Neulich, beim Nussapfelberg vespern, guck ich so aufs Apfelmusglas drauf:
Aha, die behaupten also, dass 100g eine Portion für eine/n Erwachsene/n sind. Dass solche Angaben in der Praxis genauso aussagekräftig sind wie die Spritverbrauchszahlen der Autohersteller, setze ich einfach mal als Bekannt voraus.
Aber dann hab ich das Glas rumgedreht und seither komm ich nicht mehr aus dem Rätseln heraus:
Denn wo soll man bitteschön 0,6 Menschen herbekommen? Welcher Spacker ist auf die Idee gekommen, mit einer Verkaufseinheit 3,6 Menschen zu versorgen? Da könnte man ja genausogut 2,2 Joghurts verkaufen wollen oder 0,9 Eier oder so.
So ein Glas kriegen - nebenbei bemerkt - ein Erwachsener und ein Kind zusammen locker leer.
Letzte Woche ist in Kreßberg ein Sack Reis umgefallen.
Äh - nee - halt - war doch das Ortsschild von Marktlustenau …
Die Sofortmaßnahme der Gemeinde war, vorübergehend ein Äquivalenzschild aufzustellen.
Dass Ortsschilder gleichbedeutend mit “ab hier 50 fahren” sind, wissen die meisten der jüngeren Autofahrer aber ganz offensichtlich nicht mehr. Vielmehr wird - meinen Beobachtungen nach - das Thema so interpretiert, dass man Gas geben darf, sobald man das Ortsschild am Horizont erblickt beziehungsweise man muss die 50 erst dann haben, wenn man das Ortsschild nicht mehr im Rückspiegel erkennen kann. Zumindest verhalten sich viele Autofahrer so.
Erst vor zwei Wochen hat sich ein Arbeitskollege bei mir beschwert, als er geblitzt wurde. Ich hätte versäumt, ihm Bescheid zu sagen. Die Blitze stand dabei gut 200m hinter dem Ortsschild, und meine persönliche Meinung ist ja, wer an der Stelle immer noch mehr als 50 drauf hat, der darf gern auch mal mit Behördenpost rechnen müssen.
P.S.: inzwischen steht wieder ein ordentliches Marktlustenauschild am Ortseingang.
Das Einzige, was mit einer Verletzung am rechten Daumen noch richtig gut geht, ist sich mit der Linken flach auf die Stirn zu hauen, und zwar so, dass es ordentlich klatscht.
Überhaupt merkt man ja erst, was man an seinen Fingern hat, sobald man mal einen nicht mehr richtig benutzen kann.
Vergangene Woche habe ich probiert, in Omas Garten mit dem Kit-Objektiv ein paar Sachen zu knippsen, aus Gründen.
Zum Einen hätten wir da eine Larve der Gattung Tenthredo Marginella an (ehemaliger) Pfefferminze zu bieten. Daraus wird übrigens kein Schmetterling, sondern eine Blattwespe.
Auch in Reichweite der Kamera fand sich (vermutlich) eine Keilfleckmosaikjungfer:
Kombifazit: Wenn man im Grünen mal rumguckt, findet sich so manches. Und: so ganz schlecht ist ein Kit-Objektiv gar nicht, wenn man genug Licht hat und die Motive schön stillhalten.
Mein heißgeliebtes 90mm-Tamron ist von der Reparatur zurück!
Die Blende geht jetzt einwandfrei und macht keine seltsamen Geräusche mehr. Die Schärfentiefe bei Offenblende ist immer wieder beeindruckend:
Das Foto ist (bis auf ein wenig Helligkeit und den Zuschnitt) unbearbeitet; man sieht hier wunderschön, wie die Schärfeebene von links unten nach rechts oben verläuft.
Allerdings erkennt meine gute alte EOS1000D nun manchmal nicht mehr, dass das Objektiv auf Autofokus gestellt ist. Zur Abhilfe kann ich aber den Fokusmodus ein paar mal umschalten, dann geht’s.
Eine SSD im Rechner ist ja wirklich was tolles, und was anderes will ich auch gar nicht mehr haben. Aber im Zeitalter von dicken Internetleitungen und Digitalkameras mit zig Millionen Pixeln sind die Dinger auch ziemlich schnell ziemlich voll.
Hier zum Beispiel der aktuelle Füllstand meines Benutzerordners, grafisch dargestellt mittels des grandiosen Programms Grand Perspective.
