Ich will das Rezept!11!!

…für dem seine Seifenblasensuppe:

Unbewohntes Kreßberg

Es gibt in Kreßberg durchaus Ecken, in denen man Fotos machen kann, die keinerlei Zivilisationsanzeichen zeigen:
kressberg_von_suedost.jpg

Wir befinden uns hier südöstlich von Waldtann; etwa hier, und schauen nach Nordosten. Leicht rechts von der Bildmitte sehen wir am Horizont den Kreßberg. Und tatsächlich keinerlei Stromleitungen oder Gebäude oder so. Wobei die bei der miesen Kamera im Galaxy 3 wohl sowieso nicht sichtbar wären…

Das für alle Singapurianer, die ich während meinem Praxissemester immer mal wieder geschockt habe… :-)

Die haben mich nämlich immer gefragt, wo ich denn her bin.
Und dann hab ich gesagt “aus Deutschland”.
Dann wollten sie meist wissen “Von wo denn in Deutschland?”.
Und ich hab daraufhin gesagt: “In der Mitte zwischen Nürnberg und Stuttgart”.
Und die, die dann immer noch keine Ruhe gegeben haben, habe ich mit folgendem Spruch mundtot gemacht:
“Ich komme aus einer Gemeinde mit dem Namen Kreßberg, die flächenmäßig etwa halb so groß ist wie Singapore. Auf dieser Fläche wohnen etwa 4000 Menschen (Anm. d. Red.: in Singapore gab es damals etwa 4 Millionen Einwohner, wobei etwa die Hälfte von Singapore nicht bewohnt ist). Die 4000 Menschen teilen sich auf 33 Ortschaften auf. Es gibt bei uns in der Gemeinde Ortschaften, in denen nur zwei Menschen gemeldet sind. Und ich komme aus der größten der 33 Ortschaften mit dem Namen Waldtann, die etwa 600 Einwohner zählt”.

Der Spruch hat immer gewirkt :-)

Leberkäs

oskar_leberkaes.jpg
(der geneigte Besucher verzeihe bittschön das überaus miese Handyfoto)

Pelzmäntel

Neulich haben wir uns im Geschäft aus irgendeinem Grund darüber unterhalten, dass es in der Türkei immer mehr Pelzmantelläden gibt. Meine Kollegin meinte, das sei wegen der neusuperreichen Russinnen, die würden jeden Pelz kaufen, den sie sehen.

Daraufhin meinte mein Kollege, dass er aber nicht verstehen würde, warum die den Pelz mit den Haaren nach außen tragen. Schließlich gebe so ein Pelz ja viel wärmer, wenn die Haare nach innen gingen.

Der Kommentar unseres gemeinsamen, als sehr pragmatisch bekannten Kollegen: “Blödsinn! Mein Hund hat seine Haare ja auch nach außen und nicht nach innen!”

:-)

Houda Hotel Minidisko

itunes_houda_minidisko.pngWir waren im Juni in Tunesien im Houda Golf & Beach Club in Skanes, der Touristenmeile zwischen Monastir und Sousse. Das Hotel gibt es tatsächlich auch im Internet.

Und was hat unseren Kindern am Meisten gefehlt, als wir wieder daheim waren? Klar, die “Miniminidisco”…

Also habe ich mich aufgemacht und wenigstens ein paar der Lieder bei iTunes eingefangen:

Das Lied, bei dem die Kids die Animateure in Grund und Boden brüllen, heißt eben nicht “okidoki” oder so, sondern “Hokey Cokey”. Der Interpret heißt “J.B. Kennedy” und es ist zu finden auf dem Album “Sommerhits für Discokids”.
(iTunes-Direktlink)

Der derbe Beat, zu dem Animateur Mickey im Clownskostüm immer alles gibt, heißt “Cha Cha Slide”.
Von diesem gibt es mindestens 1000 verschiedene Varianten (auch als “Casper Slide”), aber meines Erachtens klingt keine so gut, wie die, die in der Minidisco gespielt wird. Und genau diese habe ich auf einer EP namens “Cha Cha Slide” vom Interpreten “Mr. C” gefunden.
(iTunes-Direktlink)

Das Abschlusslied der Minidisko habe ich eine ganze Weile suchen müssen. Die spezielle Variante vom Houda Hotel kommt von “DJ Youcef” und das Lied heißt tatsächlich “Bip Bip”.
(iTunes-Direktlink)

Vielleicht erspare ich damit jemandem die Suche nach den Liedern… :-)

(Anmerkung der Redaktion: im Gegensatz zu Webseiten, die Geld verdienen müssen, sind die iTunes-Links oben so ausgeführt, dass sie direkt ans Ziel führen und ich nichts dran verdiene…)

Megabyte gegen Mebibyte

megabytestreit.png
Schonmal eine Festplatte mit x Gigabyte gekauft?
Ja?
Und dann formatiert und festgestellt, dass die Herstellerangabe ja gar nicht stimmt?
Auch ja?
Zumindest mir wurde schon in der Computer-Anfangszeit (C16 und C64) dass ein “Kilo Bytes” eben nicht ein Gewicht von “1000 Gramm Bytes” sind, sondern eine Speichermöglichkeit für 1024 Bytes, weil Computer ja nur Zweierpotenzen sinnvoll verarbeiten könnten. Die Regel lautete also “Kilo bei Computern = 1024”.

Den Festplattenherstellern ist es aber lieber, wenn ihre Geräte größer scheinen; deshalb bezeichnen die schon seit langer Zeit das “Kilo Bytes” als 1000 Bytes. Und eine Festplatte, die zum Beispiel 250000000000 Bytes groß sind, wird deshalb als “250-Gigabyte Festplatte” verkauft. Tatsächlich sagt der Computer nach dem Formatieren aber, es seien “nur” 232 Gigabyte frei.

Ganz korrekt wäre es laut IEC, wenn man für auf Zweierpotenzen basierende Kapazitäten dem “Byte” als Kennzeichnung noch ein “Bi” voranstellt. In der Wikipedia habe ich dazu eine Tabelle gefunden. Praktisch habe ich ehrlich gesagt aber noch nie jemand von “Kibibyte” sprechen hören.

Apple hat mit Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) probiert, mit der Verwirrung aufzuräumen (MacLife-Artikel)- aber nicht 100% konsequent, wie der Screenshot zeigt.
Denn zumindest der Safari rechnet beim Herunterladen immer noch in Zweierpotenzen…

Und aus den Wiesen steiget

…der weiße Neger Wumbaba

morgennebel.jpg

:-)

(Wir blicken am Morgen des 19. Juli 2011 südwärts gen Rappetshalde)

Wieso eigentlich…

…sagt man auf Deutsch “schreib auf” und auf Englisch “write down”?