Alexa, wie groß wird ein Adler?



Stellt sich raus: Google braucht man dafür gar nicht.

Denn die Leiterin des Fürstlichen Falkenhofs Schillingsfürst heißt Alexa Meininghaus. Und die beantwortet Fragen zu Greifvögeln wahrscheinlich tausendmal besser als irgendeine künstliche Pseudointelligenz.
Wenn ihr also mal in der Gegend seid (für mein internationales Publikum: das ist an der A7 Würzburg-Ulm, in der Nähe von Rothenburg o.d.T.): nichts wie hin!

Nebenher managt Alexa übrigens auch noch die Greifvogelstation Mainfranken.

Freitag, 9. August 2019 by Wolfram
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Ungerechtigkeit



Unsere beiden größten Kids bekommen für ihren nicht vorhandenen Beitrag zum Haushalt jeden Montag symbolisch einen Fünfer als Taschengeld.
Heute war nun wieder Montag, aber ich hatte keine zwei Fünfer einstecken. Also habe ich die beiden gefragt, ob denn eins von ihnen einen Fünfer hätte.
Und tatsächlich: wenn’s um Geld geht, dann geht auch was: das jüngere Kind hatte einen. Also habe ich einen Zehner ausgepackt und ausgehändigt und den eingewechselten Fünfer direkt weitergereicht ans andere Kind.

Ergebnis:
“Heyyyy!!!! Warum kriege ich nur einen Fünfer und nicht auch einen Zehner????”

Da biste sprachlos …

;-)

Montag, 1. Juli 2019 by Wolfram
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Die Frage aller Fragen



… fragt neulich ein Geburtstagsgast des Nachwuchses unseres Kumpels (es war ehrlich keins von unseren!), ob denn eigentlich auch Männer Bundeskanzler werden können … Da biste sprachlos …

:-)

Dienstag, 28. Mai 2019 by Wolfram
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Werbung wirkt



Neulich war unser jüngstes Kind so richtig “wütig”.
So im Rumpelstilzchen-Stil, mit Beinstampfen und Tigerhaftem Knurren.
Der absolute Brüller kam aber zum Schluss, und wir konnten uns nicht mehr auf den Stühlen halten:
steht’s zornentbrannt im Türrahmen und schreit uns an: “Dann geht doch zu Netto!”

;-)

by Wolfram
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Oh du Fröhliche …



Als Weihnachtszeit gilt ja in diesem Kontext die Zeit „rings um Weihnachten“. Eine Zeit des Erwartens (nichts anderes bedeutet das Wort „Advent“), der Besinnung, der Zusammenkunft, der Familie. Aber auch eine Zeit der Weihnachtsferien, des zugehörigen Jahresendurlaubs und des Für-die-Kinder-Daseins.

Lasst euch kurz erzählen, wie fröhlich die Weihnachtszeit bisher bei uns verlaufen ist …

Das Wochenende vor dem Heiligabend habe ich persönlich zum Entgiften verwendet. Mein Arbeitgeber veranstaltet traditionell am Freitag vor Weihnachten ein Fest für die Mitarbeiter, bei dem es unter anderem recht verhängnisvolle Benefiz-Cocktails gibt (der Erlös aus dem Verkauf der Cocktails kommt einem Hilfsprojekt zugute). Obwohl mir zunächst erstmal nicht nach Feierlaune war, ist die Veranstaltung dann doch etwas ausgeufert und ich war erst um halb drei zuhause …
Ein guter Freund kam uns besuchen und erzählte von seiner Frozen Shoulder - ein Krankheitsbild, das man nicht wirklich braucht.

