachdem ich schon zwei Tage zuvor immer mal wieder heftig Bauchweh hatte und am Donnerstag dann gar schmerzhalber von der Arbeit heim bin. Obwohl aktuell der Onkel Noro durch Hohenlohe zieht, glaube ich jedoch nicht, dass der mich beehrt hat, denn dessen nach außen deutlich sichtbare Symptome („vorne“ und „hinten“) hatte ich eben nicht. Nur Bauchweh wie Sau.
Die Behandlung bestand aus dreierlei Medikamenten. Ein Schmerzmittel in Tropfenform (mit leckerem Metamizol-Natrium), Selbstzahler-Tropfen für „böse Mägen“ für “vor den Mahlzeiten” (lach) und einen „selektiven Protonenpumpenhemmer“ in Tablettenform, der die Säureproduktion im Magen nach unten schrauben soll. (Das war köstliches isländisches Pantoprazol, Anm. d. Red.)
Und außerdem aus Tee. Viel Tee. Kamillentee.
Und aus Schonkost. Schonende Schonkost. Mit viel ohne Gewürz.
Und aus Vermeidung sämtlicher den Magen reizender Genussmittel. Unter anderem und insbesondere auch reine Fruchtsäfte, Limonaden, Alkohol und Koffein.
Und wegen des letzteren Therapiepunktes, meine Damen und Herren, ist ein Teil meines post-studentischen Weltbildes total erschreckt mit dem Rücken an die Wand gehüpft, hat die Augen weit aufgerissen und ist leise wimmernd in sich zusammengebrochen.
Denn ich vertrat bislang immer die These, dass Leben ohne Wasser unmöglich sei, denn man braucht ja Wasser, um Kaffee zu machen.
Und auf Kaffee habe ich nun schon seit Donnerstag verzichtet. Gestern früh habe ich mal wieder eine Tasse probiert, aber mein Bauch hat mich freudig-zwickend darauf aufmerksam gemacht, dass das (noch?) keine gute Idee sei.
Ich gebe also (aus schmerzlicher eigener Erfahrung) zu: es gibt Leben ohne Kaffee.
Vielleicht gibt es dann auch Leben ohne Wasser?!
Ich muss dringend mal bei der NASA vorsprechen …
Sonntag, 15. Januar 2017
Ich habe zum Geburtstag eine Tasse bekommen aus dem Wissenschaftshop. Letzteres bedeutet, dass alle eure eventuell aufkommenden Argumente hinsichtlich des nachfolgenden Textes nicht valid sind, denn Wissenschaftshop ist Wissenschaftshop! Aber ich erklär’s euch.
Erste Erkenntnis: die Erde ist weder eine Scheibe (Sorry, Terry Pratchett) noch eine Kugel. Sondern eine Tasse. Sonst hätte der Wissenschaftshop dieses Modell nicht so verkauft.
Der Beweis:
Und auf der Erde ist es normalerweise immer Nacht. Außer, sie erwärmt sich von innen. Und dann fängt es zuerst in Australien an, Tag zu werden:
Is ja logisch, weil Australien ist uns ja in der Zeit um so einige Stunden voraus, nüschwoar?!
Dann wird’s irgendwann Tag am Äquator:
Und dann sind irgendwann die 240ml aus der Maschine drin, und was kann man dann erkennen??
Geeeenau. Im Norden ist es immer noch Dunkel. Polarnacht eben. Und das bleibt auch so, denn keiner wird sich seine Tasse so voll machen wollen, dass man sie nicht mehr tragen kann.
Und jetzt kommt ihr!
Denkt aber vor eventuellen Einwänden auf jeden Fall daran, dass diese Tasse aus dem Wissenschaftshop ist! Die würden ja niemals irgendwas verkaufen, was nicht den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht!!!!11!!einself!!!
Noch dazu ist die Tasse durchaus magisch (so wird sie auch beworben), denn auf der Packung wird Wasser eingefüllt und Kaffee ist drin.
Sonntag, 1. Januar 2017
Die letzten Tage regierte hier der Nebel. Die Suppe hat sich wie im Stuttgarter Kessel gehalten; bei Ostwind hängt das Kreßberger Wetter gerne mal zwischen den letzten Ausläufern der Frankenhöhe (zwischen Waldtann und Goldbach) und der an der Landesgrenze verlaufenden A7 (zwischen Marktlustenau und Schopfloch) fest. Streckenweise kam aber doch die Sonne durch, und weil es außerdem recht frisch draußen war, ist über Nacht der Nebel in Form von Reif an den Pflanzen festgefroren.