Was sagt uns das nun?
Es sagt mir, zunächst einmal, dass es in meinem Ordner ganz viele kleine Dateien gibt, aber auch ein paar große Brocken. Im Programm hat die Grafik auch noch einen Mouse-Over-Effekt; wenn man den Mauspfeil auf einem Rechteck ruhen lässt, wird angezeigt, was da denn so fett in den Chips rumlungert (weil SSDs haben ja keine Magnetscheiben).
Das große rote Quadrat unten links beispielsweise ist von der letzten Tomtom-Aktualisierung übrig. Wahrscheinlich steckt die aktuelle Europakarte drin, aber das Ding frisst mir 3,5 Gigabyte an Platz und ist außerdem schon auf dem Tomtom drauf. Weg damit!
Das große rote Dingens senkrecht darüber hat auch gut 3GB; das ist der Download von Zak McKracken BTAS. Da das schon entpackt ist, kann auch dieser Brocken weg von der SSD.
Die größeren Brocken oben links sind ein paar Downloads aus der ÖR-Mediathek. Was wir schon angeschaut haben, kann eigentlich auch weg.
Dass Kleinvieh auch Mist macht, erkennt man an den “Stoppelfeldern” rechts vom Tomtom. Was hier so nordamerikanisch-rechtwinklig daher kommt, ist die Fotos-Bibliothek.
So mache ich mir immer einen Überblick, wenn’s mal wieder eng wird auf der SSD, bevor ich die Bösewichte ins digitale Nirvana verschiebe. Natürlich sollte man vor jeglichen Löschaktionen erstmal noch ein Backup machen, aber letztlich rentiert sich der Aufwand, denn die Chancen stehen gut, dass dann wieder ein paar Gigabyte frei werden.
Linux-User können übrigens mit Baobab was ganz ähnliches machen.
In Kreßberg, da werden keine Brücken gebaut.
Da werden Brücken abgerissen.
Und durch profane Betonrohre ersetzt. Neulich (als ich mein gutes 90mm-Makro noch nicht an Tamron zur Reparatur eingeschickt hatte) habe ich ein paar Beweisfotos gemacht.
Hier sehen wir nämlich das Rohr, welches die Brücke über den Brühlbach am Fuße des Lichsenbühl / Leixenbühl ersetzen muss.
Und weil ich grad in der Ecke war und der Bauer sein Feld grad am rumackern war, hab ich gleich nochmal auf den Auslöser gedrückt:
P.S.: Wenn sich jemand wundert, warum hier im Blog ältere Beiträge nicht kommentieren gehen: bedankt euch bei den verf1ckten polnischen Spammern, die hier ihren Rotz platzieren wollen.
Letzte Woche war ich beruflich unterwegs, und was soll ich sagen: ich habe Wasser gesehen!
Nämlich die Weser, in Bremen. Gut, die Weser ist jetzt zwar nicht direkt Meer. Aber sie hat trotzdem geschätzte zwei Meter Tidenhub.
Im Vordergrund sehen wir die Schlachte (die ihren Namen übrigens von der früheren Uferbefestigung per einge-schlage-nen Pfosten hat). Nach Rechts geht’s dem Meer (beziehungsweise Bremerhaven) zu.
Die Bronzeplastik derBremer Stadtmusikanten am Marktplatz und den Roland habe ich zwar gesehen, aber die waren komplett von Touristen umzingelt. Und zumindest die Stadtmusikanten sieht man an jedem Eck, und stellenweise auch deutlich größer als das Bronze-Mickerteil.
Größere Städte haben schon so ihr eigenes Flair, und für ein paar Tage kann ich mich auch sehr gut damit anfreunden. Innerhalb von ein paar hundert Metern Umkreis gleich 10 oder mehr Essmöglichkeiten zu haben, das ist für mich als Waldtanner schon sehr luxuriös. Denn wir haben seit dem Schließen der Linde Ende Juli 2015 keine Gastwirtschaft mehr in Petto.
Aber nach einer Weile nervt das Gerumpel der Straßenbahn und das fast schon regelmäßige Lalü-Lala von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. In Bremen ist der Rettungsdienst Teil der Feuerwehr und die haben gelbe Rettungswägen. Als ich den ersten gesehen habe, dachte ich, DHL fährt jetzt schon mit Blaulicht Pakete aus …
P.S.: ihr verschissenen polnischen Spammer, könnt ihr das Kommentieren bitte lassen?