Den Morgen des 24. Dezember hat die Familie Strempfer genau so verbracht wie fast alle anderen Menschen auch: auf dem Parkplatz des Supermarkts und in der Schlange vor der Kasse. Dann haben wir gemeinsam probiert, die Wohnung auf Vordermann zu bringen.
An Heiligabend gab es dann sehr lecker Raclette und richtig ordentlich Bescherung. Weitere Details kann ich wegen der DSGVO leider nicht öffentlich von mir geben …
;-)

Am in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag hat dann sich das jüngste Kind die Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen. Mehrfach. Und so ein kotzendes Kleinkind ist ja etwas, was zutiefst in mir rüttelt; nicht nur am Mageneingang, auch am Empathiezentrum. Ich glaube, ich stehe Nachts deutlich schneller senkrecht im Bett, wenn ein Kind kotzt, als wenn der Feuerwehr-Piepser tut.

Entsprechend stand der zweite Weihnachtsfeiertag erstmal im Zeichen des Wäsche Waschens und Großreinemachens, bevor wir uns auf den Besuch von Omas und Onkeln und Tanten vorbereitet und lecker Waffeln gebacken haben. Ursprünglich wollten wir zum Abendessen ja draußen im Garten grillen, aber das Wetter war - na gut, ich gebe es zu, wir haben geklemmt und haben lieber drinnen gegessen …
Das jüngste Kind war wieder ziemlich fit und hat sich mit Weintrauben gefüttert - deren Schale ist aber nicht wirklich leicht verdaulich und so hatten wir eine weitere Nacht mit „Kotzebue“.

Am 27. Dezember kam morgens die Schwiegermutter zu uns und meinte dass der Keller „wieder“ unter Wasser stehe (Anm. d. Red.: vor ziemlich genau einem Jahr stand der Keller unter Wasser, weil im Kontrollschacht vor dem Haus die Suppe stand weil die Leitung zwischen Kontrollschacht und Abwasserkanal nicht mehr viel durch gelassen hat). Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass dieses Mal das Abwasser nicht die Ursache sein konnte. Vielmehr sah der Heizungskeller aus wie eine Mischung aus Dampfbad und Tropfsteinhöhle. Die aufgehängten gewaschenen Kotzklamotten troffen vor Nässe, von sämtlichen Leitungen an der Decke tropfte das Wasser. Um die Ursache zu finden, war etwas Detektivarbeit notwendig. Letztlich fanden wir heraus, dass wir ein Leck in einer Heißwasserleitung hatten. Ein Kupferrohr-Bogen war nach über 40 Jahren Dienst regelrecht von innen ausgewaschen.
20181227_kupferrohrleck.jpg
(Rot eingekringelt: der Übeltäter, hier noch mit Fahrrad-Schutzblech zum Ableiten des Wasserstrahls)
Die Detektivarbeit ging weiter bei der Suche nach einer Möglichkeit zum Abstellen des Warmwassers. Es gibt bei unserer Hausinstallation keinen „Hauptwarmwasserabstellhahn“; vielmehr muss man den Kaltwasserzufluss abstellen. Wusste ich nicht, kostete einiges an Zeit (und Wasser im Keller). Wir konnten Gottseidank schnell Hilfe herbei rufen, sodass wir nur ein paar Stunden ohne Warmwasser auskommen mussten.

Als ich am 28. Dezember aus dem Küchenfenster schaute, kam mir der Anblick ziemlich bekannt vor. Ja, genau, so sah es doch im Mai 2012 auch schonmal aus vor dem Haus! Wasserrohrbruch! Nach „Wasser im Keller“ kam „Wasser vor dem Keller“! Die Leckstelle war nur ein paar Meter weiter, aber diesmal war viel mehr Personal mit der Behebung betraut.
20181228_rohrbruchaufstand.jpg
(Von links nach rechts: EnBW-Fahrzeug, Bauunternehmer-LKW, Bagger, Bagger-Hänger, NOW-Fahrzeug)
Über einige Stunden gab es kein Wasser - also weder kaltes noch warmes. Irgendwie hat der Wassermangel die Stimmung unter den Kindern sehr stark angeheizt. So stark, dass das zweitjüngste Kind beim Streiten mit dem ältesten Kind eine Türe mit Glaseinsatz durchschlagen und sich dabei ein paar Schnittwunden zugelegt hat.
Natürlich waren wir sehr gespannt, was wohl als nächstes kommen möge …

