Bin dann mal weg …

… in den Affinity Photo Tutorials, was lernen …
Denn seit gestern gab’s das schicke Stückchen Software zu kaufen.

Dashboard übernehmen

Obacht: dieser Beitrag ist nichts für Leute, die nicht wissen, was ein Terminalfenster ist! Wer damit Probleme hat, sollte besser jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt!

Aber zur Sache.

Angenommen, man hat mehrere Jahrzehnte lang gespart und sich dann endlich einen neuen Mac gekauft.
Weiter angenommen, man möchte von seinem alten Rechner nur die wirklich wichtigen Daten übernehmen und nicht den (stellenweise jedoch sehr brauchbaren) Migrationsassistenten von Apple verwenden.
Dann baut man zum Beispiel zwischen beiden Rechnern eine Netzwerkverbindung auf und gibt auf dem alten Rechner die zu kopierenden Daten frei (üblicherweise den Benutzerordner) und los geht’s.

Nach einer Weile stellt man dann fest, dass einem ja noch die Daten vom Dashboard fehlen. Kein Problem, wir haben ja (hoffentlich) noch den alten Rechner, also kopieren wir das Zeugs einfach rüber.

So der Plan…

Aber da rauscht schon das erste Problem auf uns zu: wo finde ich das Zeugs?

Kein Thema, die Suchmaschine der Wahl verrät uns bei Eingabe der passenden Suchbegriffe die Antwort:
Selbst installierte Widgets findet man im Ordner

~/Library/Widgets

, die Dashboard-Überhaupt-Einstellungen in

~/Library/Preferences/com.apple.dashboard.plist

und die Einstellungen für die Widgets finden sich in vielen kleinen Dateien mit Namen

~/Library/Preferences/widget-*

Also kopiert man sich das Zeugs rüber auf den neuen Rechner (scp samt “Entfernte Anmeldung” ist dabei recht hilfreich, alternativ tut’s auch der Finder, dem man das Anzeigen der Library mit “Alt+Gehe zu” beibringt) und gibt im Terminal auf dem neuen Rechner ein beherztes

killall Dock

ein. Dann das Dashboard aufmachen und … NIX.

Was ist passiert, dass nichts passiert?

Ein kurzes grep verrät uns, dass in der Datei

~/Library/Preferences/com.apple.dashboard.plist

die Liste der aktiven Widgets enthalten ist. Bei weiterer Untersuchung fällt uns dann auf, wo der Haken hängt: die Benutzernamen haben sich geändert!
Mist!
Statt früher “maxmustermann” heißt der Benutzer auf dem neuen Mac “max“!

Nun - so die erste Idee - könnte man ja einfach in der Datei “Suchen und Ersetzen”, jedoch … holladiewaldfee, Apple speichert PList-Dateien inzwischen in irgendeinem Binärformat, welches sich nicht mehr so einfach editieren lässt?!
Nun ist guter Rat - respektive Software, die da weiterhilft - teuer …

Aber es geht auch mit Bordmitteln. Und zwar so:
Ein beherztes

defaults read com.apple.dashboard > ~/new_com.apple.dashboard

dekodiert uns die Binärdatei und schreibt den Inhalt gleichzeitig in eine editierbare Textdatei. Der obige Befehl legt diese editierbare Datei in unserem Benutzerverzeichnis (Tilde) ab. Nun nehme man den Editor der Wahl (z.B. nano oder vi oder auch den TextEdit) und Suche-und-ersetze “maxmustermann” mit “max“.
Dann speichere man und tätige nochmals einen Ausflug ins Terminalfenster. Dort lesen wir dann ganz derb unsere editierte Datei ein mit “

defaults read new_com.apple.dashboard

“, töten nochmals mit einem immer noch beherzten

killall Dock

das Dock und …
Wenn alles richtig war, haben wir jetzt auf dem neuen Rechner exakt dieselben Sachen im Dashboard wie auf dem alten Rechner.

Trivial, oder?!

Ich liebe Apple, weil’s so einfach geht!

;-)

It works!

Inkscape 0.91 auf Yosemite 10.10:
inkscape_091.png

Die X11-Oberfläche sieht zwar immer noch käckie aus aber sie ist recht gut bedienbar.

LibreOffice hat die Woche übrigens auch ein Update auf Version 4.4 bekommen, welches die Optik stark verändert. Gibt’s allerdings nur für OS-Xe ab 10.7 aufwärts; 10.6 ist so schön langsam weg vom Fenster.

Sowohl Inkscape als auch Libreoffice verweigern sich nach der Installation erstmal, weil “von nicht zertifizierten Entwicklern”, sodass man für den ersten Start den Rechtsklick-Trick anwenden muss.

