Freitag, 13. September 2013

Simons Spiegelkatze

Ganz frisch vom Simon Tofield:

Herrlich!

Freitag, 6. September 2013

Der Jäger und der Nebel

Als es noch so nett duster war heute früh, hab ich auch den Orion ablichten können, gleich zweimal:
Das erste Foto zeigt mehr das “große Ganze”, weil mit dem Kit-Objektiv bei 18mm geschossen:

orion_20130906_1.jpg

Später hab ich dann meine 50mm-Festbrennweite draufgespaxt und nochmal hingepeilt, dabei kam dieses Foto raus, auf dem man fast schon den Orionnebel erahnen können möchte (etwas unterhalb der Bildmitte), auf dem dem Orion aber der Kopf ein wenig abhanden gekommen ist:

orion_20130906_2.jpg

Und als dann schließlich die Sonne da war, hab ich noch ein schönes Bild vom morgentlichen Nebel gemacht:

nebelmeer_20130906.jpg

Und Nein, da ist kein Wasser!

El Coche Grande

Einen hab ich noch, nämlich den Großen Wagen (korrektes Spanisch wäre “la Osa Mayor”, ich hab in der Überschrift spaßeshalber und äußerst unkorrekt ein “großes Auto” daraus gemacht). Auf dem Foto sieht man trotz insgesamt nicht sehr schöner Schärfe (wir berichteten …) sogar den Reiter auf dem Knick der Deichsel, der gern mal als Sehtest angeführt wird.

grosser_wagen_20130906.jpg

Der Wald im Hintergrund ist der Ruhwald und das Auto fuhr von links nach rechts, also von Waldtann nach Marktlustenau.

Bleibt hängen

Letzte Woche auf dem Heimweg von der Nordsee sind wir durch eine Stadt gefahren, in der es eine Plakatkampagne für (Land-) Ärzte gab.
Das waren Portraits von Ärzten, und dabei stand immer ein ziemlich doppeldeutiger Spruch. Zwei der Plakate sind mir aufgefallen, und selbst heute noch hängen mir die Sprüche im Kopf rum.

Der eine war: “Ich bin Kinder- und Jugendärztin. Unser Nachwuchs macht mir Sorgen”.
Und der andere war: “Ich bin Facharzt. Ich werde Ihnen fehlen.”

Echt gut gemacht, und inzwischen hab ich die Plakate auch im Internet gefunden.

Tempelhof by night

Ein kleiner Fang von heute früh:

tempelhof_by_night.jpg

(heute mal ein bissel größer, nämlich 1280 breit)

Montag, 2. September 2013

Watt’n Wau!

watt_wau.jpg

Oder andersrum: unser Wau im Watt … während des vergeblichen Versuchs, doch noch irgendwie einer Möwe nahe zu kommen …

Mittwoch, 21. August 2013

Geht nicht

Gestern Abend, um 8 rum, über Downtown-Waldtann:

waldtann_vollmond_20130820.jpg

Schönes Bild, möchte man meinen, und doch zeigt es nicht das, was ich eigentlich fotografieren wollte …

Es fing ja schon mit dem Objektiv an. Ich ging aus dem Haus, sah den Mond wunderbar über dem Horizont hängen und dachte mir: “Woah, wie gut sieht das aus! Da muss ich unbedingt ein Foto davon machen!”.

Mit der Handykamera kommt bestenfalls ein mittelmäßig kitschiges Bild mit einem Leuchtpunkt raus.
Also habe ich die Fototasche herausgezerrt, die gute Spiegelreflex ausgepackt, die Kamera angesetzt und … festgestellt, dass mit dem 18-55-Kitobjektiv auch nur ein zwar etwas größerer aber dennoch recht kleiner weißer Punkt sichtbar ist.
Deshalb habe ich tief in der Fototasche gegraben und die längste Brennweite herausgefischt, in meinem Fall ein gutes altes 80-200 f/5.6, welches ich von meinem Schwiegervater geerbt habe.