Und tatsächlich: der 29. Dezember fing damit an, dass der Magen des zweitjüngsten Kindes aufhörte, ordentlich zu arbeiten. Und er arbeitete den ganzen Tag über nicht wirklich ordentlich … Mehrere hungerbedingte Versuche, etwas Essbares dauerhaft in den Bauch zu bekommen, gingen schief. Erst gegen Abend hatte sich der Organismus so weit stabilisiert, dass wieder Gemüsebrühe drin blieb. Erschöpft ging der Großteil der Familie zu Bett. Derweil habe ich mit dem größten Kind noch eine Quizsendung in der Glotze angeschaut. Kurz vor dem Finale konnte ich dann bewundern, wie breit sich ein Erdbeerknuspermüsli auf dem Boden verteilen kann.

Heute ist Sonntag, das große Kind ist außer Gefecht, und ich harre der Dinge, die da noch kommen mögen …

Sonntag, 30. Dezember 2018 by Wolfram
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Unglaublich



Das Häändie unseres Wombies (*) ist während eines Kampfes mit einem Geschwister kaputt gegangen.
Nun sitzt das Kind am Tisch und LIEST. In einem BUCH. Schon beim FRÜHSTÜCKEN.

(Hoffentlich braucht das Ersatzteil ein paar Tage, bis es da ist, denn ich freue mich, wenn ich mehr von meinen Kindern habe)

(*): Hierbei handelt es sich um einen Lesebefehl für alle Pubertier-Halter - Oma hat’s gefunden

Montag, 15. Oktober 2018 by Wolfram
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Vorspülprogramm



Unsere erste Spülmaschine (die wir übrigens gebraucht erstanden haben und die nach 15 Jahren in unserem Besitz immer noch klaglos ihren Dienst verrichtete) hatte ein mechanisches Programmwerk (so ein Drehding das während des Laufs immer “ticketicketicke” machte) und einen “Vorspülen”-Knopf. Mit diesem Knopf konnte man (wie der Name schon verrät) dreckiges Geschirr schonmal nur mit Wasser vorspülen.
Das Nachfolgegerät hat so einen Knopf nicht mehr (gibt’s das überhaupt noch bei neuen Geschirrspülern?), aber dafür haben wir eine andere Möglichkeit, zum Beispiel Milchreistöpfe schonmal vorzusäubern :
20180930_vorspueler.jpg
Der Wau kümmert sich gern darum …

;-)

Wusstet ihr übrigens schon, dass die schönste Dreisekundenregel nix nutzt, wenn man einen Zweisekundenhund unter dem Tisch liegen hat?

Sonntag, 7. Oktober 2018 by Wolfram
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Marderschaden



Da mach ich die Tage wie immer morgens das Vesper für die Schulkids. Also schön Käse und Butter und Gurke und Paprika und Frischkäse und Veggiebelag und Hinterkochschinken und Blattsalat aus dem Kühlschrank befreit. Dann ein halbes Sechskornbrot in Scheiben aufgeteilt (es beeindruckt mich jedesmal neu, was für immense Mengen Brot ich für eine Runde Vesper und Frühstück brauche) und munter drauflos geschmiert.
Dann ist mir der Butter (wegen des Genus’: wir sind hier in Hohenlohe-Franken) ausgegangen und ich habe das nächste Päckchen aus dem Kühlschrank geangelt.
Und was muss mein morgendlich-müdes Auge entdecken?

20180516_butter.jpg

Marderschaden
;-)

Die Seife im Klo sieht übrigens ähnlich aus, aber da hat der Verursacher nicht “durchgezogen” sondern nur mal kurz die Zähnchen versenkt …

Donnerstag, 17. Mai 2018 by Wolfram
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