Ich weiß, eigentlich viel zu spät, aber “better late than never”:
Heute ab 17.00 Uhr startet erstmalig das Griedfest im immer noch recht neuen Feuerwehrhaus Süd der Kreßberger Feuerwehr!
Wir freuen uns auf viele Besucher!
...nur... warum eigentlich?
Erstaunliche Dinge tun sich da, bei uns in Kreßberg, in Tempelhof, gerade mal zwei Kilometer von Waldtann entfernt.
Dort wird nämlich momentan ein Earthship gebaut. Earthships sind eine Erfindung von Michael Reynolds, welcher bereits in den 70ern angefangen hat, weitestgehend autarke Häuser aus Zivilisationshinterlassenschaften zu bauen. Die Wikipedia weiß mehr darüber.
Genau dieser Michael Reynolds ist momentan auch da und hilft beim Bau.
Sehr genial!
Da wollte ich mich doch vergangenes Wochenende mokieren, dass auf meinem Farbeeimer eine Reichweite von 60qm versprochen wird, ich aber nur anderthalb mal rum gekommen bin. Ich hatte mir dazu auch schon einen schönen Rant vorbereitet, von wegen „Der Baumarkt mit dem Biber ist ja kein Autokonzern, deshalb sollte die Herstellerangabe ja eigentlich stimmen“ und „Innensilikatfarbe zum kostengünstigen Schaffen von Wohnraum“.
Aber dann habe ich gottseidank nochmal nachgerechnet …
Der Raum (übrigens der von dem Energiesparmärchen neulich), den ich gestrichen habe, ist grob 3,5 mal 3,5 Meter groß und 2,5 Meter hoch. Er hat an der einen Wand ein Fenster mit darunter platziertem Heizkörper und an der anderen Wand eine Eingangstür.
Die Decke ist 3,5m * 3,5m = 12,25 qm groß. Die beiden Wände ohne Tür beziehungsweise Fenster haben 3,5m * 2,5m = 8,75 qm. Die Seiten mit Tür beziehungsweise Fenster sind grob geschätzt 2qm kleiner, also 6,75 qm. Das sind dann alles zusammen 12,25qm + 8,75qm + 8,75qm + 6,75qm + 6,75qm = 43,25qm.
Nun hat mir der Eimer grade mal für die noch nicht gestrichene Hälfte sowie nocheinmal komplett rum gereicht. Und das wären ja … 43,25qm * 1,5 = 64,875qm …
Mist …
das passt ja ziemlich genau … eigentlich sogar mehr als versprochen …
Merke: Auch ein kleiner Raum kann viel Decken- und Wandfläche haben!
Die Tagesschau meldet, dass die öffentlich-rechlichen die Genehmigung erhalten haben, einen Jugendkanal machen zu dürfen.
Gut, den KiKa als Kinderkanal gibt’s ja schon eine ganze Weile, und zwischen KiKa und dem Erwachsenenprogramm klafft schon eine deutlich sichtbare qualitative Lücke.
Deshalb wird es im nächsten Oktober auf jeden Fall spannend, wie die praktische Ausführung des künftigen “JuKa” aussehen wird.
Werden da die Nachrichten gleich in Jugendsprache gezeigt?
Gibt’s da Smartphonevergleichstests und Fac3b00k-Tipps?
Weil um ein per se lernwilliges Menschlein vom vergleichsweise hochwertigen Kinderprogramm die Spirale abwärts in Richtung privates Reality-Bildungsfernsehen zu führen, muss das Ausstrahlungs-Niveau schon äußerst kurz angebunden werden.
;-)
Zu dem Niveau-Thema hab ich grad gestern einen schönen Spruch gehört:
Von unten her gesehen, sieht Niveau aus wie Arroganz.
Mitten im September habe ich von meinem Mobilfunkabzockerprovider eine SMS bekommen, dass ich ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit surfen darf. Es ist ja durchaus nicht so, dass es hier auf dem Land tatsächlich auch Höchstgeschwindigkeits-Mobilfunk gäbe, insofern hat mich das nicht so arg getroffen.
Aber warum war das Volumen schon mitten im Monat weg?
Offenbar weil die Kids irgendwann mal irgendwo mit gutem Empfang mit der Mausapp gezockt haben …
In der neuesten Version hat die Maus-App übrigens einen Schalter, mit dem man das Abrufen von Videos nur bei WLAN erlauben kann …
Bin ich eigentlich der einzige, für den sich “Can’t feel my face” von “The Weeknd” deutlich Jackson-esk anhört?
Hau-Hechel-Bläuling.
So heißt dat Vieh.
Und Hauhechelbläulinge haben ganz offensichtlich schwarzweiß gestreifte Fühler:
Geschossen gestern an der Ruhspitze mit meinem 90mm-Tamron.
Die Schafgarbe mag zur Größeneinordnung dienen; der Bläuling hier hatte eher 20ct- denn 2€-Größe (wie “normale” Schmetterlinge).
Vorhin so, am Himmel über Waldtann:
und
Leider ist das untere Foto nicht scharf geworden. Lag höchstwahrscheinlich an der für 200mm Brennweite relativ langen Belichtungszeit von 6 Sekunden bei gleichzeitig schrottigem, alten Objektiv mit Offenblende f/5.6.
Das obere Bild habe ich mit meinem 50mm-Objektiv bei f/1.4 geschossen.
Dieses Foto hier ist zwar fast schon einen Monat alt, trotzdem wollte ich es hier zeigen. Weil dass die Tannen/Fichten unten am Bach so viele Nadeln auf einmal verlieren (das graubraune Zeugs am Straßenrand), habe ich zuvor noch nie gesehen.
Entweder hat die jemand durch unsachgemäßes Stutzen beim Wachsen gestört oder denen war es diesen Sommer tatsächlich zu heiß.