Aber dann ging’s ja direkt weiter, weil so ein Vollmond ist ein Sauhund, der jegliche Automatismen der Kamera schonungslos und im Galopp über sämtliche zur Verfügung stehende Klippen jagt. Der Vorschlag vom Gerät (mit mittenbetonter Messung) wäre gewesen, die Blende ganz aufzureißen (f/5.6) und dann 1/25 Sekunde lang zu belichten. Zugegeben, auf solchen Bildern sieht man durchaus, dass da jemand versucht hat, den Vollmond abzulichten, aber schön wird das nicht, weil der Trabant komplett überstrahlt …

Also war manuelle Einstellung gefragt!
Für das Foto oben waren es dann letztendlich eine Blende f/10 und eine Belichtungszeit von 1/320.

Damit kriegt man also einen Mond recht ordentlich auf den Chip

Jedoch: eigentlich habe ich durch ein Loch im Gebüsch durchknippsen wollen, und zwar so, dass ich die Blätter so noch ganz leicht dunkelgrün kriege und dennoch die Zeichnung auf dem Mond ablichte. Und an der Stelle hab ich nach einigen Versuchen aufgegeben, weil ich kein Stativ dabei hatte. Denn das hätte ich gebraucht, um die für ein HDR-Bild nötige Belichtungsreihe aufzunehmen.

Da sieht man mal wieder, dass die Technik nicht immer gut darin ist, menschliche Sinne nachzuahmen.

Montag, 19. August 2013

Errungenschaft

Eine der besten Ideen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts war es sicherlich, Styropor-Fake-Stuck-Eckleisten mit Fliesenkleber an der Wand zu fixieren.

styropor_und_fliesenkleber.jpg

Dienstag, 13. August 2013

Themenwechsel

Der Herr Junior, die Tage mal, auf dem Weg vom Wohnzimmer in die Küche:

Mama, Mama, ich will was zum - Emil was liegst denn du hier so rum - essen!

(Der Emil ist unser Familienwau, der lag vor der Wohungstür, und die Bindestriche hat der Kollege so gut wie nicht gesprochen)

Montag, 12. August 2013

Fokus, please!

Gestern Abend habe ich mich ein bissel in die Kreßberger Prärie gesetzt und mal experimentiert, wie man den Sternenhimmel wohl ordentlich abgelichtet bekommt.

Wobei ich inzwischen der Überzeugung bin, dass nicht ISO oder Blende oder Belichtungszeit die Hauptrolle spielt, sondern das Objektiv. Man sollte (Konjunktiv, weil ich keins parat hatte) eins haben, welches man einfach manuell auf Unendlich fokussieren kann. Die modernen Dinger, insbesondere die Zoom-Objektive, haben aber alle keine Unendlich-Fokussierung mit Anschlag mehr. Und Autofokus ist was, was am Nachthimmel genausowenig funktioniert, wie ein Blitz …

Eins meiner ersten Experimentalfotos zeigt den Überflug der ISS links am großen Wagen vorbei:

iss_20130811.jpg

Dann sind die gemeinen Rennwolken aufgezogen und haben den Westhimmel radikal verdunkelt:

rennwolken_20130811.jpg

Also konnte ich nur noch nach Osten (gen Marktlustenau) knippsen und habe probiert, ein wenig länger als üblich zu belichten. Das Resultat waren wunderbare Strichspuren, die ich in dieser Intensität nicht erwartet hatte. Ich hätte nie gedacht, dass sich die Sterne in nur drei Minuten so weit bewegen!

strichspuren_20130811.jpg

Aber ich hätte ja nur mal vorab in die Wikipedia schauen müssen: wer länger als 420 durch Brennweite belichtet, riskiert Strichspuren. Im Netz habe ich eine weitere Faustformel gefunden, die besagt, dass man nicht länger als 300 durch Brennweite belichten sollte — ich glaube, dass da schlicht ein Cropfaktor mit eingerechnet wurde.

Wieder was gelernt! (und so gut wie keine Perseiden gesehen :-( ) Und der nächste klare Himmel kommt bestimmt!

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