Vögel jedweder Art fallen dann freilich besonders auf, so wie dieser hier, der mit sichtlich kalten Füßen auf dem Ast sitzt und sich von der Sonne wärmen lässt (Archivbild vom 31. Dezember letzten Jahres).
Freitag, 30. Dezember 2016
Auch heuer möchte ich - wie schon die vergangenen Jahre - alle meine Leser (viele sind’s ja nicht …) dazu aufrufen, lieber eine Spende zu platzieren anstatt Böller zu kaufen.
Seit 2012 mache ich das jährlich, eben auch 2013, 2014 und 2015.
Ja, mich gibt es noch, aber ich finde aktuell nur wenig Zeit, mich um mein Blog zu kümmern. Es gibt so viele Dinge, die erledigt werden wollen.
Rutscht gut rüber nach 2017!
P.S.: kennt vielleicht jemand eine Lösung für mein Corsa 1.7 CDTI-Problem? Das sieht nämlich so aus: Wenn ich den Hobel über Nacht stehen lasse, dann springt er am nächsten Morgen direkt und problemlos an. Aber nach sagenwirmal 15 Sekunden ist der Motor wieder aus. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon am Fahren bin, fühlt es sich an, als hätte jemand die Zündung ausgemacht; mit etwas Glück (und Schiebebetrieb) fängt er sich wieder und ich kann ohne weitere Probleme fahren. Wenn ich Pech habe, erwischt es mich beim langsamen Fahren. Dann muss ich zwei-, dreimal den Anlasser orgeln lassen, dann geht’s auch weiter.
Und jetzt kommt’s: Wenn ich den Wagen mit “Arsch nach oben” hinstelle, dann gibt es das Phänomen nicht (!)
Any clues, anyone?
Sonntag, 11. Dezember 2016
Es ist wieder die Zeit für das fränkische Wort mit vier “tz”.
Kennt ihr nicht?
Ich verrate es euch:
Atz-ventz-Krantz-Kertzen. Dies für alle, die den Witz nicht schon vom letzten Jahr oder von 2009 kannten …
:-)
Und genauso ist es auch wieder Zeit für Adventskalender aller Art.
Heute habe ich eine besonders harte Aufgabe, denn wir haben von der Oma zwei solche leckeren Tee-Adventskalender bekommen:
Und die tägliche Entnahme habe ich etwas schleifen lassen. Und deshalb ist heute Aufholsaufen angesagt: zwei Beutel, eine Kanne. Heute früh hab ich mit dem Tee vom 6. Dezember angefangen; mittlerweile kocht schon das Wasser für den 9. Aber ob ich es heute noch bis zum 11. schaffe, weiß ich noch nicht … Mir harndrangt etwas …
Sonntag, 4. Dezember 2016
Da probiert man, die Frau Spätlese mit einem Kommentar zur Herausgabe eines Rezepts zu piesacken, und dann macht die das auch noch!
Und dann, dann kommt man mangels Zeit nichtmal dazu, das gelieferte Tutorial in der Praxis zu überprüfen …
Aber irgendwann back’ ich auch welche… isch schwör!
Sonntag, 27. November 2016
Heute früh hab ich für die Kids Waffeln gebacken. Nach einem Rezept bei der führenden deutschsprachigen Rezepteseite mit dem Namen “Brigittes Knusperwaffeln”. Nicht schlecht, muss ich sagen … und natürlich nahezu kalorienfrei …
:-)
Nachmittags waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Marktlustenau.
Ich war da zum ersten Mal in meinem Leben, und der Arbeitskollege, der am Glühweinstand Schicht hatte, fragte mich beim Bestellen, ob ich “mit Schuss” wolle. Gut, so richtig ablehnen konnte ich da freilich nicht, und als er die Folgefrage gestellt hat, ob ich lieber Amaretto oder Rum wolle, war mir eigentlich schon klar, dass Amaretto und Glühwein nicht zusammen passen. Dass er aber nicht irgendeinen Rum sondern den guten Rum vom Stroh mit 80 Volt reingeleert hat, hat mich dann doch ein wenig aus der Bahn geworfen …
… vor allem auch nach dem Trinken …
;-)