Wer den noch nicht kennt:

  • Finder öffnen
  • zu den Programmen wechseln
  • Rechtsklick oder Ctrl+Klick auf das zu öffnende Programm
  •  aus dem Kontextmenü “Öffnen” wählen
  • Warnung abnicken

Nachdem ein Programm einmalig so gestartet wurde, lässt es sich auf dem Mac immer auf “normale” Art und Weise starten.

Wech is

Wieso zum Henker zeigt iTunes 12 beim Updaten der Apps eigentlich nicht mehr an, was verändert wurde?
itunes_12_update-beschreibung.png

Sonst kam da zwar auch nichts wirklich erhellendes, aber man hatte wenigstens den Hauch einer Ahnung, ob eine App jetzt fürs neue iPhone 17 plusplus optimiert wurde oder neue Level bekommen oder irgendwelche Bugfixes erfahren hat.

Diese Info kriegt man jetzt nur noch per Rechtsklick und “im iTunes Store anzeigen” — was bei vielen aktualisierten Apps einfach nur elend Zeit frisst.

Update vom 06. November: NATÜRLICH hat Apple meinen Eintrag gelesen und zeigt seit heute die Versionsinfos wieder in iTunes an … Grummel …

Echt jetzt, Spiegel?

Surft man mit einem Mac mit dem Safari mit ohne installiertem Flashplugin (was ich übrigens sehr empfehlen kann!) zu Spiegel Online und will sich dort ein Video anschauen, dann endet das so:
spon_nix_video.png

Ach? Version 0.0 ist installiert?! Und ich kriege nichts zu sehen?
Dabei funktioniert auch Spiegel Online wunderbar, wenn man schlicht den User Agent auf “iPad” stellt. Die i-Geräte haben ja bekanntermaßen kein Flash drauf, und wenn man dem Spiegel einen solchen Spiegel vorhält, dann klappt’s auch mit den Videos:
spon_selbe_seite_useragent_ipad.png

Auch bei Youtube hakt’s mit dem Safari mitunter, und dort funktioniert derselbe Trick. Allerdings liefert Youtube für i-Geräte eine Mobilvariante mit dicken dicken Buttons aus. Wer das nicht haben will, stellt den Safari auf “Internet Explorer 10” (!!!) — der kriegt komischerweise eine flashfreie Version zu sehen.

Der Spaß mit dem User-Agent funktioniert bei sehr vielen Internetseiten, die sich’s mit der i-Geräte-Klientel nicht versauen wollen.

Ich habe mir das Flashplugin aus mehreren Gründen nicht installiert:

  • Die Batterie hält dann einiges länger
  • Ich muss nicht jeden zweiten Tag irgendeine ominöse Adobe-Software updaten
  • Flash-Monstercookies (LSOs) haben so natürlich keine Chance
  • Auch Flash-Werbung sehe ich nicht, auch nicht bei abgeschaltetem Adblock Edge.
  • wenn ich doch mal auf eine Seite surfen muss, die unbedingt das Flashplugin braucht, dann nehm ich den Chrome; da ist Flash eingebaut und Sandgeboxt.

Was uns zum nächsten Thema nach dem Flash führt: die Wahl des Browsers.

Ich surfe leidenschaftlich gern mit dem Safari, weil der auf dem Mac einfach am Besten fluppt. Etwas gepimpt mit Ghostery und Adblock, und los geht’s.
Allerdings hat der Safari so seine Problemchen, wenn es um den Betrieb hinter einem Authenticated Proxy geht. Das habe ich in der Arbeit. Dort surfe ich deshalb mit dem Firefox, denn der ist an der Stelle dank seiner Einstellungsmöglichkeiten klar die bessere Wahl.
Den Chrome nehme ich für Google-Sachen (Google+-Login, Hangouts, Drive) sowie (wenn’s mir langweilig ist) für Seiten, die partout nach dem Flash-Plugin verlangen. Auch zum Router Resetten tut bei mir nur der Chrome.

Angefixt

angefixt.png
Gibt’s eigentlich in Mavericks irgendeinen Weg, sich die rechts oben eingeblendeten Meldungen im Volltext anzuschauen? Zumindest auf Deutsch sieht man davon ja nur die Hälfte, und das ist irgendwie … nuja, ich fühle mich da ehrlich gesagt leicht verarscht.

Der Zeit voraus

Da hab ich doch glatt schon vor 2,5 Jahren was über den Yosemite-Nationalpark gepostet, also schon lange, bevor Apple sein OS X 10.10 vorgestellt hat … Hier gibt’s den Artikel - mit kostenlosen Profi-Tipps zur korrekten Aussprache!
Weil das heißt nämlich nicht “Dschosemait” …

Mal was zum Fluchen

Liebe Rätselndinnen und Rätselnden!
Hier erblickt ihr etwas, über das ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon deftigst geflucht habt:
makroraetsel_20130525.jpg

Wie immer werden die Bilder mit Klick einen Ticken größer, und genauso wie immer gibt’s die Lösung nach dem [Read More…]